Auweia..... 3 Monate zur Ausbildung weg gegeben - kein Vorwurf an Dich, aber - a. der junge Hunde wurde aus seinem zu Hause gerissen und von einem, ihm fremden Menschen, ausgebildet - mit großer Sicherheit unter hohem Druck und mit Zwang..... in drei Monaten sind gute Ergebnisse nicht möglich, zudem, wer das mit so jungen Hunden macht, disqualifiziert sich für m ich von selbst.
Du hast nun das in den Brunnen gefallene, traumatisierte Tier - als, sozusagen 5. zu Hause? Erst Züchter, dann Familie, dann Ausbilder, dann Familie (ist nach drei Monaten ja alles wieder neu) und dann zu Euch? Da haben es manche Hunde aus dem Tierschutz besser getroffen. Auch keinVorwurf an Dich, denn Du suchst ja nach Hilfe und merkst, das etwas komplett Falsch gelaufen ist. An 5. Stelle für einen so jungen Hund zu stehen, das ist keine leichte Aufgabe.
Für mich ganz klar, das es hier mit Sicherheit an Vertrauen zum Menschen mangelt und das muss neu aufgebaut werden. Runterfahren und den Hund mal einige Wochen lang Hund sein lassen, klar, Fährten (wenn das sein Aufgabenbereich werden soll) die darf er laufen und finden - das wird ihm Spaß machen.... was bekommt er am Ende der Fährte denn? Wie belohnt ihr ihn? Wie reagiert ihr, wenn er abweicht? Also, welche Korrektur wird angewandt? Merkt man ihm dann Beschwichtigungen an?
Bringt ihm Ruhe bei, viel streicheln und wen ner daheim aufhört, Dich auf Schritt und Tritt zu verfolgen - dann ist es an der Zeit miteinander wieder ernsthaft zu arbeiten, denn erst dann, ist er angekommen.... bei meinem Lucas hat das, von Ende Oktober bis irgendwann Mitte Dezember gedauert, das er sich woanders legte, als ich mich aufhielt.
Und, einer arbeitet mit dem Hund, entweder Du oder Dein Mann, je nachdem, wer ihn im Revier führen wird. Sorry wenn das so dogmatisch klingt, aus der Ferne heraus ist es schwer zu beurteilen, aber ich glaub durchaus, das vieles neu aufgebaut werden muss. Mit einem Jahr muss er wissen was er tun soll, aber noch - jenseits der Perfektion. Gebt Euch Zeit und viel Ruhe - dann wird das.... mit Geduld.
Sundri