Zitat
Nicht hauptsache erstmal raus da wo er jetzt ist - sondern vernünftig bleiben.
Ich unterschreibe das hier mal
Menschen mit besten Absichten treffen mitunter furchtbarste Entscheidungen, da muss Sinn und Verstand auf Anbieter- und Abnehmerseite her!
Als ich Bokey auf einem winzigen Foto der Webseite des ungarischen THs gesehen hab, hat mich seine Geschichte nicht beeinflusst. Denn es waren bei allen Hunden dieselben Punkte: eingefangener Straßenhund, jetzt im Gehege mit 60 Artgenossen, als kleiner Hund stark unter Stress etc. pp.
Es ging mir nicht darum einen Hund zu retten, denn DAS haben alle verdient. Was für jeden einzelnen Hund besser ist, was wirklich einer Rettung gleich kommt, muss immer individuell entschieden werden. Doch die Zeit, die Möglichkeiten, den Aufwand leisten - hat und kann kaum ein TH. Und schon gar nicht die Auffanglager, die nicht (mehr) töten (dürfen) - so wie Bokey's TH. Dort dezimieren sich die Hunde selbst und das empfinde ich als normal, wenn man die Situation dort sieht. Klar ist es schlimm, doch wenn man auf die Tränendrüse drückt mit einer furchtbaren Geschichte, dann weckt man falsche Erwartungen, verstärkt Mitleid und verklärt den Blick, so dass man den Hund an sich nicht mehr normal begreifen kann, da er ja das Ärmste aller armen Geschöpfe ist.
In dem Sinne finde ich eine ehrliche und kompetente Einschätzung des Hundes vor Ort im TH unerlässlich sowie selbiges Feedback der Vermittler an das TH, ob dieser Hund es in jener Familie besser hätte. Nicht das Raus ist entschiedend, sondern das Wohin.