Beiträge von Estandia

    Nichts davon :D
    Die oben beschriebene Dominanztheorie und ihre "Therapie" sind lange widerlegt, zudem ruft sie mehr Probleme hervor als sie lösen soll.


    Zitat

    Ich habe mich vorab schon viel über Erziehung informiert, Bücher gelesen,


    Behalte das bei und informiere dich über AKTUELLE Ergebnisse aus der Hundeforschung. :gut:

    Zitat


    Erschwerend kommt hinzu, dass hier im Hof zurzeit sehr oft die nachbarskinder spielen und Ruby verrückt machen wenn wir vorbei gehen. Und die Kinder kapieren leider auch nicht dass sie das nicht sollen. Ich hab schon mehrmals erklärt dass sie bitte den Hund nicht zu sich locken sollen.

    Dann bring doch deinem Hund bei, dass sie "auf Locken der Kinder zu dir kommt". DIE kannst du eh nicht ändern aber deinen Hund.

    Schon was älter, aber so sieht unsere Um-den-Block-Runde aus.
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    Und mal richtiger Freilauf mit nem Hundekumpel. Trainiert hab ich da nicht viel. Bokey ist von sich aus recht entspannt und nicht so nach aussen fokussiert. Deswegen kann er umherwandern wie er mag
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    Ich geh mal davon aus, dass dein Hund sich auf ein "platzsignal" hinlegt, also muss man nur kurz über die Reihenfolge in der Klassischen Konditionierung nachdenken.

    Du willst das "Platzsignal" praktisch sparen und nur noch den Triller einsetzen.

    Dann müsstest du (1) Trillern - (2) Platzsignal - (3) Belohnung konditionieren. Der Triller sagt dem Hund das Platzsignal VORAUS, somit fängt der Hund an vorzugreifen und sich auf den Triller hin abzulegen, weil er das Platzsignal eh erwartet. Für die Festigung dürfest du dann nur noch Verhaltensketten ohne Hilfe (also ohne zusätzliches Geben des Platzsignals) belohnen. Und wie es immer so ist, immer nur einen Parameter erhöhen. Kann der Hund Platz auf Triller bei dir, muss ich, wenn ich die Entfernung erhöhe, wieder das Hilfs-Platzsignal zur Vereinfachung nutzen. Kommt aber auch wieder natürlich auf den Hund an.

    Zitat


    Sag mal, Claudia, auf der Karte ist bei Lehnitz auch der Lehnitzsee (ich hab's dies Jahr mit den Seen) Der scheint an das Gebit zu stossen, wo wir schon wandern waren. Kann man an der Seite evt auch schwimmen? (oder zumindest die Hundekröten rein lassen?)

    Ich war im August 2008 mal da und dass ich bis jetzt nicht nochmal da war sagt glaub ich schon alles :D

    Die westliche Seite war damals auf jeden Fall für Hunde gesperrt, da gibt so eine grüne, peinlichst saubere Parkanlage. An der östlichen Seite KANN man hier und da rein. Es gibt auch nen kleinen Strand, aber es ist halt keine Hundebadestelle. Um den See herum kommt man ganz gut, so ne 2h-Runde ist das.

    Ich bin dieses WE schon verplant, aber als Vorschlag bring ich mal Blankenfelde/Diedersdorf :D

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    Gesendet von meinem SM-T315

    Tja, bei so Hunden die wirklich Traumata mitbringen ist wohl Management das A und O. Management, Management, Management. Und bis man da angekommen ist, erfährt der Hund wahrscheinlich tausendmal am Tag irgendwelche Traumata, solang man nicht weiß warum weshalb wieso. Ohne ersichtliche Fortschritte werden manche Menschen schnell ungeduldig und schlampen beim Training. Angst kann ein Hund nunmal nicht aktiv kontrollieren und Traumata sind ja nochmal eine ganz andere Liga, die unverhältnismäßig stark und plötzlich im Hinblick auf einen "schwachen" Auslöser auftreten.

    Mein Hund hat zB noch sein Traumata vom Einfangen, als ihn das TH-Personal von der Straße geholt hat. Um das Traumata auszulösen, müssen aber (gott sei dank) mehrere Bedingungen erfüllt sein, die aber nicht mehr einfach so zustande kommen. Auch ist die Stärke des Traumata durch Training und Habituation deutlich gesunken.

    Es gibt ein schönes Buch von Nicole Wilde "Der ängstliche Hund". Ich persönlich würd in Sachen Therapie mit Medikation, Thundershirt, Entspannungssignal, Desensiblisierung und Gegenkonditionierung etc. pp. arbeiten. Aber auch da muss man erstmal hinkommen. Bei einem Hund der Menschen absolut gruselig findet kannt das ein weiter, harter und seeeehr langer Weg sein.