Beiträge von Sundri

    Moin,

    ich noch mal, ich meine mich zu erinnern, wenn der Hund wirklich Verlassensängste hat, das dann irgendwer der bei ihm ist, besser ist, als niemand..... ein Sitter muss auch nicht unbedingt zu Dir nach Hause kommen, es kann auch sein, das Du quasi eine Hundestagesoma suchst oder so.....

    Wenn jemand zu Dir kommt, solltest Du ihn vorbereiten und auf die Eigenarten Deiner Hündin hinweisen. Solche banalen Dinge wie:

    - nicht über den Hund beugen
    - sich klein machen und ihn zu sich locken
    - nie berühren ohne ihn vorher anzusprechen

    sind da wichtig, daran denken viele einfach gar nicht..... und, ne kleine Hausleine ans Geschirr machen, damit jemand, den der Hund nicht so gut kennt, ihn nicht direkt greifen muss, wenn es raus geht.

    Viel Erfolg
    Sundri

    Moin,

    na ja, alles was sie regelmässig mit ihm macht, kann sie auch mit ihm üben, an anderen Hunden vorbei gehen, etwa.
    Alles was das Herrchen machen soll - das kann man sich wohl erbeten - aber wenn er keine Lust hat, mit dem Hund zu üben, wird das wohl eher nichts werden..... allein bleiben üben etwa.

    Wenn ich hier einen Gasthund habe, dann "übe" ich mit dem auch das, was bei uns so üblich ist.... setzen vorm Anleinen etwa - oder gesittet an der Leine gehen. Der Hund kann am Ende sehr wohl und gut unterscheiden, bei wem er etwas tun darf und bei wem nicht.

    Sundri

    Moin,

    ich weiß nicht ob die Futterdiskussion an dieser Stelle eine große Hilfe ist? Immerhin gibt es auch TroFu für Nierenkranke Hunde und mein Diego hat es, als er es bekam, gern genommen - wie sinnvoll das ist, darüber kann man doch reden, wenn man weiß, was der Hund hat?

    Momentan würde ich nichts anders machen, erst nach Absprache mit dem TA - und der sollte, aber möglichst schnell, alles untersuchen und Dich als Halterin ernst nehmen, nicht abwimmeln "kann mal ne schlechte Zeit sein" - so ein Schmarrn, niemand sollte sein Tier so gut kennen, wie man selbst.

    Wenn ich meiner TÄ sage "ich hab den Eindruck meinem Hund geht es schlecht" dann werde ich toternst genommen und sie stellt auch die richtigen Fragen...... und sieht, was ich erzähle. Wir haben grad die Absprache, das ich anrufe, beim nächsten Mal und dann kommt sie und erlöst Malik, ohne wenn und aber - noch ist das nicht nötig, Gott sein Dank, kann aber schnell gehen - und ich möchte auch, das sie mich SO ernst nimmt, weil wir einander vertrauen.

    Mich besorgt aus den Beschreibungen echt das Nase laufen - das wird SO oft übersehen oder falsch gedeutet und auch meine Physiotherapeutin (also die von Lucas) weist extra darauf hin, dass das ein ernst zu nehmendes Symptom ist.

    Sundri

    P.S. ich würde einen so angeschlagenen Hund nicht durch eine Futterumstellung belasten wollen, wenn er eh schon so abgeschlagen scheint, wäre der Stress (nach den vorhandenen Beschreibungen) nicht gut.

    Moin,

    Futter kann natürlich dazu beitragen, das es einem Hund langsam aber stetig immer schlechter geht. Auf die Gefahr hin, das man mich steinigt, geh in den Futterladen und lass Dich beraten - schau auch darauf, was Du ausgeben magst und entscheide Dich dann einfach für das beste Futter nach Deinen Möglichkeiten. ;)

    Nicht jeder mag 7,49 für 800 gr. Nassfutter ausgeben oder kann das..... nicht jeder kann barfen oder selbst kochen, dabei kann man auch viel falsch machen. Aber ein besseres Futter kann helfen. Ich füttere morgens nass, weil ich einfach glaube, das nur TroFu eben auch falsch ist, ich wollte auch nicht täglich Cornflakes ohne etwas dazu essen und das Nahrung durchs trocknen einfach zuviel verliert und Abends gibt es nach wie vor TroFu. Seit Malik älter ist, füttere ich auch zweimal täglich, es bekommt ihm besser. Abgesehen davon, er liebt sein Nassfutter, und mir macht es Freude, ihn auf seine alten Tage zu verwöhnen.

    Trotzdem sollte man auf die Suche gehen, was es denn genau ist, kann ja auch sein, das es nichts mit dem Futter zu tun hat. Schmerzen, auf das zumindest der Nasenausfluß hindeutet haben mit Sicherheit andere, handfeste Ursachen - wo die herkommen, kann man dann sehen....

    Wie gesagt, meine erste Wahl wäre TA, mit großer Untersuchung, eventuell auch noch mal auf Mittelmeerkrankheiten prüfen, Borrelios, Anaplamose und was es da so gibt, es wird eine Ausschlußsuche werden müssen, langwierig, nicht billig, aber wichtig...... beim großen Blutbild sollten zumindest schon mal Tendenzen zu erkennen sein. Ich würde jetzt nicht herum doktern und vieles ausprobieren, nicht ohne ärztliches Mittun.

    Und ich wünsche Euch, das man den Grund schnell heraus findet. Vielleich sind es auch einfach nur psysische Probleme? Steter Schmerz beansprucht die ganze Konzentratin eines Hundes, er muss den weg arbeiten, aushalten..... das ermüdet einfach und je nach Charakter des Hundes kann es durchaus sein, das der monatelang vor sich hinleidet und kaum mehr Symptome zeigt, als Nase tropfen und vermehrte Müdigkeit.

    Alles Gute
    Sundri

    Moin,

    Analdrüsen können sehr schnell wieder voll sein, es gab eine Zeit, in der Malik alle 4 Wochen dran war und alle 8 Wochen waren sie entzündet - menno..... war ne schlimme Zeit.

    Nase tropfen - das ist, hab ich auch erst vor kurzem gelernt, ein Anzeichen von akutem Stress, ebenso wie starkes Haaren ausserhalb der Zeit (unglaublich wie viele Haare Lucas während der Physiotherapiesitzung verloren hat - schlagartig) es kann auch sein, das sie Schmerzen hat und der Stress daher kommt. Nach Deinen Beschreibungen würde ich eher von Schmerz ausgehen und mit einem TA Besuch nicht lange warten, bzw, es dringlich machen, "meinem Hund geht es akut schlecht - Notfall!"

    10 Jahre sind für einen kniehohen Hund noch nicht so alt, das sie derartige Anzeichen zeigt, wie Müdigkeit - auch das kann daher kommen, das es ihr nicht gut geht. Malik bekam um das alter herum Arthrose und hatte auch ziemliche Schmerzen, als er medikamentös eingestellt war, war es auch wieder vorbei - mit dem länger schlafen.

    Ich würde zum Tierarzt gehen und ein großes Blutbild machen lassen, leg besonderen Wert auf Niere, Nebenniere und Leberwerte... das sind durchaus mal Krankheiten, die schleichende Prozesse auslösen können und lass sie sorgsam abtasten, vielleicht kann man so Schmerzen lokalisieren.

    Sundri

    Moin,

    das hab ich ja auch schon gesagt, das Üben ist das eine - das Allein bleiben von jetzt auf gleich - und da nutzt das üben nicht viel, das andere. Jedes lange allein bleiben, lässt Dich wieder von vorn beginnen.... wirft wieder alles zurück. Und klar, wenn sie verpennt und entspannt ist, wenn Du heim kommst, ist das in jedem Fall ein gutes Zeichen.

    Hat sich noch etwas verändert? Eventuell neue Nachbarn, Geräusche, Baustelle vorm Haus? Kann auch sein, das ihr die Zeit zunehmend zu lang wird, Läufigkeit?

    Ich würde trotzdem einen Sitter suchen, vielleicht hast Du Glück und findest einen guten - so wie meine Nachbarin, sie kümmert sich auch tageweise um einen Fremdhund und dem geht es bei ihr richtig gut. Man kann ja Glück haben.

    Sundri

    Es gibt extra Behälter für Kompost - ich wollte das auch nicht glauben. In Schweden mussten wir nachweisen (also unsere Hausvorbesitzerin) das wir einen haben, derweil wir sonst keine kleinere Mülltonne bekommen hätten.

    Nutzen tun wir ihn aber nicht, wir haben einen ganz klassischen alten Haufen, mir ist die Tonne unheimlich..... :hust:

    Sundri

    Moin,

    nein, auch ein Maulkorb muss positiv auftrainiert werden, der Hund muss ihn als "Alltag" betrachten und gern tragen, mit angenehmen Dingen verbinden.

    Na ja, knurren, wenn sie ihm zu nah kommt - ist schon ein Anzeichen und bedarf besonderer Vorsicht. Knurren ist eine Warnung "bleib mir vom Leib" - kleine Kinder machen vielen Hunden Angst, weil sie sich für diese, unerklärlich bewegen. Hastig, unkoordiniert, schnell - das mögen wirklich viele Hunde nicht - es ist ihnen unheimlich.

    Da bleibt Euch wohl nur, noch mehr aufpassen und das Ganze strikt getrennt halten, und das ist schwer, denn man kann kleine Kinder während eines solchen Besuches nicht stets im Auge haben (was ein Stress) und vom Hund trennen. Was sagt denn Dein Mann dazu? Ich mein, zu seinen Eltern in dem Fall?

    Und, wogegen wollte sich der Hund denn wehren? Hat sie ihn getreten, ist sie über ihn gefallen oder ist sie ihm einfach nur zu nah gekommen, oder wollte er sein Herrchen verteidigen als Ressource "meins!" - und ja, schnappen kann mal sein, aber angreifen und so fest beißen, das man Mühe hat ihn zu lösen ist auch für mich, ZU übergriffig. Da müssen Warnungen des Hundes bereits übersehen worden sein - nicht von Euch - sondern von den Eltern.

    Sundri

    Moin,

    ich kann das nachvollziehen, aber es ändert ja nichts, das sie die Situation so entwickelt hat, das sie für Deinen Hund untragbar scheint? Schon klar, dass DAS niemand wollte.

    Ist sie denn über einen längeren Zeitraum so lange ohne Probeme jemals allein geblieben? Oder waren das mal Tage und Ihr hattet einfach Glück?

    Du musst die beste Lösung für Dich und Deinen Hund finden, auch wenn das bedeutet, das es nicht passt.... das wäre schade, aber auf Dauer sicher besser für alle Beteiligten.

    Ich konnte meine Hunde immer gut allein lassen, auch mal bis zu 8 Stunden und einige Male waren es, aufgrund ungünstiger Umstände auch mehr - aber das war kein Alltag für uns. Alltag ist immer noch mal etwas Anderes. Ach ja, es wird hier auch immer User geben, die halten 6 Stunden bereits für Tierquälerei - aber über 10 - sind wirklich viel zu lang, vor allem auf lange Sicht gesehen. Mein Hund ist grad alt und krank, es gab schon Tage, da konnte er gar nicht allein bleiben, jetzt geht es grad wieder, zwei, drei Stunden mal, aber keines Falls länger, weil es ihm damit schlecht geht - ich würde manchmal nicht merken, wie es ihm geht, wäre ich nicht hier.

    Schwierige Situation, ich würde das nicht auftrainieren und ihr nicht das ganze Leben zumuten.

    Sundri

    Moin,

    oh, das tut mir wahnsinnig leid für Euch und Eure Kleine, wie schrecklich und auch, wie gut, das es SO ausgegangen ist, Glück gehabt. Mein Mitgefühl.

    Das Du Dir Vorwürfe machst kann ich gut verstehen, das ginge mir genauso.....

    Gab es denn vorher schon einmal Anzeichen, das der Hund aggressiv sein könnte? Wie hat er sich bisher verhalten?

    Ich will das nicht entschuldigen und nein, Ihr habt da keine Schuld dran, wenn er nie irgendeine derartige Reaktion gezeigt hat, war damit einfach nicht zu rechnen, bei 10 Leut`s um den Tisch wäre auch ich davon ausgegangen, das nichts passiert, oder das jemand daneben schneller zugreift.

    Wenn Deine Schwiegereltern nun keine Massnahmen ergreifen wollen - ich an ihrer Stelle würde mir die allergrößten Vorwürfe machen und mich fragen, was ich übersehen und falsch gemacht habe - müsst ihr handeln. Ich nehme mal an, das ein Umzug keine Alternative ist? Denn das bedeutet ja nicht, das es keine familiären Treffen mehr geben wird? Wie reagiert Deine Kleine momentan auf den Hund?

    Ehrlich, Familie hin, Familie her, ich würde Familientreffen in Zukunft bei mir abhalten, ganz klar - ohne Hund. Lade sie in Deine Wohnung ein, wenn sie nicht bereit sind, den Hund zu sichern, ist das wohl das Einzige das bleibt.

    Dazu, mein Diego mochte keine Kinder, waren mal welche hier, sah ich es als meine Pflicht, dafür zu sorgen, das nichts passiert. Lucas fürchtet sich vor Kindern, auch hier achte ich darauf, das ich ihn sichere und ihn keinem Stress aussetze, um die Gefahr, das etwas passieren könnte, gar nicht erst entstehen zu lassen.

    Sundri