Beiträge von Estandia

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    Wobei ich auch der Meinung bin, dass Rütter als Entertainer wesentlich besser aufgehoben ist, denn als Hundetrainer.


    Der trainiert ja auch nicht mehr selbst eben WEIL Leute wie Baumann über ihn lachen und "schlecht machen". Aber wer's nötig hat :ka:

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    Ja, erkommt ursprünglich aus der Hundeerziehung, aber das Bühnenprogramm steht ihm duetlich besser zu Gesicht. Denn seien wir mal ehrlich, es gibt dutzende namhafte Trainer, die wesentlich besser sind und ein fundierteres, tiefergehenderes und auch umfassenderes Wissen haben als Rütter.


    Woher weisst du das?

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    Der wurde auch in der ersten Stunde seiner Sendung nicht wegen seiner unantastbaren Kompetenz ausgewählt, sondern weil er ein Typ ist, der sich gut präsentieren kann und der sich gut vermarkten ließ. Darum hält er sich auch so lamng. Es haben viele Hundetrainer versucht im TV Fuß zu fassen und ich behaupte mal, die waren vom Prinzip her auch nicht schlechter als der Rütter, hatten aber nicht diese Showman-Qualitäten.


    Och ein gewisser Cesar Milan hält sich auch schon sehr lang :D

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    Drum bleib ich dabei: Rütter auf die Bühne für Unterhaltsames rund um den Hund und für die echten Probleme frag ich lieber einen Baumann


    Aber was sind denn echte Probleme?

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    Aber komisch finde ich dann halt das die Tierärzte das nicht erkennen. Eigentlich müsste den dann ja klar sein das der Körper darauf reagieren kann.

    Find ich auch komisch. Bevor man mit Cortison und Antibiotika draufhaut, sollte man doch erstmal "innen" nachschaun :???:
    Dass der Chip wandert, hab ich schon öfter gehört.

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    Was die da trainiert haben, sah jetzt nicht so aus, als solle Rex im Dauerlauf neben dem Pferd her hechten, er soll sie nur begleiten, wenn sie ein bisschen ausreitet und das finde ich nicht verkehrt.


    Fand ich auch nicht schlimm - wer nen Mäusesprung kann der kann auch ordentlich am Pferd mitlaufen :D

    Aber schön wie sich das Bild von völliger Ignoranz zu "Mach mir sofort den Beutel auf" gewandelt hat :smile:

    Wenn der Schein Hundehaltung verhindert/erschweren soll, werden ganze Wirtschaftszweige wegbrechen.
    Vielleicht arbeiten wir dann ALLE im Tierheim :hust: :|

    Ich finde es gut, DASS Hundehaltung überprüft wird, aber dieser fade finanzielle Beigeschmack ist nicht sehr hilfreich, um den Schein wirklich gut zu finden :/

    Habs jetzt endlich mal geguckt :D

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    Ist euch bei Minute 9 eigentlich aufgefallen, dass irgendjemand aus der Ferne mit dem Spiegel Sonnenlicht auf den Rütter seine Intimregion umlenkt?


    und soooo unauffällig :lol:


    Der Rex von der Bentzel lief aber generell hinten ziemlich schlecht oder?

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    Da ja Hüten bzw. Treiben abgeschwächte Formen des Jagens sind, bräuchte ich nun Hilfe, wie ich diesen Trieb "umpolen" kann. Gibt es da eine Möglichkeit? Oder ist Carlos auf Ewig an seine Leine verbannt?

    Hihi, du hast nen riesen Pluspunkt beim Treibhund, der dürfte eigentlich nicht hetzen und packen, um zu töten. Da ist der Hase überlebenstechnisch fast auf der sicheren Seite :lol:

    Ich würde mich - aber ich habe keine Ahnung, das is nur ne Idee - an der Hütearbeit orientieren. BCs werden ja mitunter an Ort und Stelle abgelegt, um ihre Arbeit zu unterbrechen, Jagdhunde werden ins Down geschickt, damit sie fliehendes Wild nicht mehr sehen und der Bewegungsreiz wegfällt.
    Ergo würd ich bombenfeste "Ablage mit Kopf unten" trainieren. Der Hund sollte ja im Idealfall dem Bewegungsreiz widerstehen und die Situation bewältigen - an der Leine vermeidet man ja sowas nur, dadurch bekommt man ja keinen "nicht treibenden/jagdenen" Hund.

    Ich weiß nicht, ob ein "down" einem Rindertreiber wirklich gefällt, eventuell müsste man auch ein Alternativprogramm finden, Apport oder Fährten oder sogar Longierarbeit, um Impuls und Distanz zu trainieren.

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    und genau das tut sie nicht - sie geht nach vorn,

    ihre Unsicherheit, gepaart mit Erlebnissen sind eben dieses Endresultat.

    Andere Hunde sind ein Staatsfeind und nur wenige Kontakte bis zu einem 5-10 m Abstand sind bei uns die Regel, aber noch nie ist etwas passiert und das, weil ich umsichtig bin, darauf achte und eben alles umgehe, wo es kritisch werden könnte.

    Meine Xena ist jetzt 13,5 Jahre alt - was bitte soll ich da noch ändern? Ihr Vater war die größte Stütze und seit er tot ist, gibt es keine anderen Kontakte mehr.

    Ergo - ich lebe damit, denn mit Menschen und auch Kindern hat sie überhaupt keine Probleme.

    Damals, als ich den Schein gemacht habe, wurden diese Dinge berücksichtigt. Hunde mit Unsicherheiten wurden anders behandelt und bewertet. Rassedispositionen wurden ebenso berücksichtigt.

    Ich glaub es war eine Trainerin vom Rütter, die nochmals darauf hinwies, dass auch die Prüfer dem Tierschutzgesetz unterliegen und dass sie den Hunden keine Schmerzen etc. zufügen oder so unangemessen bedrängen dürfen, dass Situationen ins unkontrollierbare eskalieren.

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    Was ist mit den Angsthunden, die eben aus Angst reagieren, wenn z.B. jemand "angriffslustig" auf ihn zustürmt? Die würden sofort durch die Prüfung fallen...

    Angemessenes Selbstschutzverhalten darf eigentlich nicht negativ bewertet werden. Der HH muss nur beweisen, dass er den Hund in einer entsprechenden Situation händeln kann - ich hoffe da echt auf versierte Prüfer!