Beiträge von Sundri

    Moin,

    und tatsächlich unterliegen seltene Tiere wie Wolf, Luchs, Bär, Fischotter, Seehunde und andere immer noch dem Jagdrecht,sie gehören zu dem so genannten jagdbaren Wild - und das ist auch gut so - nur sind sie ganzjährig geschont und auch das ist gut so. Von daher ist mir die Meinungsmache irgendwie suspekt.

    Ich denke mal, das gibt da viel Wirbel um Nichts und die Bestände regulieren sich, in jedem Fall noch, von selbst. Ein Teil wird Opfer von Verkehrsunfällen, ein Teil von bescheuerten Jägern und was übrig bleibt, mal sehen. Es gibt sowieso in vielen Gebieten schlciht zuviel Wild. Wölfe bekommen, so weit ich mich erinnere, soviele Junge wie sie aufziehen können,sprich, in nahrungsarmen Gebieten sind die Würfe kleiner.

    Vorsorgliche Jagd wird sich nicht durchsetzen.... da schürt jemand die Ängste der Bevölkerung und nutzt sie für sich aus, perfide und sehr daneben.

    Sundri

    Ach Schara, das tut mir leid zu lesen .... ich schreib zwar wenig, aber das liegt auch daran, das ich mich mit all den Dingen weniger auskenne.

    Ich habe bei Malik auch ein MRT abgelehnt, weil er bereits alt war (12) und ich ihm das nicht zumuten wollte. Eine OP hätte ich nicht mehr in Erwägung gezogen und so musst Du schauen, was für Dich aushaltbar ist und wie lange.

    Ich drücke Dir die Daumen, das solche Momente sehr selten sein werden. Vielleicht kann viel Ruhe oder anders, wenig Stress - etwas dazu beitragen?

    Liebe Grüße
    Sundri

    Zitat

    Ich würd nix machen, nix ans Tor hängen und auch sonst nix rumerzählen.
    Dann wissen die Leutz nämlich nicht, ob ihre Anzeige gefruchtet hat oder ob schon was passiert ist. Das wäre für mich die beste Befriedigung.

    Singen doch auch die Ärzte:
    Sei freundlich und sag nix, das ärgert sie am meisten!

    Und du selbst bist ja jetzt auf der sicheren Seite.


    Ja genau und vielleicht rufen Sie dann noch mal beim Vet.-Amt an? Und bekommen was zu hören :lol:

    Sundri

    P.S. ärgere Dich nicht, hast doch alles Richtig gemacht. Wie verzweifelt muss jemand sein, um solche Dinge zu melden. Ach ja, ich hab das auch durch, bei mir kam allerdings das Ordnungsamt, weil ich doch tatsächlich meinen Habicht mit frischem ganzen toten Hasen gefüttert hab. Und der Herr vom Ordnungsamt schüttelte seinen Kopf und sagte "ja mit was denn sonst oder essen die Dosenfutter?" :lachtot: Und dann sagte er "sie sollten die Hecke erweitern, dann kann niemand mehr zusehen." :hust:

    Zitat

    Sundri, die Reportage habe ich auch gesehen, aber nun ja, das ist wie überall, schwarze Schafe gibt es immer. Und mir ist es das schon wert zu zeigen, dass ich bereit bin mehr zu zahlen, wenn es den Tieren dafür besser geht. Ein erster Schritt sozusagen.

    Natürlich, da hast Du Recht, schwarze Schafe gibt es überall, aber wenn solche Vorzeigebetriebe wie die Hermannsdorfer Landwerkstätten sagen, dann käme ein Ei auf ca. 60 Cent - dann frag ich mich wirklich, wie die anderen das, ohne Schmu zu machen, hinbekommen?

    Das ist durchaus ein Thema das mich momentan sehr bewegt, der Umgang mit unseren Nutztieren.... ich glaube, ich kann nicht die ganze Welt retten - aber der Teil, den ich dazu beitragen kann, den will ich gerne und bewusst beitragen. Im Traum käme ich nicht auf all das, was Menschen Tieren antun können und so bin ich manchmal froh, das ein oder andere nicht zu wissen oder aber, wenn ich es weiß, entscheide ich mich dagegen.

    Aber bei Eierschalen für den Hund, da reicht meiner Meinung nach Freiland völlig aus. Meiner isst das Ei übrigens ohne Schale, wirklich - Lucas pellt es sich, sofern es gekocht ist. ;)

    Sundri

    P.S. Eierschale wird in der Natur so gut wie von keinem Tier gefressen, selbst Schlagen würgen die Schale wieder aus und allerlei Tiere haben allerlei Möglichkeiten entwickelt, Eier zu öffnen um an den inhalt zu kommen, aber die Schale? Die will niemand..... warum also, sollte mein Hund sie fressen? Ja Ja, Kalk und so, (ich möcht keine Diskussion vom Zaun brechen) aber ich glaube durchaus, da gibt es andere, wertvollere Möglichkeiten? Oder irre ich mich?

    Moin,

    na ja, über Autoimunerkrankungen ist vieles noch nicht bekannt bzw. verbreitet. Und es gibt Zusammenhänge, die - meine Tochter ist betroffen - viele immer von sich weisen. Stress als Auslöser etwa - solange das nicht wissenschaftlich bewiesen ist - gilt es nicht. Aber ich erlebe hier, das sie bei großem seelischen Stress prompt mit irgendeinem Symptom aufwartet. Für mich, von außen, ist die Verbindung klar. Je besser es ihr geht, desto weniger Symptome hat sie.

    Und viele Ärzte sind uninformiert, auch da bei uns nun bekannt ist, das sie eine Autoimunerkrankung hat, wird oftmals nicht darauf geachtet. Immer das Gleiche.....

    Das ist bei Tieren nicht sehr viel anders, manche TÄ haben da seltsame Ansichten und es gilt das Beste für Euch heraus zu finden. Ernährung macht einen großen Teil der körperlichen Befindlichkeiten aus und kann durchaus eine Rolle spielen. Aber ich bin kein Fachman und einen solchen brauchst Du einfach. Ich bin auch kein Fachmann in Punkto Ernährung, Zusatzstoffe, Kondervierungsmittel etc. pp. - was es da so gibt, auf manchen Organismus haben diese Dinge halt große Auswirkungen, dem gilt es auf die Spur zu kommen.

    Vielleicht brauchst Du auch einen guten Tierheilpraktiker, der sich mit so etwas auskennt. Ich wieß halt nur, das solche Dinge eine Rolle spielen, aber nicht mehr welche und schon gar nicht im Zusammenhang mit den Symptomen Deines Hundes.

    Sundri

    Moin,

    das Wichtigste zuerst, an Autoimmunkrankheiten stirbt es sich nicht unbedingt zwingend. Man kann eine Menge tun, je nachdem was wirkt. Stress vermeiden, Fütterung umstellen, Medikamente geben - das ist ja kein Todesurteil. Weder beim Hund noch beim Menschen. Aber ja, man muss darauf Rücksicht nehmen und sich darum kümmern, aber wenn alles gut läuft, merkt man manchmal nichts davon.

    Ansonsten, eine Meinung vom Spezialisten und dessen Kenntnisse können natürlich hilfreich sein, da würde ich schon hingehen und mir anhören, was er meint. Er hat vielleicht mehr Erfahrung, neuere Erkenntnisse und Behandlungsmethoden?

    Ansonsten, alles Gute
    Sundri

    Moin,

    ich hab mal eine Doku gesehen, sie hieß - glaub ich - "die Bio Lüge" und die dort gezeigten Biohühner wurden genauso gehalten, wie alle Hühner in Legebatterien, sie bekamen nur anderes, nämlich streng kontroliiertes, Biofutter zu fressen.

    Da lagen ebenfalls tote Hühner in den Käfigen und es war dunkelt und eklig. Oh ja, es gab Auslauf - der wurde aber nicht genutzt, wie sagte der Bauer "och, ich weiß ja nicht, was die sich da draußen einfangen, die bleiben hübsch drinnen. Na toll....

    Seitdem kaufe ich mit gutem Gewissen Freilandeier - denn diese Hühnerhaltung ist, soweit ich weiß, die einzige geschützte Haltung überhaupt. Und ich hab mir auch ein, zwei Höfe angesehen, die Hühner leben nicht im Paradies, aber sie können raus, scharren und Sonne genießen.

    Bio kann mir, nach dieser Doku (und ein, zwei Anlagen die ich persönlich kenne) echt gestohlen bleiben, dann schon lieber Direktvermarktung, halbes Rind vom eigenen Hof bzw. Eier von einer Nachbarin, bei der ich die Hühner im Garten laufen seh.

    Sundri

    Moin,

    die einzige Idee die mir dazu einfällt, lass sie einfach nicht rüber! Kein unbeaufsichtigter Freilauf im eigenen Garten, ich weiß, das ist bequem und einfach, aber wenn das eine Nebenwirkung ist, käme mein Hund nichtmehr dazu, rüber zu laufen, es sei denn, ich wollte das.

    Und auch ja, er, als Trainer sollte die Masche mit den Leckerchen in jedem Fall lassen, er sollte wissen und danach handeln, das es Leckerchen nur gegen eine Leistung gibt, nicht so, weil der Hund niedlich ist. Ich würde das verhindern wann und wo immer ich das könnte.

    Ob er es aus egoistischen Motiven macht (wie Du sie ja in Betracht ziehst) kannst nur Du erkennen und entscheiden, kannst Du mit ihm reden?

    Sundri

    Zitat

    Zu was für Gelegenheiten rufst du ihn denn ab im bekannten Revier? Was tut er, bevor du rufst, und was passiert nachher?

    Tendenziell kenne ich das auch, dass die Hunde im bestbekannten Gebiet auf Routinerunden mehr ihr eigen Ding machen und eine etwas längere Leitung haben. Liegt auch daran, dass von mir da normalerweise nicht viel kommt. Bei uns hilft es ganz gut, die Routine ab und an zu durchbrechen, dann passen sie besser auf.

    Darüber hab ich gestern Abend noch ein Weilchen nachgedacht, es gibt zwei Varianten, wenn ich ihn sehe, pfeife ich, sobald er den Kopf hebt, sich umschaut oder mal guckt - nie, wenn er die Nase unten hat oder mäuselt. Wenn ich außer Sicht bin, pfeife ich natürlich so - ohne zu wissen, was er grad macht.

    Ist er in Sicht, reagiert er sichtlich auf dem Pfiff, kommt aber nicht - ist er außer Sicht kommt er ein wenig besser. Und wenn ich so darüber nachdenke, so scheint es mir, als ob er den Pfiff für eine Art Kontaktruf hält. :verzweifelt:

    Zitat

    Sundri, du schreibst doch selbst, dass du zum Teil ne halbe Std.auf deinen Hund wartest. Was meinst du wieviel Kilometer ein Hund da zurücklegen kann.
    Ließ.dir mal mein Thema "Verletzung geht dauernd auf" durch (Link kann ich nachreichen). Dann weißt du, was in 3 Minuten in Wald reinpesen und wieder raus kommen, passieren kann. So ne Geschichte wünsche ich keinem.

    Fürs Schleppleine <a rel="nofollow" href="https://www.dogforum.de/ausschleichen-t4490.html" target="_blank" title="Ausschleichen" name="aoSmartTag_2136" class="aoSmartTagClass" style=";text-decoration:none;border-bottom:3px double #739928">ausschleichen</a> kauf dir ne Billige,.die.du zerschneiden kannst.
    Bei mir liegt eine Billige bereit, falls der Tag mal irgendwann kommt, an dem ich denke, dass wir mal offleine unterwegs sein können.

    Gesendet von meinem X10i mit Tapatalk 2


    Ah, natürlich, auch zwei Verhaltensweisen, entweder er geht mal hinter Wild her, dann pfeife ich sobald er wieder in Sicht ist (er kehrt um, sobald das Wild außer Sicht ist, er sucht nicht nach oder geht auf Fährte) dann kommt er auch sofort zurück oder aber, er legt auf der Wiese etwa 12 mtr. im Quadrat zurück. Ich hab ihn schon am Ende meines Spaziergangs da eingesammlt, wo er abgegangen ist. Gleiche Stelle. Ist so ne 20 Minuten Runde... da sehe ich ihn beinahe die ganze Zeit. Er mich hin und wieder auch, er hebt den Kopf, sieht mich und ist zufrieden.

    Bei meinen vorherigen Hunden hätte ich das nie gewagt, die wären tatsächlich Kilometer weit weg gewesen. Wenn ich Lou frei lasse, dann gehe ich mit ihm auch bewusst an den Wieseneinfahrten vorbei und mache an diesen eine Aufmerksamkeitübung, der Lump ist sich nämlich zu fein, zum mäuseln über den Graben zu gehen und momentan gibt es Freilauf innerhalb der Maisfelder.... schöne Begrenzung. wobei, meist geht er an der Leine, weil ich auf den Aufriss keine Lust hab.

    Aber nach zwei Tagen Naumburg und einem wunderbar freilaufenden aufmerksamen Hund fällt er mir wieder ein weniger schwerer, ihn in Leinenhaltung zu halten.

    Sundri