Beiträge von Estandia

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    Ich glaube mit schnell ist da diesmal leider nicht...ich habe gestern auf dem Spaziergang das Gefühl gehabt, dass es durch das Kaninchen (Jagderfolg) noch schlimmer geworden ist.

    Das ist nicht ungewöhnlich. Der Glückshormoncocktail braucht einige Tage, um abgebaut zu werden.

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    Klar ist Dummytraining eine gute Beschäftigung um den Jagdtrieb in den Griff zu bekommen. Aber ich glaube nicht das wir da momentan einfach nicht weiter kommen. Ich kann sie einfach gerade nicht ableinen.

    Trainieren kann man auch an langer Leine oder man sucht sich entsprechend gesicherte Ausläufe. Ich find's nur seltsam, DIE Jagdersatzbeschäftigung "aufzugeben", um am "Trieb" arbeiten :tropf:

    Ich entscheide immer individuell, ob der Hund on- oder offline läuft. Radiustechnisch macht das keinen großen Unterschied. NSGs sind nicht dazu da, dass mein Hund sich dort austobt, demnach suche ich explizit ausgewiesene Gebiete eben nicht auf - es sei denn ich will Natur und Tiere fotografieren :D

    Mein Hund rennt nicht unkontrolliert rum, von daher ignoriere ich recht oft die - ganzjährig geltende - Leinenpflicht. Aber wie gesagt, mein Hund benimmt sich in Wald und Flur, ich bin mental bei ihm, ich beschäftige ihn, ich achte drauf, dass er nichts und niemanden gefährdet. Allerdings sehe ich es auch nicht ein Wälder, Wiesen, NSGs zu meiden, weil ich mit meiner Präsenz Tiere erschrecken könnte...

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    Dann erklär mir mal beim Shapen den Anfang? Es muss einen Anfang geben. Steht der Hund, sitzt der Hund, was tut er? Aus dem nichts kommt nichts. Irgendwas muss es ja geben. Oder shapest du nur eine einzige Übung und wenn die der Hund kann, kommt die nächste? Das dauert ja ewig. Ich kann mit meinem Weg zig Übungen hintereinander üben ohne beim Hund einen Geisteskonflikt zu bekommen. Aber ich muss ihm sagen, was ich will. Würde ich alles, was er heute kann, und er ist noch keine 2 Jahre, shapen, wäre der Hund alt. Ist mir zu langsam.

    Aber wie ihr alle sagt, jeder soll machen wie er will. Ich bin hier raus, ich weiß, was ich kann, ich weiß wie es geht, ich weiß, wohin man damit kommt. Schade, dass man nicht offen ist für alternative Lernweisen. Hauptsache der Hund kann sein Schema. Hauptsache er spuhlt sein Programm ab. Meine Hunde würden vor Langerweile durchdrehen.

    Oh für jemanden, der "raus ist" mach ich mir nicht die Mühe IRGENDWAS zu erklären :D Es gibt ausreichend einschlägige Literatur übers Clickern und über das Lernverhalten von Hunden. Ich habe deine Methode nicht in Frage gestellt ergo brauchst du dich auch nicht rechtfertigen :hust:

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    Wer bitte spricht von 20 Signalen? :???: Es ging um einen 9 Monate alten Hund, dem man die GS beibringen will. Und ich führe Kommandos früh ein, damit der Hund sie kann.
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    Dann mach DU das doch :D

    Andere shapen Positionen eben mit dem Clicker und DA führt man erst ein Sicht- oder Hörzeichen ein, wenn das Verhalten sicher gezeigt wird. Körpersprachliche Signale, die man vorher "fälschlicherweise" übermittelt hat werden später bei der Generalisierung und Signalkontrolle ausgeschlichen.

    Es macht eben jeder anders, warum das überhaupt (in der Form) diskutierenswert ist, erschließt sich mir grad net :ugly:

    Das klingt doch schonmal gut. Beobachte sie mal was sie so macht, wenn sie allein ist. Falls sie "nur" auf komische Geräusche im Haus reagiert, würd ich da nix groß dran machen - also auch schon gar nicht dafür zurechtweisen. Aufregung durch Ansprache pusht, egal ob nun gut oder böse gemeint.

    Trotz dessen kann man aber trainieren, dass ein Hund "Dinge aus der Reihe" als normal hinnimmt und sich zumindest nicht so sehr/nicht so lange darüber aufregt. Also selber Ruhe bewahren und den Hund wenn er ruhig ist belohnen, auch hin und wieder "nen Keks rein" wenn er eigentlich nur entspannt im Körbchen liegt und gar nix los war :smile: