Dann guck ich das doch mal "live". Man hat ja sonst nix zu lachen :löl:
Beiträge von Estandia
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Und Du schmeißt unbeirrt Notfallmanagment, wo man dem Hund aus der Situation heraus ausnahmsweise weh tut, mit deiner Erziehungsmethode durcheinander. Du behauptest nämlich, erst wenn es prietzelt - weh tut - lernt der Hund.
Das möchte ich doch noch mal unterstreichen

Wenn der guterzogene Hund WIRKLICH mal blind und taub durchbrettert und die AUSNAHME eintritt, ist der Hund mit hoher Wahrscheinlichkeit durch chemische Vorgänge im Körper (also Stress und Erregung) ziemlich schmerzeresistent und verkraftet eine schmerzhafte Einwirkung oft ganz gut bzw. bekommen manche Hunde das gar nicht mit, da sie psychisch ganz woanders sind und wie abwesend wirken.
In der Erziehung, sprich einer expliziten Trainingssituation, sollte der Hund jedoch bestenfalls völlig entspannt und ausgeruht sein, hier den Hund durch körperliche Einwirkung schmerzhaft zu strafen tut doppelt weh. Denn der Hund lernt eben auch eine vermeintlich angenehme Situation, denn viele Hunde bringen bereits eine freudie Bereitschaft mit dem Menschen zusammenzuarbeiten mit, bringt Schmerzen und die anfangs nette Situation wird zur Gratwanderung zwischen "schlecht" und ???. Anspannung und Stress steigen, Lernbereitschaft und Konzentration sinken - ein Teufelskreis beginnt ... und dann fragt man sich warum der Hund Signale nicht ausführt

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Das Sitz-Beispiel setzt vorraus, daß der Hund das Kommando kann, es aber trotzdem ignoriert.
Weil etwas anderes mehr Spaß macht oder der Hund sich einfach nur der Aktion entziehen will, weil er (mehrmals) die Erfahrung einer unangenehmen Konsequenz gemacht hat und nicht weiß wofür er gestraft wurde.
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Estandia
Und was machste in dem Augenblick? Du verweigerst die vermeindliche Belohnung, belohnst den Hund aber dadurch, daß er dein Kommando nicht befolgen muß.
Versteh ich nich
Der Hund weiß nicht, dass er belohnt WÜRDE. Wenn er die Belohnung vorher sieht, ist es locken und nicht belohnen. Wenn der Hund ein Kommando nicht ausführt, reflektiert man die Situation und den Trainingsstand. Demnach fragt man das Kommando in einer reizärmeren Umgebung ab, belohnt somit öfter und der Hund wird stärker generalisieren.
ZitatWas wird dem Hund wohl besser gefallen?
Na ich weiß was dem NICHT gefällt
Ich frag mich worauf du hinaus willst

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Ich bestrafe den Hund, weil er nicht auf mich hört.
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage, dies liegt an schlechtem Training. Ergo an dir. Ergo dein Fehler. -
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So oft "Sitz" (oder überhaupt ein Kommando) wiederholen? Da wäre mir meine Zeit zu schade

Bei uns gibts verbal nur einmal und wenn der Hund nicht folgt, ist die Strafe das Ausbleiben der Belohnung. Mehr nicht. Dem Hund dafür eine zu zwiebeln - das kommt in meinem Gedankengut gar nicht vor bzw. habe ich überhaupt nicht den Drang dem Köter mit der Hand auf den Pelz zu rücken
Wir haben es eben anders, schneller und konfliktfreier kennengelernt und fahren damit gut. Das Kommando wird später in einer einfacheren Situation nochmal abverlangt und bei Ausführung eben belohnt. Fertig aus. -
Ich find Manu's Post passend für meine Meinung
Zitat
Ich differenziere zwischen Kettenhaltung und Zwingerhaltung ...Kettenhaltung ist für mich ein absolutes NoGo, da ein hohes Verletzungsrisiko für den Hund besteht.
Strangulieren, Wunden durch schlagende Kette, dauernd Druck am Halsband, und so einiges mehr.
Mehr Gründe gibts sicherlich noch, aber mir persönlich reichen diese.
Man muss nur Kettenhunde sehen, um zu verstehen, dass das niemals richtig bzw. eine angenehme Haltungsbedingung für einen Hund sein kann :|ZitatAlles anzeigen
Zwingerhaltung dagegen finde ich ok, wenn:
- groß genug
- oft genug gereinigt
- Wasser immer vorhanden
- weicher geschützter Platz vor Regen etc. (bzw. isolierter Platz bei Frost)
- täglicher Kontakt zu Artgenossen, sowie wenigstens dauerhafter Kontakt im Nachbarzwinger
Bis vor kurzem durfte ich einen Zwingerhund beobachten. Die o.g. Punkte wurden nur unzureichend oder gar nicht erfüllt. Der Hund fing nach wenigen Tagen an nach sozialem Kontakt zu gieren, spulte hoch bei Geräuschen, bei Freigang explodierte er förmlich und stand letztendlich nur noch auf zwei Beinen im Zwinger, um irgendwie was vom Leben "draussen" mitzubekommen. Der Hund war an das Leben IN der Wohnung nicht gewöhnt, er hatte kein Problem bei Wind und Wetter in freier Natur zu arbeiten - aber die soziale Isolation setzte ihm so zu, dass er anfing Problemverhalten zu zeigen.
ZitatIch halte Hunde, weil ich sie mag, sie mein Leben bereichern sollen. Und genau das können sie am besten in meiner Nähe. Und ich wohne nun mal in einer Wohnung und nicht im Zwinger

Jupp
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ZitatAlles anzeigen
Hallo, hab mal kopiert:
welche Persönlichkeit hat Ihr Hund
welche Grenzen braucht er
wie setzt man angemessen Grenzen
wann setzt man Grenzen
wie entsteht Vertrauen
was ist Kompetenz
wie führt man im Alltag
wie führt man bei Konflikt- oder Gefahrensituationen
artgerechte Hundehaltung
Verhaltensprobleme
Hatten glaub ich letztes Jahr im Mai gebucht.
Damals hatte ich Probleme mit Viva wegen ihrer Angst/Dominanz..das ist viel besser geworden
Nun haben wir ja auch noch einen dritten dazubekommen.
Ich lass mich überraschen was mich erwartet, bin offen für vieles und ihre persönliche Art hat mir einfach gut gefallen.
Das klingt ja superspannend!! Viel Spaß!
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Wir machen im September ein Wochenendseminar bei Maja Nowak in Berlin.
Haben das schon ewig lang voraus gebucht.
Mal gespannt was uns erwartet.
ui! Worum gehts da? Ich kenn Sie persönlich, fand Sie sehr nett und in Sachen Hund immer sehr kreativ - aber ob sie fachlich was drauf hat weiß ich gar nicht :/ -
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Wie ruft ihr ?
Unmissverständlich
und am besten dann wenn der Hund die Chance hat überhaupt zu reagieren.ZitatName
Komm
In der Reihenfolge
Erst mit Namen ansprechen (Hund kuckt mich an) und dann sagen, was verlangt wird (komm zu mir).Zitatwas ist das beste und das richtigste
Wie du es magst
Manch einer ruft seinen Hund ausschließlich mit ner Pfeife - jeder was er für richtig hält und funktioniert.