ZitatIch würde raten schlicht die Schlepp erstmal dran zu lassen, wenn ihr in bekanntem Terrain unterwegs seid. Jede Minute, in der dein Hund unkontrolliert frei läuft, ist ne Minute zu viel.
Mach dir bewusst, was alles passieren kann. Hund wird überfahren, Hund verursacht schweren Verkehrsunfall mit Verletzten, Hund wird vom Jäger erschossen (passiert auch im freien Feld sofern in Waldnähe) usw.Wie hast du denn das mit der Schleppleine gehändelt? Am besten ist es, wenn man sie so nach und nach ausschleicht, heißt immer mal wieder ein Stück kürzt bis irgendwann nur noch ein Schnippel am Hacken hängt. Das Prozedere mit Schlepp einkürzen muss natürlich dem Trainingsfortschritt angepasst werden. Ich denke mal wochenweise 5 - 10 cm kürzen sollte klappen.
Gesendet von meinem X10i mit Tapatalk 2
Hej, all die Dinge die Du aufzählst können nicht passieren, hier hinten bei uns im Feld gibt es weder Autos, noch vielbefahrene Straßen, noch einen Jäger, der meinen Hund schießen würde (dem Himmel sei Dank dafür). Ich lasse ihn nur von der Leine, in - für mich - sichtlich sicheren Gebieten.
Die Schlepp kürzen, hmmmh, meine gute Niggeloh zerschneiden?
Mir leuchtet die Idee ein - und ich denke, sie macht auch Sinn, muss ich drüber nachdenken, das könnte eine Option für mich sein.
ZitatUnd warum läuft sie nicht weg?
Bei mir gibt es Belohnungen nur, wenn es vorher geklappt hat!
Beispiel:
Rückruf - der Hund kommt angetrödelt - Pech gehabt!
Belohnung nur, wenn er im Laufschritt angepest kommt.
Ich hab einen kaputten Fuß
, das ich weg laufe wird nicht funktionieren und ob es jetzt ein Leckerchen gibt oder nicht - glaub mir, das ist ihm herzlich egal. Da müsste ich ihn wohl einen Tag lang hungern lassen, damit das klappen würde.
Fall das missverständlich ausgedrückt war, ich pfeife, Lou kommt angesaust, bremst, biegt auf die Wiese ab und kommt dann einige Minuten später - da gibt es dann natürlich keine Belohnung mehr. Wir machen auch oft genug Aufmerksamkeitstraining, aber wie schon angedeutet, nach ein paar Mal hat er keine Lust mehr und dann war es das. Es gibt nichts fressbares, das ihn dazu bringt, mir am Fuß zu kleben. Und das es nach den Minuten später mit Abzweig nichts gibt - stört ihn kein bisschen, auch in unbekanntem Gebiet kommt es vor, das er angesaust kommt, wirklich schön schnell, aber keine Belohnung will. Auch Worte können ihn nicht erheitern und Spielzeug schon gar nicht.
ZitatOb du das jetzt noch hinbekommst, weiß ich nicht. Aber mit dem Wissen seiner Mäuseleidenschaft, würde ich das wohl unter Signal stellen und nur noch zur Belohnung erlauben. Erst zu Frauchen, dann mäuseln.
Ja, aber das ist ja das Problem, er kommt dann einfach nicht wieder, klar, es ist immer möglich, das ich hingehe und ihn abhole, dann freut er sich, das ich des Weges komme, aber von sich aus zurück aus der Wiese gestaltet sich als schwierig und ich hab keine Lust 20 Minuten am Rand zu stehen und ihm beim mäuseln zuzusehen.
Sundri
P.S. die allermeiste Zeit geht Lou an der Leine, aufgrund dessen.... ich sehe schon genau hin, das er weder Fahrrädern noch Wild frei begegnet, zumindest soweit ich das überblicken kann. Ich bin allerdings am Überlegen, ob die Sache mit dem Fahrrad nicht auch hier vor Ort taugen könnte ![]()