Beiträge von Estandia

    Ich werd beide Tage gehen, also wer mag, kann sich auch noch spontan umentscheiden ^^ Ich steh dann unten im Bahnhof, Bokey dürfte man nicht übersehen :D

    Ob wir eine Runde oder von Bahnhof zu Bahnhof laufen können wir dann ja immernoch entscheiden. Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen!

    Zitat

    Sonntag werde ich ein Jahr älter und bin mit der Familie zum essen verabredet :(

    Ja also DAS ist ja wirklich zum Heulen :lol:

    Natürlich kann Krankheit, Schmerz, Unwohlsein das Verhalten beeinflussen. Aber das würde sich auf den kompletten Alltag des Hundes auswirken, nicht nur wenn er gerade einen Knochen besitzt. Auch "schaltet" eine Erkältung nicht das Drohverhalten "aus". Es auf die Krankheit schieben und den Vorfall dann ad acta legen würde ich schon gar nicht. Dass der Hund "nur" auf andere reagiert ist völlig normal, Ressourcenbewachung besteht aus einer Vielzahl von Komponenten, da sollte man sich auch nichts drauf "einbilden" wenn der Hund nicht einen selbst aber alle anderen bedroht. Training beginnt sowieso mit dem Halter und steigert sich dann in der Schwierigkeit, von daher wärst du auch nicht "raus", weil dein Hund sich NICHT von dir sondern deinem Freund bedroht fühlt.

    Ressourcenbewachung ist nichts schlimmes. Es ist völlig normales, in der Natur sehr sinnvolles Verhalten. Es wird nur in unserer Gesellschaft gefährlich, wenn der Hund lernt, dass er um Dinge kämpfen und/oder sich verteidigen muss, dass er nicht ernst genommen wird und seine Regeln scheinbar nicht mehr gelten. Wieviel einem Hund an einem Objekt, einer Person, welchem Futter oder einem Ort liegt, entscheidet in der jeweiligen Situation zum Teil dessen Genetik, die die Risikobereitschaft bestimmt, und zum Teil die gemachten Erfahrungen, die den Wert der Ressource festlegen. Von daher kann es durchaus sein, dass ein Hund im Wohnzimmer neben seinem Körbchen einen frischen Knochen stärker oder überhaupt verteidigt, als wenn er im Garten nen alten Apfel findet.

    Bitte, bitte, höre auf deinen Hund zu bedrohen, "Chef sein wollen" einzureden, gegen ihn anzukämpfen... :sad2:

    "Weltmeister" in irgendwas zu sein, sagt heutzutage nichts über Kompetenz und adäquate Methoden aus, auch geprügelte Hunde holen auf dem Platz Pokale... (womit ich dem Trainer nichts unterstellen will, unbekannterweise)

    Warum der Hund schmust? Tut er es denn wirklich? Wer kontrolliert wen? Kann er selbst entscheiden, ob er zu euch schmusen kommt, geht er von allein? Dass es draussen und mit anderen Hunden keine Probleme gibt, mag daran liegen, dass er frei entscheiden kann und sich von euch in diesen Momenten nicht gegängelt fühlt.

    Ansonsten lese dir Themis' Beitrag durch, das Verstehen der Körpersprache und der Kommunikation sind das A und O in einer friedvollen Beziehung.

    Hallo :hallo:

    Zitat


    ich bin ein bisschen am Verzweifeln. Generell ist meine Hündin nicht sehr einfach. Trotz guter Prägephase und allem haben wir so ein paar grössere Problemchen.

    Was für Probleme sind das denn? Meistens hängt manches zusammen, was sind größere und was kleinere Probleme für euch?

    Zitat

    Ich frage mich ganz oft: kann man alles "erziehen"/"trainieren" oder muss ich akzeptieren, dass mein Hund nie damit klar kommen wird, dass man sie allein lässt?


    Ich glaube, dass man alles - je nach Hund -zu einem bestimmten Grad hinbekommt. Natürlich spielen genetische Disposition und gemachte Erfahrungen eine große Rolle, aber im Gegenzug dazu ist auch der Halter mit seinen Möglichkeiten ein sehr wichtiger Faktor.

    Zitat

    Kann ein Hund so krass ticken, dass er das nie lernen wird?


    Auch da glaube ich wieder, dass die "nicht berechenbare Umwelt" dem Lern- und Erfolgsprozess sehr im Wege steht/stehen kann. Ein Hund, der immer wieder beim Alleinsein in Stress gerät, wird das Problemverhalten immer stärker zeigen, egal wie kleinschrittig man trainiert. Gerade bei euch, wo der Hund nicht nur zu Haus Stress hat, sondern eben viel öfter in verschiedenen Situationen. Man kann viel managen, aber wenn man nicht wenigstens zu Anfang des Trainings das Problemverhalten komplett ausschließen/verhindern kann, wird das Training um so schwieriger.

    Hallo :smile:

    Zitat


    Die Frage ist nur, ob die Pieselei mit der Läufigkeit zusammenhängt


    Das kann durchaus sein.

    Zitat

    oder ob sie meiner Familie "eins auswischen" will.


    So etwas gibt es nicht. Ein Hund ist nicht in der Lage so zu denken, da sein Urin für ihn nichts schlimmes ist.
    Deswegen ist

    Zitat

    tiefgreifenderes!


    auch nicht nötig.

    Zitat

    Im ersten Fall müssten wir "nur" noch die Läufigkeit aussitzen,


    und dazu einfach Stubenreinheitsstraining wieder aufnehmen oder weiterführen, wie gehabt.

    Allerdings würde ich abklären (evtl. mit euerer Trainerin) ob der Hund teilweise einfach unter Stress steht, wenn du sagst, sie kann nicht ohne dich sein. Auch das Nachlaufen ist Stress für den Hund, der sich hinterher einfach in vermehrtem Pinkeln entladen kann.

    So ich hab n bissl den Überblick verloren wer wann kann ^^
    Ich könnt eh an beiden Tagen

    Treffpunkt S-Bahnhof Nikolassee, 13 Uhr (?)
    Samstag, 15.2.14
    - Estandia mit Bokey
    -
    -

    Sonntag, 16.2.14
    - Estandia mit Bokey
    -
    -

    Zitat

    Es geht doch garnicht darum ob man in seiner Erziehung Strafe nutzt oder nicht, sondern ob es sinnvoll wäre sie in der Situation der TS zu nutzen und da sage ich persönlich ganz klar nein!

    Eben! Ich bedrohe doch nicht meinen Hund (noch weiter), der mir deutlich sagt, bitte halte Abstand :???:
    Warum muss das denn ein Kampf sein? Die Lösung ist doch so einfach.

    In allen anderen Bereichen kann ich meinem Hund doch sagen, was ich gut und was ich schlecht finde.