Beiträge von Estandia

    ich bin zwar keine der Angesprochenen aber ich senf mal rum :D

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    Buddy-Joy und Peppy87:
    Und wenn ich in eine Hundeschule gehe um z.B. Mantrailing oder Longieren zu machen. Wie geht das dann im Einzelunterricht?


    Wie bei allen anderen Beschäftigungsmöglichkeiten auch... Nur, dass du eben alleine bist und den Trainer für dich hast.

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    Stelle ich mir irgendwie umständlich vor.


    Warum? Das einzigste was beachtet werden müsste, weil du ja immer immer "dran" bist, ist dass der Hund explizite/öfter Pausen hat. Aber eigentlich kannst du viel mehr Stoff aufnehmen und ausprobieren - je nachdem wie dein Hund das und du das mitmacht.

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    Oder wenn ich am Sozialverhalten des Hundes arbeiten will. Ist doch auch irgendwie alleine doof, wenn keine anderen Hunde da sind.


    Wenn du am HUND-HUND-Verhalten arbeiten willst macht das natürlich keinen Sinn. Aber Sozialverhalten meint auch Verhalten ggü. Menschen, unbekannten (toten) Dingen, anderen Tieren, Geräuschen, Gerüchen etc. pp.

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    Oder wenn ich BH-Training mache. Das stelle ich mir dann beim Einzeltraining ganz schön teuer vor.


    Also für gewöhnlich macht man eine Einzelstunde, hört und sieht sich alles an und dann sind es nur noch Hausaufgaben. Den Trainer bestellst du dir eigentlich nur, wenn du absolut nicht weiterkommt oder es eben besser findest, wenn er dich über mehrere Stunden begleitet. Totzahlen kann man sich an allem, ob's nötig ist, steht auf nem anderen Blatt :D

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    Wenn der andere Hund anhält, habe ich das Gefühl, als wenn sich die Sache für meinen Hund dann erledigt hat. Er passt dann nur noch auf, dass der andere Hund nicht mehr losrennt und will diesen auch nicht mehr vorbei lassen. Dabei leckt er den anderen Hund auch viel ab. Rennt der andere trotzdem wieder los, fängt meiner quasi wieder an zu jagen.

    In diesem Kontext ist Ablecken keine Beschwichtigung. Es ist einfach aufdringliches, distanzloses Verhalten. Nach der Bewegungseinschränkung und der Kontrolle (passt auf dass der andere nicht losrennt) mag das Ablecken als Zeichen der aktiven Unterwerfung wie eine "Entschuldigung" aussehen, ist es aber nicht. Dein Hund scheint dieses Verhalten zu nutzen, um den anderen wieder zu zwingen loszurennen.

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    "Der riecht nach Hündin"

    Das mag stimmen :D Es ist aber keine Entschuldigung für aufdringliches, penetrantes, bedrohliches Verhalten des anderen Rüden. Eine Hündin sagt auf mehrere Arten, dass sie es okay oder nicht okay findet beschnüffelt zu werden - das ignorieren oder verstehen viele Rüden heutzutage kaum noch (so kommt's mir jedenfalls vor) und belästigen einfach dreist.
    Ich hab auch so ein "Opfer" im Freundeskreis. Wir haben uns vorgenommen, wenn ein Rüde unsere "Rüdin" wieder arg mobbt und die Halter nichts tun, dass wir uns zu denen stellen und laut anfangen uns zu wundern und zu diskutieren, ob der andere Rüde vielleicht schwul oder unheilbar krank ist :pfeif:
    Mein eigener Hund erkennt diese unkoscheren Absichten weit im Voraus und droht eindeutig und sicher auf Distanz. Mit ihm habe ich diesbezüglich überhaupt keine Probleme, kastriert wurde er mit etwa 2,5 und nun ist er mittlerweile fast 8,5 Jahre alt. Mitunter lasse ich auch zu, dass er seinem "Opferkumpel" zu Hilfe kommt und den aufdringlichen Rüden wegrempelt. Das hat mehr Wirkung als ständiges Runterziehen unsererseits.

    Ich weiß immer noch nicht was clickern mit Wattebausch zu tun hat :???: Das hätte ICH gerne mal erklärt ;)
    Und das man mit Clickern nicht erst anfängt, wenn der Hund bereits Fehlverhalten zeigt, sollte doch auch wohl klar sein.

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    ich spreche nun von meiner Blondine und wüsste gerne, wie man

    - einen Sichtjäger so positv bestärkt, dass er nict hetzt
    - einen Spurenjäger ableinen kann, und ihn von jeglichem Jagen abhalten kann


    Appetenzverhalten früher erkennen und schneller sein, gewünschtes Verhalten überbezahlen.

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    - einem Hund, der Auto und Wohnung verteidigt, positiv ver"clickert", dass er niemanden zu stellen, abzuschnappen hat und bitte jeden zu dulden hat


    Von der "bösen" Person bestärken lassen. Egal was der Hund anfangs macht. Es geht um Verhaltensketten und Emotionen verändern, um winzigkleine Schritte, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

    Ausschließliche positive Verstärkung dauert eben und erfordert mehr Management und sicherlich gibt es viel mehr Rückschläge für Mensch und Hund, als wenn man alle 4 Formen anwendet. Ins Lächerliche ziehen sollte man sie trotzdem nicht, nur weil andere HH eben keine Strafe anwenden wollen oder können :ka:

    Boah das würde MICH sooo unglaublich stressen :verzweifelt: Ich sag bei solchen Leuten auch nix, man kann eben nur als "besseres Beispiel" vorangehen, denk ich :tropf:

    Ich find nervig (weil vermehrt in letzter Zeit aufgetreten), dass sich Hundehalter von Fifis in Yorkshire oder Dackel-Größe durch die Gegend ziehen und zerren und somit den Weg und die Schnelligkeit bestimmen lassen. Da wird hinterhergestolpert und gehechtet, da wird hingenommen, dass die Leine plötzlich nach links und rechts reisst ... und ich mit meinem Hund dann involviert werde ... Aber wenn dergleiche Hundehalter mit menschlichem Partner unterwegs ist wird sofort bockig stehengeblieben, wenn der mal etwas schneller unterwegs ist, da wird gemeckert und sich beschwert, wenn der nicht tut wie man will :roll:

    Wenn mich nicht alles täuscht dürfte dort die Violsche Drüse sitzen, nach Rasse und Hund unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei manchen Hunden sieht man's "nur" aufgrund einer Verfärbung/anderen Fellfarbe, bei anderen Hunden kann sich das Ding auch entzünden und böse Ärger machen. Mein Hund hat da z.B. nur nen "Knick" mit nem kleinen grauen Kreis drumrum :smile:

    Die Anforderungen an den Ungarnhund in Sachen Arbeit wären mir (noch) zu hoch. Würde er nicht diese "Nach vorne Unsicherheit/Aggression" mitbringen, würd ich es evtl. versuchen, aber da kommt ein bunter Strauß an Problemen, die ihr alle parallel angehen müsstet. Mir wäre es zuviel Stress, auch für den Hund.