Wir machen Dummytraining einmal in der Woche, meistens ein Tag am Wochenende. Dafür fahren wir auch mitunter bis zu 2h je nachdem was ich für Gelände brauche. Üben tun wir ausschließlich Markierungen in allen Varianten und ebenso nutze ich Dummies in allen Formen und Farben.
Bokey ist von Hause aus sehr sensibel, da muss ich bei Motivation, Belohnung und Korrektur dreimal vorher nachdenken. Als Nicht-Retriever und Null Erfahrung in Sachen Zusammenarbeit mit dem Menschen, gepaart mit einem praktisch nicht vorhandenen Beute-/Bringtrieb, war Dummytraining eigentlich das Allerletzte was ich machen wollte.
Aber das ist lange her
Der Hund hat gelernt in die Hand abzugeben, er ist steady egal was fliegt und fällt, er merkt sich Mehrfachmarkierungen, er kann ort- und zeitverzögert geschickt werden und er ist mit unglaublicher Freude bei der Sache - egal wie oft die Säcklein fliegen. "Keinen Bock" hab ich bei ihm noch nicht feststellen können, eher mal Ratlosigkeit 
Für einen Hund, dem die Arbeit Spaß macht aber das Tragen einer Beute kein Hochgefühl verschafft was alle Leckerlis in den Schatten stellen würde, bringt er eine hervorragende Leistung. Und wenn ich glücklich bin, isses der Hund auch :^^: