Beiträge von Estandia

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    Ich hab gerade gehört, dass man Welpen und Junghunden, die noch beißen und zwicken beim Spielen, mit dem Daumen in den Unterkiefer drücken soll.
    Also im Mund hinter der Zahnreihe.

    So was hab ich ehrlich vorher noch nie gehört und meine Logik sagt mir, dass das nicht nur schmerzhaft sein muss, sondern auch, dass es dadurch Zahnfehlstellungen und Kieferbrüche geben kann.
    Lieg ich damit richtig?

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    oh HELFEN tut das bestimmt :ugly:
    Das wär sowas ähnliches wie dem Hund, der einen anspringt, mal kurz die Pfoten zu quetschen :hust:

    Es ist sicherlich unangenehm, ob's der bessere Weg ist einem aufgedrehten Hund zu sagen "so nicht" bleibt wohl zu beweisen. Ich hätt Bedenken, dass der Hund später Probleme macht, wenn der Halter/TA mal was am/im Maul untersuchen muss.

    Zitat

    An die Aussteller unter euch:

    ist das schlimm, wenn man bei so einer Hitze eine kurzärmelige Bluse im Ring trägt (und da Tattoos zu sehen sind)? :ops:

    Ich war mal auf einer Austellung im Hochsommer aber auf das Exterieur der Halter hab ich nicht geschaut :lol:

    Wenn du dir unsicher bist, zieh dir doch ganz kurz vorher was drüber, ich mein du kriegst ne nummer, dann weisst du wann du laufen musst/ungefähr dran bist :smile:

    Ich schlag spontan mal was vor :D

    Wenn der Hausflur so furchtbar für ihn ist, dann müsste sich sein Stresspegel erhöhen, wenn du dich bereit machst zum Rausgehen. Wie verhält er sich da, wenn du Leine nimmst, Schuhe anziehst etc.? IM FLUR würd ich ihn ignorieren, gar nichts machen. Wenn er bellen muss, dann bellt er eben, ständig dagegen ankämpfen macht den Flur auch nicht schöner für ihn :ugly: Gib ihm erstmal nichts, kein Ball, kein Futter, kann er sowieso nicht verstoffwechseln und den Stress bauts auch nicht ab. Du müsstest früher, also bei dir im Wohnungsflur, ansetzen. Wie geht ihr aus der Tür? Hektisch, ängstlich, wer von euch geht vor, horchst du ob wer im Hausflur unterwegs ist, versuchst du ihn hinter dir zu halten aber er möchte immer vorbeidrängen?

    Nimm die Treppe, wenn der Fahrstuhl so viel schlimmer für ihn und für dich uneinschätzbarer ist. Auf jeder Etage lässt du ihn sitzen und schaust "runter" ob die Luft rein ist - in den Augen des Hundes übernimmst du territoriale Verantwortung und checkst die Lage. Nimm ihn mit einem freudigen Auflösekommando mit zur nächsten Etage. Da gleiches Spiel.

    Wichtig ist Ruhe dabei. Bleibt er nicht zuverlässig sitzen, üb das separat kleinschrittig, es hilft nicht, wenn der Hund beim Sitzen total unter Spannung steht. Umso mehr Fehler wird er machen und du wirst auch nur genervter werden. Sinnvoll könnte später auch eine Futtertube mit "Schau mich an"-Signal sein. Wer schlecken muss, kann nicht bellen und gruselige Menschen gleichzeitig angucken.

    Ich hab mir den Hund angeschafft, als sicher war, dass ich den zur Arbeit mitnehmen kann. So hatte ich wirklich genügend Zeit dem das Alleinesein beizubringen (bzw. hatte ich so 24h ein Auge auf seine Erziehung etc. pp). Anfangs lief er sogar mit einem Gassiservice mit, einfach aus Spaß an der Freud :D Für mich ganz persönlich (ich bin etwas Tierschutzgebeutelt) wäre es keine Optionen gewesen, einen Hund zu holen und dann schon planen zu müssen, wie der betreuungstechnisch über, sagen wir mal, das erste halbe Jahr kommt, wenn ich ihn nicht mit zur Arbeit nehmen kann. Das wär für mich einfach zu stressig gewesen :ops: Aber ich wohn eben auch allein, da kann ich nicht mal eben Männe fragen, ob der mit der Wurst raus geht :lol:

    Nun muss mein Hund (gar) nicht alleinbleiben. Ich arbeite von zu Hause und kann ihn auch mit ins Büro nehmen. Trotzdem mach ich natürlich viel ohne ihn, ich kann ihn theoretisch überall zum sitten hingeben oder ihn eben mit einem Gassiservice mitschicken. Sobald man das aber nicht "einfach so" kann, weil der Hund noch nicht so weit oder eben "problematisch" ist, kann das ganz schön einschränken.

    Ich schlag spontan mal was vor :D

    Der Hund erkennt Auslöser für (wirkliches) langes Wegbleiben. Find die raus und schau mal genau auf seinen Stresslevel -> Desensibilisieren, Futterbeschäftigung geben, schauen, ob er überhaupt fressen kann, Auslöser abbauen...
    Dann müsstet ihr unbedingt mal schauen, wie lange es dauert, bis Joschi den Stress nicht mehr aushält und anfängt zu weinen. Die Alleinbleibbübungen müssen zu 100% unter dieser Zeitspanne liegen und über einen (evtl viel) längeren Zeitraum als beim "normalen Üben" geübt werden, also wird's wahrscheinlich anfangs überhaupt keine Steigerung geben. Theoretisch darf er nicht mehr "zuviel" Stress erleben, so dass er weinen muss.

    Wenn ihr ihn unvorgesehen lang allein lassen müsst, würd ich über Medikamente schlau machen und mal nen TA fragen. Manche sollen wirklich gut helfen.

    Zitat

    Das wird mal wieder Wortreiterei gewesen sein, Ina.


    Das kann man nur hoffen :lol:

    Warum kareki "Kommando" im militärischen Bereich angesiedelt sieht, für alle anderen es aber nur die "Bezeichnung eines trainierten Verhaltens" ist, erschließt sich mir nicht :hust:

    Sich frei bewegen und selbst entscheiden zu können ist ein Privileg für den Hund. Wenn ein anderer meint, dieser Hund hat weder da noch dort hinzugehen und vor allem rennt der schonmal nicht dahin, dann ist das einfach mal Kontrolle mit Bewegungseinschränkung. Ich würde jedem meiner Hunde untersagen einem anderen aus meinem "Rudel" eins draufzugeben, weil der sich mal entfernt hat.