Beiträge von Sundri

    Moin,

    ich finde 8 ist noch nicht so ein hohes Alter, es s ei denn, es ist ein wirklich großer Hund? Mit 8 war Malik noch richtig jung und fit - heute ist er 14....

    Lass das mal Tierärztlich klären, vielleicht hat er Schmerzen oder fühlt sich aus anderen körperlichen Gründen nicht wohl? Bei Malik waren es Schmerzen, als er plötzlich weniger laufen mochte, mehr schlief, irgendwie müder wirkte (auch ziemlich von jetzt auf gleich), er hat Medikamente bekommen und sprang dann wieder munter durch die Gegend.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    :hust: Ihr dreht Euch seit unzähligen Postings im Kreis und jeder beharrt auf seiner Aussage..... wenn aber nun einer dem nicht folgen will, sind alle guten Argumente zum Scheitern verurteilt.

    Mir fällt dazu ein Sprichwort ein. "Diskutiere nicht mit einem Deppen (beliebig austauschbarer Begriff), erst zieht er Dich auf sein Niveau herunter und dann schlägt er Dich mit Erfahrung" - es wird keine einvernehmliche Meinung geben, wenn jemand einen nicht verstehen will.

    Sundri

    Moin,

    ja, ich würde auch den Stock weg lassen - wenn er damit nicht umgehen kann, Situation vermeiden. Und noch einmal einen anderen Trainer suchen, es kann nicht angehen, das er derartig schnappt und zwickt.

    Du willst Deinem Hund nicht weh tun, ich neige nichtg dazu, meine Hunde mit Gewalt zu führen, aber ich könnte mich vermutlich im Affekt nicht bergen, wenn mich einer beißt, ihm eine zu schubsen und zwar ordentlich oder ne Ansage zu erteilen, das die Ohren wackeln. Aussitzen und nicht reagieren ist, in meinen Augen, absolut falsch, ich lasse mich doch nicht von meinem Hund massregeln, das geht gar nicht, überhaupt nicht.

    Malik kann sich nicht mehr so koordinieren und manchmal, wenn es draußen Leckerchen gibt, dann schnappt er und beißt mir schon mal nen Finger blau.... ich hab da meine liebe Not, ihm keine zu klatschen, im Affekt und gehe dazu über, ihm die Leckerchen zuzuwerfen, da schnappt er nur in die Luft und wenn ich höre, wie es knallt (die Zähne aufeinander) bin ich echt froh, das es nicht meine Finger waren - aber das ist etwas völlig anderes.

    Passiert das in Situationen, in denen Du etwas unterbrichst, hört sich das für mich so an, als habe er nicht gelernt, Deine Rolle zu achten und zu respektieren? Er wehrt sich und das sollte nicht sein. Hundeplatz ist nicht das wirkliche Leben, kann der Trainer nicht mal mit raus kommen? Einzelstunde oder Spazierbegleitung?

    Mit 2 Jahren ist er auch nicht mehr klein und muss viel schlafen, das ist er beinahe erwachsen und übernimmt, weil Du es nicht tust, die Führung..... und massregelt Dich - hol Dir kompetente Hilfe, dringend.

    Sundri

    Moin,

    viele Hunde aus dem Süden habenAngst vor Männern und viele werden ihr Leben lang Angst vor Männern haben, es sind Männer die im Süden Hunde verjagen, misshandeln, sie verletzen und ihnen weh tun - ich hatte auch einen Spanier und er hat diese Angst zwar den Familienmitgliedern gegenüber verloren aber anderen Männern gegenüber nicht und wehe sie beugten sich noch über ihn und streckten die Hand aus..... das ist ein Trauma....

    Die Tipps, sorge dafür, das sie sich nicht derart frei bewegen kann, sind schon die richtige Richtung. Sie sollte nicht zu ihm laufen können, wann immer sie ihn hört, mach die Tür zu. Begrenzter Raum schadet Hunden nicht.

    Erkläre Deinem Vater warum sie sich so verhält, das es nichts mit ihm zu tun hat und es jeden Mann treffen würde. Zumal wenn er sie anblafft oder sich noch hektisch bewegt, erinnert sie das vermehrt an ihre Erfahrungen. Ignorieren und schön füttern wären schon die richtigen Ansätze. Er soll sie einfach in Ruhe lassen und Du sie im Auge haben, nicht das sie beginnt, ihn zu verfolgen und zu bedrängen.

    Sundri

    Moin,

    Dimmalimm, ich gebe Dir da Recht, nicht alles ist besser als Tierheim, zurückkommen und neu ein zu Hause suchen müsen etwa oder aber, als Hund zu wirklichen Fehlern gezwungen werden und in Not geraten und unvermittelbar werden, durch Menschen, die sich völlig überschätzen.... da ist es doch besser, ein wenig zu warten und vielleicht den Traumplatz zu finden?!

    Zitat

    Mit gutem Willen und gutem Trainer ist alles moeglich.

    Das halte ich für eine ganz gefährliche Aussage - und gebe Aoleon völlig Recht, es ist nicht möglich..... ich mein, ich hab bei meinem Diego, eine Seele von Hund, drei Traienr gehabt, und das nur, weil er nicht ohne Leine laufen konnte und einer hat mir irgendwann gesagt "wissen sie, es gibt solche Hunde und ehrlich, wir können da mit all unserem Wissen nichts tun - lassen sie ihn an der Leine bevor es hässlich wird und sich auch nicht ändert." Ich habe aus diesem Satz viel für mich gelernt und schätzte die Aufrichtigkeit.

    Nicht jeder Hund passt zu jedem Menschen und da ein Hund ein Lebewesen ist, kann er nicht passend zu jeder Situation gemacht werden. So einfach ist das, aber wie sollen Menschen derartige Grenzen akzeptieren, wenn sie nicht mal mehr damit klar kommen, bei Rot stehen bleiben zu müssen, wenn an der Ampel keiner guckt? Ich glaube, das ist ein ganz anderes Problem. Völlige Selbstüberschätzung........ weil "geht nicht" gibts nicht oder wie?

    Das ist, glaub ich fast, ein Zeitproblem, niemand will mehr auf jemanden hören der sagt "öh - keine gute Idee".... dem muss es aber gezeigt werden und am Ende zu Lasten eines unschuldigen Hundes. :mute:

    Sundri

    Moin,

    mein Tipp für schöne selbstgemachte Sachen - DaWanda - eine Plattform für all diejenigen, die selbst etwas Schönes herstellen udn dort verkaufen wollen.

    Für Lucas hab ich mir dort auch Halsband, Norwegergeschirr und passende Leine ausgesucht und nähen lassen, braunes Leder und psychedelische Kreise in Grün/Türkis/Blau - Sozialarbeiterhund - sagt meine Familie :lachtot:

    Im Ernst dort findet man total schönes Zeug.

    Sundri

    Moin,

    und wenn ich ganz ehrlich bin, ist nicht jeder Hund für seinen Menschen etwas ganz Besonderes? Und - sollte er das nicht auch sein? Egal wie einfach oder schwierig er vom Wesen sein mag oder wie sich das Zusammenpassen gestaltet hat?

    Malik war schwierig für mich, ein (bitte keinen Streit) wirklich dominanter Typ - einer bei dem ich oft an meine Grenzen stieß, Arbeitswillig aber Eigensinnig - er war ein Veräterus, der mit fliegenden Fahnen so zu meinem Liebsten überlief, das ich irgendwann sagte "falls wir uns mal trennen - DEN will ich nimme, kannst dann behalten" - wir sind sehr glücklich miteinander samt Hund. Diego war ein Spanier, der meinen Kindern zugelaufen ist, im Urlaub, eine Seele von Hund, das ganze Gegenteil von Malik, all das, was ich an ihm gelernt hab, konnte ich bei Diego absolut vergessen. Druck ließ ihn in Starre fallen, bis er draußen auf mich hörte (die Ohren in meine Richtung drehte) verging ein Jahr und doch, kein Hund hat sich so in mein Herz geschlichen wie Diego. Ich vermisse ihn immer noch und vermutlich werde ich das mein Leben lang tun.
    Und Lucas, der ausschaut als wäre er Diegos größerer Bruder ist ein ähnlich liebenswerter Hund, ein ganz anderer Typ, sehr autark, der einem das Gefühl gibt, mit einem zusammen sein zu wollen.... eine Seele von Hund.

    Jeder auf seine Art ein ganz normaler Hund und doch etwas ganz besonderes......nämlich mein Hund.

    Sundri

    Moin,

    ja, so haben meine Kinder ihren Züchter auch gefunden, auf Ausstellungen Dalmatiner (sie wollte gern einen braun gefleckten haben) angeschaut und mit Züchtern gesprochen und dann "ihren" Züchter getroffen. Sie waren einige Male vor dem Wurf dort und haben sich quasi beworben (meine Tocher ist 20, noch sehr jung und manche Züchter vergeben an so junge Mädchen keine Hunde), sie waren dann natürlich auch oft da, während der Welpenzeit und sie erzählt das ab und an.

    Sie saßen zwischen den Welpen, ihr Freund und sie und dann kam little Cooper, sah ihn an, sah sie an und legte sich zwischen sie und schlief seelig ein. Das war`s dann, bei allen Beteiligten, bei meinen Kindern und beim Züchter.... vorher war jede Woche ein anderer niedlich und toll, ab da, war es nur noch Cooper.

    Danke für die Infos, das es so deutliche Unterschiede innerhalb der Linien gibt, war mir nicht klar - aber - ich bin auch mehr der Jagdhundemensch und hab mich mit Dalmatinern nie wirklich beschäftigt oder mich informiert, ich wollt ja keinen. Und da Cooper auch nicht in meinem Haus aufwächst, seh ich immer nur Streiflichter. Meine Tochter macht das toll, während ihr Freund - mal echt - keinen Hundeverstand hat, ich bin heilfroh, das sie ihren Hundewunsch durchgesetzt hat und er nicht seinen..... :ops: Aber er lernt von ihr und das wiederum ist gut. ;)

    Sundri

    Moin,

    ich schrieb das ja schon einmal, es ist völlig egal, wie man seinen Hund und womit erzieht - Hauptsache man ist dabei konsequent und für das Tier verständlich nachvollziehbar. Ob ich nein oder aus sage oder kscht ist schnuppe - solange ich bei einem Begriff für das Gleiche bleibe.

    Je nach Intelligenz eines Hundes versteht der auch auch unterschiedliche Weise was ich mit Aus, lass es, nein oder pfui meine.... es gibt da keinen Weg, es ihm beizubringen, der bei allen gleich ist. Aus war bei uns Arbeitskommando - wenn andere also zu meinem Hund "aus" sagten, während der ums ie herumsprang - nutzte das mal nichts, solang er nicht beim apportieren war und erst viele Jahre später habe ich gemerkt, dass das "aus" gar nicht das ausschlaggebende Kommando für meinen Hund war, sondern meine Hand, die kam um ihm das Wild abnzunehmen - auf alleiniges Kommando ließ er nämlich nichts aus oder gar fallen.... aber auf meine Hand hin schon.

    Ob man nun Leckerchen bevorzugt oder nicht ist rein persönlich, es zu begründen, Wölfe geben sich auch keine Leckerchen ist an den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei, denn unsere Hunde sind vom Wolf doch schon ganz schön weit entfernt, soweit ich mich erinnere ist der Untschied zwischen Mensch und Schimpanse rein genetisch näher als der zwischen Hund und Wolf mittlerweile. Nur um das mal zu verdeutlichen.

    Malik ist zeitlebens ein dominanter Hund gewesen, Zerrspiele wäre für ihn eine Herausforderung gewesen, aber kein Spiel - meine Kinder hatten strengstes Zerrspeilverbot bei ihm. Diego hingegen hätte alles fallen gelassen, das man nur anfasste - während er es hatte - und so muss man für jeden Hund seinen eigenen Weg finden und schauen, womit man ihn begeistern kann. Hunde sind tatsächlich so verschieden, wie wir Menschen es sind. :rollsmile:

    Von daher müssen wir hier gar nicht zanken - find ich - am Ende zählt, ob Hund und Halter miteinander klar kommen und zufrieden sind, der Weg dahin ist nicht besser oder schlechter als andere. Da müssen wir uns nicht mal einigen.

    Sundri

    Moin,

    von den Hündinnen meiner Schwiegereeltern weiß ich, das es da Medikamente gibt, die ziemlich gut helfen sollen.... frag mal Deinen TA. Meine TÄ erzählte mir neulich auch, als ich sie nach einem Hund fragte, den ich dort gesehen hab und dem es grottenschlecht ging, das sie diesem ein Medikament gegen Inkontinez verschrieben habe und es dem Tier viel besser geht - abgesehen von den anderen Problemen.

    Sundri