Beiträge von Estandia

    :D

    genau dasselbe "Problem" hatte ich vor ein, zwei Wochen mit MEINEM Ungarn :lol:

    Vorweg: VOLLMILCHschoki ist nicht (ganz so) giftig wie Bitterschoki. Kommt aber auch auf den Hund an. Ich hab meinen Vierbeiner nach dem Festmahl peinlich genau beobachtet - der hat aber rumgetobt und war fröhlich wie immer. Als nach 10 Stunden immer noch "nix" war - hab ich die Sache abgehakt. Vergiftungserscheinungen, so mein ich, wären bei meinem Kleinen bei dem rasanten Stoffwechsel wesentlich akuter gewesen.

    Zitat

    Der Diensthund-Mali meines Mannes laeuft sehr gut in Gruppen mit.....nur darf (wie auch Murmel schon schrieb) keine Beute ins Spiel gebracht werden. Bei lockeren Gassigaengen ohne Baellchen-, Stoeckchenwerfen ist er absolut problemlos.

    Da kann man ja nur hoffen, dass sich auch alle anderen Gassigeher daran halten :muede:

    Benötigt ihr einen Hundesitter?
    Früher hab ich regelmäßig 2 Angebote genutzt.

    Wenn ja, was erwartet ihr von ihm?
    Kenntnis über "Hunde in Gruppenhaltung".

    Soll er die Hunde nur bespaßen oder ggfs. erzieherisch tätig werden?
    Damals ging es "nur" ums Ausführen. Der (kommerzielle) Ausführservice holte Bokey mit dem Auto ab, fuhr ins Auslaufgebiet, dort 2 Stunden toben, rennen, Sozialkontakte etc. und dann kam Bokey nach etwa 4 Stunden Abwesenheit dreckig und fertig zurück :D

    Das ist ne verschwindende Minderheit...denn dafür muss der Hund gut erzogen sein.
    Was also tun?
    Mit zehn Schleppleinen gleichzeitig laufen oder den Hunden Manieren beibringen?

    Ich weiß wie schwer das sein kann. Ich habe ne gute Freundin, die das Für und Wider auch jeden Tag auf's Neue abwägen muss. Es gab auch schon viel Ärger, wenn Hunde nicht mitlaufen konnten, da JEGLICHER Gehorsam fehlte - auch bei den Haltern. Ich denke, das ist immer eine individuelle Entscheidung und mit der Zeit wird das eigene Auge geschult, um zu erkennen, ob sich der zusätzliche Aufwand lohnt und der Hund zumindest für die festgelegten Zeiten gut in der Gruppe mitlaufen kann. Sicherlich ist es auch von Vorteil einen oder zwei Hunde dabei zu haben die perfekt hören und nach denen sich die anderen richten.

    So kommt es dazu, dass Hunde in so genannten Hutas, die ja wie Pilze aus dem Boden sprießen, die eben nicht wirklich gruppenfähig sind, stundenlang an der Heizung angekettet werden...die Besitzer wissen von nix...
    Aber die Hunde werden trotzdem angenommen...von irgendwas muss man ja leben.

    Bei sowas wäre mir wichtig, dass die Huta aktuelle Bilder im Internet postet oder mir eben per Handy schickt und ich mir die Sache natürlich genau anschaue. Es gibt sehr viele giftige Pilze! In jedem Bereich.

    Nur wie soll das am besten aussehen?
    Wie bekommt man den Anspruch an qualitativ hochwertige, individuelle Hundebetreuung mit finanziellen Zwängen vereint?
    Ich glaube, wenn man schon von "Zwängen" spricht, ist man von vornherein etwas "unentspannt". Ich bin z.B. Freiberufler und muss auch sehen, dass ich irgendwie meine 30 - 40 Stunden in der Woche zusammenbekomme, um entspannt zu sein :ugly: Aber ohne (kleines) finanzielles Polster ist so ein Gassiservice, mMn, immer ein Spagat zwischen "harter Arbeit" und "Hobby zum Traumberuf gemacht". Man muss auch ehrlich zu sich selbst sein und sich rechtzeitig eingestehen, dass man etwas eben NICHT leisten kann und sich durch "ich nehme alles" eher runterwirtschaftet. So ist dann keinem Hund geholfen, vor allem wenn auch die/der eigene dabei ist.

    Wer hat einen Hundesitter und was ist euch da wichtig?
    Mir ist wichtig, dass die ehrlich zu mir sind. Ich verstehe, dass man bei 10 - 15 Hunden (auf 2 Gassigeher) nicht alle immer Blick hat und nicht immer sieht, wer "angefangen" hat - aber wenn Zweifel bestehen, dann freue ich mich über konstruktives Feedback :smile:
    Auch wichtig ist für mich, dass ich immer einfach mal so mitkommen kann und natürlich beim ersten Spaziergang dabei bin. Ich hab nen sensiblen Hund, erfährt der unagemessene Maßregelungen, die nichtmal direkt gegen ihn gehen müssen, dann meidet der stark, orts- und situationsbezogen. Und da wüsste ich dann halt gern, ob solche Sachen vorgefallen sind, damit ich weiß, warum Bokey plötzlich bei nem runtergefallenen Schlüssel das Weite sucht.

    Ich antworte mal frisch und frei :D

    1. Ist Campinos Mackergetue normal für sein Alter ( fast 7 Monate)?
    Ich sag mal ja. Natürlich gibt es auch die ruhigen Exemplare, aber generell spielt der Hormonhaushalt "verrückt" und der Hund versucht allem nachzugehen, was sein Körper und Hirn ihm vorgibt. Noch ist er auf der Suche nach seinem Ich und erkennt, ich bin ja wer :D

    2. Sollte ich erzieherisch eingreifen und ihm zeigen, dass ich das Verhalten ätzend finde?
    Ja. Je früher und eindeutiger er lernt, dass auch DU regulierend eingreifst, desto eher entstehen die "guten" Verknüpfungen im Hirn und "Ach ja, das andere der Leine redet ja auch noch mit".

    Oder lernt er es am besten, wenn andere (erwachsene) Hunde ihn massregeln?
    WENN diese ihn ANGEMESSEN maßregeln, lernt er es in Sachen Artgenossen am effektivsten. Aber für einen übersprudelnden Junghund braucht es viele verschiedene Hunde mit korrektem Sozialverhalten. Ansonsten pickt sich die "Dicke Hose" die Schwachen raus und die, wo SEIN Verhalten Erfolg hatte.

    Bzw. kommt mit dem Alter/den Erfahrungen die Souveränität und ich muss keine Angst mehr vor Raufereien haben, falls jemand nicht gleich beschwichtigt?
    Nichts "verwächst" sich im Alter. Hat die Jugend Erfolg an den "falschen" Stellen gebracht, wird diese Strategie beibehalten - und je nach Motivation oft oder selten gezeigt.


    3. Zeigt es, dass er gegenüber anderen Hunden immer eher dominant sein wird?

    Es zeigt erher, dass dein Hund ein Stratege wird, sich "Opfer" explizit sucht und schnell gelernt hat, was er sich wo, bei weim, mit wem erlauben kann. Je öfter er als "Sieger" aus Situationen herausgeht, in denen er andere Hunde in die passive Demut gezwungen hat, desto wahrscheinlicher wird das Verhalten bei fremden Hunden.
    Du musst auch bedenken, es geht nicht nur um deinen Hund in diesen Situationen. Auch der andere Hund macht eine Erfahrung - und die ist im ungünstigsten Fall halt negativ und zerstört evtl. Trainingserfolge des anderen Halters bzw. bringt diesem neue Probleme.

    Zitat

    Das Problem ist jetzt nur, dass ich am Anfang meiner Mutter den Großteil der Erziehung überlassen habe, dass heisst also, dass Sie nun die Rudelführerin ist,


    Das muss nicht zwingend so sein. Nur weil man (am meisten) Zeit und Training in den Hund investiert, ist man nicht automatisch "Rudelführer".

    Zitat

    meint ihr man kann irgendwie diese Bindung bzw. Rüdelführung ein bisschen auf mich übertragen?


    Entweder ganz oder gar nicht. "Ein bisschen" gilt bei einem Hund nicht. Hunde entscheiden selbst wen sie für fähig halten, ihre Bedürfnisse zu erkennen und diese zu erfüllen. Informiere dich über die Rasse (falls du es nicht eh schon getan hast) und erziehe den Hund ruhig, sinnvoll und für ihn verständlich nach artgerechten Erziehungsmethoden. Und wisse, eine gute ERziehung erwächst aus einer guten BEziehung :smile:

    Zitat

    Na, pass nur auf, dass der dich nicht mal im Schlaf zerfleischt! :rock1green:

    Ein scherzhafter Kommentar u.a. war "der guckt schon so dominant" :lol:

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