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Nur brauch ich noch einen Clicker dazu. Wir haben hier einen Fressnapf, gibt es da irgendwelche Arten, die besser und schlechter sind als andere?
Es gibt diese kleinen rechteckigen, die sind relativ laut und etwas schwer zu betätigen, weil man das relativ starre Metall nach innen drücken muss. Ich persönlich habe das Gefühl, dadurch eine Millisekunde zu spät zu drücken - deswegen hab ich einen leichteren, leiseren Clicker: http://www.hund-und-freizeit.com/hundetraining/i-click.html
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Und lieber gleich mehrere Clicker kaufen, damit, falls einer kaputt geht, man den gleichen Klick hat oder ist das egal, hören die sich alle gleich an?
Kannst du machen - ich hab z.B. 4 Clicker und ein Taget mit Clicker daheim, da ich oft unterwegs bin und den ein oder anderen Clicker in Taschen und Rucksäcken mitrumschlepp. Am Anfang würde ich die gleiche Sorte Klicker verwenden. Erfahrene Hunde generalisieren den Ton und verstehen auch den Sinn, wenn der Clicker mal leiser oder heller tönt. Wenn man einen anders klingenden Clicker nimmt, kann man aber auch eine kurze Spaßübung clickern, damit der Hund erfährt, es klingt jetzt etwas anders, ist aber dasselbe. Sensible, schreckhafte Hunde brauchen da evtl. mehr Unterstützung.
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Genauso dachte ich, das mit dem Clicker konditionieren, das könnte ich doch auch mit dem normalen Feuchtfutter machen fürs Frühstück und Abendessen, oder? Einfach bissel im Napf vor mich hinstellen und dann gibts nach jedem Klick was aus den Fingern?
Wie du magst. Es wäre aber sinnvoll im weiteren Verlauf Futter zu verwenden, dass der Hund nicht lange kauen, suchen oder aufschlecken muss. Sonst entstehen so Such-/Fresspausen im Training, das kann den Probier- und Lernprozess einfach verlängern und behindern. Wir benutzen eine fingernagelgroße Gemüseplinse von Marengo, die nimmt der Hund mit der Zungenspitze auf, knackt die einmal mit nem Backenzahn und schluckt die ab, währenddessen dreht er sich schon wieder zu mir um, um "weiter zu machen". Auch kann man TroFu etwas werfen, damit der Hund bei Positionstraining zwangsläufig umherläuft, um dann die zu erlernende Position neu einzunehmen.
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Und dann, wie mach ich weiter? In der Grunderziehung sind wir so lala .. Sitz passt wunderbar, Platz müssen wir noch üben, das klappt lediglich drinnen super, Leinenführigkeit würd ich gern verbessern und bei Fuß kann sie auch noch nicht.
Du kannst ALLES per Clicker beibringen. Wichtig wäre nur zum Anfang EIN Kommando von Anfang bis Ende zu clickern. Wir haben mit dem Anstupsen einer Fliegenklatsche angefangen, für mich und den Hund eigentlich sinnlos, aber so entsteht kein Druck und man steht mit Spaß hinter dem Training. Der Hund lernte ganz nebenbei auf etwas zu reagieren, hinzulaufen, seine Nase an den Netzteil zu halten, sich zu strecken, seinen Kopf zu heben, sich mal in die Luft zu recken, unter einen Stuhl zu krauchen etc. Alles nur damit er die Klatsche erreicht. 
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Kann ich mit dem Clicker sowohl schon erlernte Grundkommandos festigen UND Tricks beibringen?
Oder muss ich alles nacheinander machen .. also drei Wochen Platz, bis es echt sitzt und dann erst einen Trick .. und erst wenn der sitzt, wieder was anderes?
Will ja nix falsch machen.
s.o. 
Für den Hund gibt es keinen Unterschied zwischen "Sitz" oder "Rolle".
Wichtig ist, der Hund lernt (u.a.) ortsbezogen. Was zu Hause klappt, muss auf der Wiese draussen neu angefangen bzw. im "Fortschritt" heruntergeschraubt werden. Später, nach ein oder zwei komplett erlernten und perfektionierten Kommandos, kannst du ruhig anfangen 2 Dinge zu lehren. Wenn du z.B. ausschließlich draussen "Fuß" clickerst, kannst du zu Hause anfangen z.B. "Toter Hund" zu clickern. Wir machen maximal 2 Clickerdinge gleichzeitig und diese sind dann auch sehr verschieden voneinander. Aktuell ist es bei uns das Apportieren eines Bringselholzes und eben "Toter Hund".