Ich unterstreiche das, was hier schon viele gesagt haben...
Im Endeffekt interessiert es mich nicht die Bohne warum es bei anderen Leuten scheinbar besser läuft. Ich muss mit meinem Hund klarkommen, er mit mir und ich muss mit meinem Hund (gemeinsam) zufrieden sein.
Tipps sind hilfreich wenn man mal "den Wald zwischen den Bäumen" nicht sieht. Zuviel Input...zuviel Output 
Klar bin ich manchmal (auf den ersten Blick) neidisch...
- warum kann meiner nicht so locken an der Leine laufen wie der da?
- boar, der da geht so super an anderen Hunden vorbei - warum meiner nicht?
- warum folgt der Hund so spielerisch seinem Herrchen und meiner guckt nichtmal in meine Richtung?
- wow wie toll der/die/das mit dem Hund ohne Leine durch díe Stadt gurkt - warum meiner nicht?
Faktisch: egal was der, die, das kann...maulen & neidisch sein hilft mir eh nicht weiter - da brauch ich später höchstens ne Magnumbox Eiscreme um meine Depression loszuwerden. 
Und außerdem fehlt der "zweite Blick". Vielleicht kann der, die, das toll an der Leine laufen - aber räumt zuhause die Regale aus und vertilgt täglich die Überreste aus dem Mülleimer....meiner NICHT! 
Man sollte sich eher daran freuen was man bisher erreicht hat - darauf kann man stolz sein!!! Und an allem Weiteren kann man arbeiten. Mit Geduld, Verstand, ja auch mal mit nem Ausraster & Frust, mit helfenden Tipps, Freude, Engagement...
Man sollte mit offenen Augen durch die Welt laufen, aber auch Vertrauen in sich, den Hund und das Wissen haben, dass man sein Fellknäul doch meist noch am besten kennt!