Beiträge von Estandia

    Wir haben hier ein gar buntes Ensemble an Näpfen - am besten gefallen mir einfach die (Werbegeschenk-)Näpfe von beneful. Kunststoff, leicht zu reinigen, passt gut eine Futtertagesration rein und nett anzuschauen sind sie auch.
    Ich nutze aber solche rutschfesten, gummierten Unterlagen, meistens von Friedola, da ich keinen Teppich sondern nur so Holzdielen in der Wohnung hab. Das wär ganz schön laut, wenn Herr Hund meint Fußball mit dem Napf zu spielen :hust:

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    Ich sehe es aber so oft bei uns in der Stadt das grade sowas klappt, das muss man doch irgendwie trainieren könne. Das der hund weiter bei mir läuft ohne zum anderen zu wollen...

    Das ist ein Haufen Arbeit und besteht aus vielen kleinen Trainingsschritten bzw. überhaupt mehreren Übungen. Wenn dein Hund zu jedem anderen Hund hinwill, gehört er erstmal angeleint - einfach aus Sicherheitsgründen. Richtige Bewegung findet sowieso nicht "in der Stadt" oder "an der Straße" statt. Mein Hund läuft z.B. komplett frei, hat das aber ordentlich in monatelanger Arbeit gelernt bekommen - seine "Auslastung" findet aber in gesicherten Gebieten statt, wo er im Ausnahmefall niemanden gefährdet. Er weiß aber auch, dass an der Straße/in der Stadt keine Gaudi veranstaltet wird und somit ist er generell ruhiger und sucht nicht unentwegt nach Spielepartnern.

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    Beim kacken sind Caniden sehr angreifbar, deshalb suchen sie instinktiv Deckung.


    Deckung hat meiner noch nie gesucht :lol: der macht auch mitten auf den Fußgängerweg :ugly:

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    Geht euer Hund, wenn er sein großes Geschäft macht auch immer so weit er kann in den Busch/Wald wie er kann? Und hat wer ne Idee warum?


    Kann einerseits heissen, dass der Hund nicht möchte, dass sein Markierungen von anderen Hunden gefunden wird und er somit ein "unbekanntes Gesicht" bleibt (aus Unsicherheit, Angst) oder eben, dass kein anderer Hund so leicht seine Infomarke vernichten kann - ist ähnlich wie bei sehr hoch markierenden Hunden, wo kein anderer Vierbeiner rübermachen kann. Das zählt man dann wohl eher wieder zu den sehr statusbewussten Hunden, die gerne nur ihre eigenen Markierungen im "Revier" haben wollen.

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    Ich lege Teddy ab


    Warum lässt du ihn nicht sitzen, dann kann er evtl. besser sehen und die Entfernung abschätzen.


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    Gehe dann zurück, lasse ihn sitzen und schicke ihn dann, wenn er Blickkontakt hält, mit dem Kommando "Such" los.


    Wie ist das mit dem Anschauen? Muss er dich die ganze Zeit ansehen, also den ganzen Rückweg und dann noch warten auf's Kommando? Dann würde ich ihn länger auf den Gegenstand schauen lassen, damit er sich die Stelle besser einprägen kann. Wenn der Hund dich von selbst anschaut, schickst du ihn sofort los.

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    Wie kann ich die Suche aufbauen, damit er mit mehr Ruhe an die Sache rangeht?


    Einfacher anstatt schwieriger :D Hund an Geschirr und Schlepp, Gegenstand nur wenige Meter vor ihm, gut sichtbar, ablegen, losschicken und ggf. per Leine etwas "zügeln", SUCHEN muss der Hund ja nicht und so dürfte eigentlich nicht zuviel Tempo aufkommen. Der Hund muss auf den "Such"-Befehl einfach erstmal schneller und leichter Erfolg haben. Auch hilft es, Gegenstände ein paar mal hintereinander an gleichen Stellen zu verstecken, damit der Hund lernt, sich die Umgebung und die Verstecke besser zu merken.

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    Ich habe auch mal eine Frage...

    Ich habe auf einer Futterzusammenstellung "Kartoffelflocken (48%)" entdeckt.
    Kann mir jemand sagen was das ist? buw ob das gut oder schlecht ist?

    Also mir wär 48% zu viel bei einem "Alleinfuttermittel". Als Ergänzung hab ich früher hin und wieder feine Kartoffelflocken eingeweicht und über Bokey's Futter gegeben. Aber das waren eben nur 1 - 2 Esslöffel. Die Flocken dürften im Magen (nur) aufquellen und sättigen - mehr aber auch nicht, denk ich.

    Mir sind wieder Bücher eingefallen :lol:
    Käufer: Spielverhalten bei Hunden. Endlich die Klärung "warum weshalb wieso" und spielen Hunde wirklich und ist es nicht immer ein Kampf wer stärker ist etc. pp.
    Von Jean Donaldson "Mine! A practical guide to resource guarding in dogs" Ich weiß gar nicht, ob es das in Deutsch gibt aber ich finds echt klasse wie detailliert eben desensibilisierung und gegenkinditionierung beschrieben wird.

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    bei uns darf er weder das eine noch das andere und ich habe nicht das gefühl, dass es ihm schadet, nachts von seinem rudel getrennt zu sein.


    Ich denke auch, dass es nicht schadet - dennoch halte ich es so, dass der Hund selbst entscheiden kann, ob er bei mir sein will oder nicht. Also ich mache nicht einfach die Tür zu, so dass der Hund draussen bleiben muss.

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    wie seht ihr das - ist das gemeinsame schlafen für den Hund "nur" schön, oder auch wichtig?


    Beides :D
    Bokey kommt gern ins Bett und kuschelt mittlerweile auch viel mehr. Soviel Nähe fand er früher nich so erstrebenswert, heutzutage lässt er sich streichelnderweise richtiggehend "zusammendrücken" und schläft auch tief und fest neben mir im Bett ein. Er schläft aber nicht die ganze Nacht im Bett, irgendwann haut er ab und verfatzt sich in sein Körbchen.