zwei weitere rutschfeste Läufer
zwei Nachtlichter
zwei weitere rutschfeste Läufer
zwei Nachtlichter
Caron schläft tief und fest, träumt aber weniger aktiv als früher. Keine Ahnung woran das liegt. Früher japste und knurrte, fiepte und bellte es fleissig beim träumen.
Die REM Phasen werden bei älteren Tieren in der Regel! kürzer, daher auch weniger Lautäußerungen beim Schlafen
Das ist bei uns z.b. so. Gerade jetzt aktuell nach seinem letzten Vestibularsyndrom, wovon Böki sich nicht mehr ganz erholt hat, fällt mir richtig auf, dass man keinen Mucks mehr von ihm hört.
Er ist komplett still, schläft anscheinend auch nicht mehr sehr tief, da er nun auch vermehrt in der Nacht pieseln muss.
Ich hab mir vorgenommen im Non-Fiction-November mindestens drei Sachbücher zu lesen
1. Jia Tolentino – Trick Mirror: Reflections on Self-Delusion (angefangen)
2. Baek Sehee – I Want to Die but I Want to Eat Tteokbokki
3. Haruki Murakami – Von Beruf Schriftsteller
Ich hab meine drei Sachbücher für den Monat durch. Alle drei sehr verschieden und jedes für sich unglaublich interessant!
Die Murakami-Autobiografie als Audiobook ist zudem fantastisch gelesen von Walter Kreye.
Sayaka Murata - Die Ladenhüterin
Ich... weiß nicht, was ich damit anfangen soll
Es hat mir gefallen, und die Übersetzerin versteht ihr Handwerk (ist ja auch Stammübersetzerin für Murakami), aber eigentlich ist die ganze Geschichte absurd. Auf der Rückseite steht was von Liebesgeschichte - das ist so weit von Liebesgeschichte entfernt, wie man es sich nur vorstellen kann. Zwei Außenseiter, die versuchen, dem Druck der Gesellschaft zu entkommen, beide auf ihre eigene Art (und einer davon maximal unsympathisch). Und die Protagonistin, die ihre Bestimmung am Ende findet. Auf absurde Weise ist diese kurze Geschichte sehr vergnüglich, aber ich wüsste nicht, ob ich sie jemandem empfehlen könnte
So gings mir auch. Sie ging ja noch aber der Typ ey ![]()
Böki hat seit gestern wieder übel Vestibularsyndrom. Kopfschiefhaltung und Hinterhand komplett ohne Koordination
Er wird rausgetragen, er eiert ein paar Schritte, schnüffelt und pieselt. Dann tragen wir ihn wieder rein. Er frisst normal und ist auch aufmerksam. Heute eierte er schon etwas weiter die Straße runter, wenn er stolpert, bleibt er irritiert stehen und sein Kopf geht schräg gen Himmel.
Die TÄ war eben da und hat ihm Kortison gespritzt. Mal sehen wie er sich über den Tag entwickelt. Er erblindet und sein Herzgeräusch ist nun definitiv zu hören. Die Woche werd ich mal noch Karsivan holen. ![]()
Aber lässt man den tauben und blinden Hund dann überhaupt noch frei laufen?
Könnte ich mir im Falle von „taub und blind“ nicht mehr vorstellen.
Aber unabhängig davon: Ich mag auch zB im Garten gern weiter gut mit ihm kommunizieren können oder an der Schlepp.
Find ich eine spannende Frage für mich. Böki ist komplett taub und mental nicht mehr so ganz bei der Sache, außerdem durch seine Muskelschwächen nicht mehr sooo schnell. Wenn der jetzt auch noch blind wird, wär das glaube eine wesentlich größere Einschränkung als die Taubheit. Andererseits funktioniert seine Nase noch gut, er würde also erschnüffeln wo er sich befindet. Wir würden dann zusätzlich über ein paar taktile Signale arbeiten. So körperliches Handling kennt er ja eh und was manche Berührungen voraussagen... Wenn er durch das Erblinden nun "für immer" an der Leine bleiben müsste, wäre das jetzt aber auch nicht mehr so schlimm. Ich würde aber wahrscheinlich zusätzlich eine schleifende lange Leine holen... Der Hund liefe die letzten 15 Jahre frei und genoss ein sehr entspanntes, leinenfreies Leben ohne jegliche Probleme eben weil er problemlos an der Leine läuft. Für ihn macht das keinen Unterschied mehr.
Welche Spiele spielt ihr?
Was Böki anbietet, sag ich mal. Wenn er mit einem Spieli rumalbert, die hier frei zur Verfügung in der Wohnung liegen, dann komm ich oft dazu und spiele mit. Das sind meist nur ganz wenige Minuten, weil er nicht mehr in der Lage ist "beim Thema" zu bleiben. Aber wenn er spielt, dann so, als wäre er nicht schon uralt. Draußen gibt es einfache Futter-Suchspiele. Er reagiert auch noch aufs Zeigen und wenn er sieht, dass was (dicht vor ihm) fliegt, dann sucht und schnüffelt er auch danach.
Gibt es Medikamente die gut gewirkt haben?
Ich gebe (noch) nix. Nach seinem zweiten Vestibularsyndrom gab es eine Weile Karsivan. Ob es Böki signifikant geholfen hat, kann ich nicht sagen.
Hat wer von euch Erfahrungen zB mit Vibrationshalsbändern für taube Hunde gesammelt oder mit Lichtsignalen?
Bei uns ist es so, dass in Situationen, wo ich so etwas bräuchte, der Hund angeleint ist. Es gibt faktisch nur eine Situation wo Böki's "Einchecken" oder die "Rückorientierung" nicht verlässlich klappt, also lösen wir das so. Wenn die Umwelt stimmt, kann der Hund tun und lassen was er will, er schaut oft genug nach uns, reagiert auf Sichtsignale, und hat kein intrinsisches Interesse sich außer Einfluss-Reichweite zu begeben.
Wurden eure Hunde schreckhafter? Wie geht ihr ggF damit um?
Schreckhafter nicht, aber unsicherer in der Bewertung von Situationen. Böki schaut sich die Sachen dann länger an, "komische Leute" oder "komische Sachen" auf dem Boden, und geht dann irgendwann weiter. Wenn er sich mal erschreckt, dann zuckt er kurz zusammen und läuft dann aber einfach weiter, wenn nichts weiter passiert.
Trainiert ihr mit den Hunden anders als sonst üblich bzw als ihr es früher getan habt?
Nein. Ich hab seit Anfang an mehr Sicht- als Hörzeichen verwendet, was mir sehr zugute kam, als Böki mit glaube so 12 Jahren taub wurde. Wirklich etwas trainiert habe ich nichts mehr seit der Hund etwa 6 Jahre war. Was ich vor kurzem mal angefangen hatte, war einen sekundären Verstärker per Handzeichen (statt Clicker) zu etablieren. Den wollte ich für Stell- und Platzierungsübungen nutzen.
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Ich bin mit Hund zwei mal umgezogen, einmal so mit 4 Jahren und einmal mit 12, hab vorher immer im 4. Stock (mit Fahrstuhl) gewohnt. Jetzt wohnen wir Hochparterre und der Hund muss täglich mehrmals 6 Stufen hoch und runter. Notfalls kann ich ihn tragen, notfalls besorgen wir eine Rampe. Die Umzüge, die Eingewöhnung und das Alleinebleiben waren nie ein Problem. Ein Garten wäre natürlich generell schön gewesen, aber nicht zwingend notwendig. Böki wird im Januar 18, schnell rauszukommen wenn er mal außerhalb seiner Spazierzeiten überraschend pieseln muss, schaffen wir noch locker.
Ich hab mir vorgenommen im Non-Fiction-November mindestens drei Sachbücher zu lesen ![]()
1. Jia Tolentino – Trick Mirror: Reflections on Self-Delusion (angefangen)
2. Baek Sehee – I Want to Die but I Want to Eat Tteokbokki
3. Haruki Murakami – Von Beruf Schriftsteller