Beiträge von Estandia

    Mal überlegen... Also das einzigste Buch was mir spontan einfällt und ich recht seltsam fand ist Uli Klöppel's Hunde verstehen mit dem Rudelkonzept. Es gibt einen recht netten Teil über Lernspiele und Auslastung wie Fährten. Aber das ist irgendwie zu eng gesteckt und recht innovationslos be-/geschrieben. Auf mich macht das Buch so einen "so und nicht anders"-Eindruck. Zwischendrin findet man wieder so alte Zöpfe wie auf den Rücken drehen beim Welpen a la "damit der Hund weiß wer über ihm steht".
    Also (teilweise) gelesen und (autorentechnisch) für nicht weiter verfolgenswert befunden.

    Klingt für mich nach normalem Beiss-Spiel - wenn sich die anderen Hunde daran nicht stören, klappt das mit der Hemmung doch ganz gut :D
    Ich würd aber eben auch sehen, dass die Maus viele fremde Hunde bespielen darf, damit sie lernt differenzierter zu spielen. Ich kenn mich mit Malis zwar nicht aus, aber deren Beuteverhalten ist ja schon anders - da würd ich schauen inwiefern sich Beiss-Hemmung und Beiss-Schwelle (weiter)entwickeln.

    Ich find z.B. die Bücher von Jean Donaldson sehr unterhaltsam und interessant!
    Hunde sind anders
    Verhaltensfragen
    Profi-Coaching für Hundehalter (<-- eine eher "systematische" Anleitung wie man die gängigsten Kommandos beibringt, da kommt schön deutlich raus, WIE der Hund lernt und welche Parameter man im Training etc. beachten muss)

    Außerdem
    Jones: Aggression bei Hunden
    Gansloßer: Verhaltensbiologie für HH; Mit Hunden leben, Natürlich Aggressiv
    Theby: Verstärker verstehen, Die Hunde-Uni
    Wilde: Der ängstliche Hund
    Handelmann: Hundeverhalten
    Nina & Milos Miodragovic: So denkt ihr Hund mit & Hunde-Ausbildung
    Kyra Sundance: 101 Hundetricks
    Kvam: Spurensuche
    Bogaerts: Die 3 Charaktere
    Antonisse-Zijda: Die 3 Apporte

    :D ich stells mir grad bildlich vor was da bei dir abgeht :lol:

    Einerseits kannst du das raufspringen "physich verleiden" und musst nichtmal selbst was machen. Stelle oder lege was auf's Sofa, dass das Raufspringen erstmal unmöglich macht. Sofern sie sich nicht dran verletzen kann, geht erstmal alles. Bei uns war's ein einfacher Karton.
    Parallel dazu Hundi körperlich einfach abwehren. Also mehr im Sinne von in den Weg stellen, sanft abfangen und in die andere Richtung drehen. Ohne Hast. Hingehen, runtersetzen. Dauert - ist aber die Mühe wert :smile:
    Kommando beibringen für "ja jetzt darfst du rauf und bei mir kuscheln (aber ansonsten will ich dich nich hier haben" - ich mag dich aber trotzdem) :D
    Sichtzeichen: Leg eine (neue, nur dafür angeschaffte, gut unterscheidbare) Decke auf's Sofa wenn sie rauf darf ohne dass du dabei bist. Praktisch "hier ist deine Liegedecke, da kannst du drauf schlafen, aber nich rumhampeln". Ist die Decke nicht auf dem Sofa, geht's nur wieder über eine "explizite Einladung".
    Wenn sie anfängt zu zögern, das Sofa einmal nicht bespringt, dich von unten anschaut, wenn du drauf sitzt, belohnen.

    Zitat

    Danke an euch, dann mache ich mir da mal keine Sorgen mehr.


    Wenn ich das jetzt nich verwechsel, dann kannst du mit der "Fell anheben-Methode" schauen, ob der Hund dehydriert ist. Den Pelz am Rücken fassen und nach oben ziehen (natürlich vorsichtig), schnellt die Haut/Fell in den Normalzustand zurück ist der Hund gut versorgt, zieht der Pelz sich nur langsam oder gar nicht in den Ausgangszustand zurück, braucht der Hund Wasser.

    Zitat

    Das hat nichts mit "Dämlich" zu tun.
    Es ist nur die Frage, ob sich Hunde ihrer selbst bewusst sind. Wissen sie wer/was sie sind, denken sie an morgen/gestern, wissen sie was Tot bedeutet ?

    Dafür wäre ein anderer, neuer Thread sicher sinnvoller!

    Zitat

    Für wie dämlich werden Hunde eigentlich immer wieder gehalten????


    ja unglaublich oder :lol:

    Kommt wahrscheinlich daher, weil der Hund MIT UNS ja hündisch kommuniziert :hust: Ergo denkt er wir sind (vielleicht) auch Hunde :roll: