Beiträge von Estandia

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    Ist es denn jederzeit möglich ihn auf das Clickern umzustellen, oder hätte ich das dann schon von vornherein tun sollen, damit es effektiv ist?


    Man kann jederzeit in jedem Alter damit anfangen :D Ich hab damit angefangen, als mein Hund etwa 3 Jahre alt war und auch noch nie etwas in der Richtung gelernt bekommen hat.

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    Jetzt bin ich aber auch noch leider etwas überfragt, da ich in einem anderen Thread gerade einen Satz wie diesen gelesen habe: " ...clickern die flexible Denkleistung des Hundes senkt" :???:

    Richtig oder falsch?

    Hm, was heißt flexibel? Gerade DURCH das Clickern wird KREATIVITÄT und Eigeninitiative aus dem Hund herausgelockt und gefördert. Und weil man im Idealfall dem Hund nicht zeigt was er tun soll oder ihn sogar bestraft wird sich ein enthusiastischer Geselle viele verschiedene Dinge einfallen lassen und viel ausprobieren, um an seinen Click zu kommen :D

    Da ist Management gefragt :D Greife ein, wenn du siehst, dass deine Maus dadurch gestresst ist. Weise dem Junghund einen Platz zu, auf dem er verbleiben und runterkommen soll. Steuere dynamische Spiele aktiv mit deinen Hunden und baue Pausen ein, fördere Ruhephasen in denen BEIDE Hunde ungestört voneinander dösen und tief schlafen können. Und lasse den Jungspund mit (vielen) anderen Hunden in Kontakt kommen, er muss lernen, dass nicht jeder Hund als Spielball herhält und fördere/bestärke richtiges, angemessenes Verhalten ggü. fremden Hunden und Menschen.

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    Was meinst du mit dem Zeitraum innerhalb von 4 Wochen?


    Im Rahmen eines Monats bekommt mein Hund alles was er braucht laut Plan. Aber eben nicht taggenau bzw. nicht auf die Woche genau berechnet. Wer will kann natürlich die Gemüseportion auf's Gramm für Tag zubereiten, für uns ist das nicht nötig- wäre eh viel zu viel Aufwand :D Ich weiß nur, dass mein Hund etwa 1,7 kg Fleisch/Fisch pro Woche braucht und da bin ich völlig gestaltungsfrei. Ich hab auch aufgehört zu protokollieren. Nach der Umstellung hab ich ein halbes Jahr lang noch alles aufgeschrieben was ich so gefüttert habe, falls es beim Tierarzt-Check was zu bemängeln gäbe - aber mittlerweile läuft alles nach Schnauze. Ich geh relativ unregelmäßig zum Wiegen in einen Barfshop, hat der Hund über 16kg gibt's ne Woche mageres Rind und Fisch, liegt er bei guten 15 kg ist wieder mehr Pansen und Herz mit Fett angesagt. Und da Bokey nur 200/300g Portionen bekommt, wäre diese Anteilsberechnung viel zu umständlich für uns. Wenn ich lustig bin kauf ich mal geschnittene Leber oder auch Euter und verpack das schön in einen Batzen Gemüsebrei. Dafür fällt dann halt das Gemüse nen Tag später weg. Genauso beim Knochen. Gibt's Hasenköpfe oder Sandknochen, kann er die fressen und ich weiß, okay, im Moment hat er n bisschen viel Calcium intus. Dann gibt's den Tag danach mal nur Fleisch.

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    Was ist für euch denn das Wesentliche am Barfen? Muss es tatsächlich so streng gehalten werden? Was sind die entscheidenden Dinge, eurer Meinung nach, auf die es ankommt?


    Für mich bedeutet Barfen, dass der Hund über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen ausgewogen, ausreichend und abwechslungsreich ernährt wird.
    Dazu gehört für mich alles an Fleisch, was es beim Metzger so gibt. Schwein gibts da eh nicht, auch gekocht kommt es nicht in den Napf. Innereien kauf ich eher selten, mageres Rind und Wild stehen hier hoch im Kurs :D
    An Gramm-Angaben pro Tag halte ich mich relativ genau, 1. weil es 200g-Würste schon fertig zu kaufen gibt und weil 2. Bokey echt schnell zunimmt. Dennoch gibt es mal nur einen Kehlkopf am Tag, mal bekommt der Hund (bei uns ist samstags z.B. Fischtag) TK-Fisch vom Discounter.
    An Gemüse (das ich dünste und püriere) und Obst füttere ich so ziemlich alles was ein Hund fressen darf und was es im Bioladen so gibt. Ich muss selbst Bio essen, also bekommt der Hund das eben auch.
    Calcium bekommt er jeden Tag. In Form von Joghurt und Hüttenkäse, als Calciumcitrat oder als Hühnerhälse oder durch Hagebuttenpulver oder oder oder... Wichtig sind dann für meinen Hund noch einige Zusätze. Was für's Fell und die Pfoten und die Haut. Das war's dann auch schon. Im Winter gibt's mal hier und da ne Kur für's Wohlbefinden, dann mal was für die Gelenke. Und dem Hund geht's seit 4 Jahren hervorragend :D
    Ich barfe, weil ich so selbst bestimmen kann, was und wie der Hund sein Futter bekommt. Er ist nicht mäklig, er würde jedes DoFu fressen und Allergien hat er auch nicht. Deswegen kann ich relativ sprunghaft und quer durch die Bank füttern.

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    Ich bin mal wieder froh dort zu leben wo ich lebe. Unsere Straßen waren bereits am Morgen von Neujahr beinahe besenrein. Man findet hier und dort im Gestrüpp noch den ein oder anderen Raketenstengel und das wars.


    Ach, da möcht ich auch wohnen :/
    HIER ist immernoch jeder Gang ein Spießrutenlauf, im wahrsten Sinne des Wortes. Und ich frage mich jedes Jahr warum UNSER Wohnblock es nicht schafft - so wie anderen - den einzigen Zugang zum Haus nicht komplett zuzumüllen :muede:

    Wir trainieren auch bis jetzt komplett ohne Helfer und das geht echt super :D
    irgendwann nehm ich aber mal nen Helfer mit, der Hund soll ja auch lernen, dass "Beute" nicht nur "von mir ausgeht". Außerdem fänd ich nen Helfer sehr hilfreich bei Problemen wie Tauschen, Blinken etc. pp.

    Hallo Fories!

    Ich bin auf der Suche nach einem guten, verständlichen (möglichst deutschen) Video für das Trainieren von "Sitz" zum Unterbinden von Anspringen ODER einer adäquaten Anleitung für's Abstand halten/nicht Anspringen. Es geht in erster Linie nicht um etwas Beziehungstechnisches sondern eher um reine "Dressur". Der Hund ist fremd, völlig unkontrolliert, nicht aggressiv und sucht nur verzweifelt nach (sozialer) Ansprache.
    Habt ihr da einen Link? :hilfe: