Beiträge von Estandia

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    Ach komm schon, als ob es so neu wäre, das Gewalt kein Weg ist.


    "Ach komm schon?" Wo sind wir hier? In der argumentationsfreien Zone?

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    Oder das Tiere Gefühle haben oder das positives Lernen nachhaltiger ist. Wenn ich das Auffrischen und abgleichen muss, Na Hallo, dann sollte ich wohl kein Tier in meine Nähe lassen. Ich habe ja gar nichts gegen neue Blickwinkel, aber hier gibt es halt immer die gleichen Diskussionen, mit den gleichen Leuten, mit den gleichen Argumenten und Beispielen, da ist nun wirklich nichts neues dabei. Zumal auch noch echter Schwachfug dabei ist. Außerdem wird nicht diskutiert, es wird immer nur festgestellt und verurteilt, wen soll das nun in Bildung und Wissen weiterbringen ?

    Und DAS macht mich traurig. DU bist dabei mit den gleichen Aussagen, ANDERE sind dabei mit den gleichen Aussagen...

    Und ja Schwachfug ist wirklich dabei. Fragt sich nur auf welcher "Seite"!

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    Es geht mir nur ums Prinzip, dass "netter" (oder das was dafür gehalten wird) nicht unbedingt besser für den Hund ist.

    Erschließt sich mir nicht. Entweder ich BIN nett (und das OHNE Anführungszeichen) oder ich bin es nicht. Wie passt denn da das "was dafür gehalten wird" rein? Der Hund entscheidet, ob er sich in einer für ihn bedrohlichen Situation befindet und wenn ja ergibt sich ein schlechtes Gefühl daraus und wenn nicht, dann fühlt er nicht bedroht und somit besser.

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    Ihr habt jetzt ernsthaft massig Seiten gefüllt über ein Thema, das eigentlich schon nach drei Seiten erledigt war?


    Offensichtlich ja nicht.

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    Mann, das war ein Versehen, Affekt, weil scheiß Tag, der berühmte Tropfen im Fass... kann passieren. Der Hund hat keine bleibenden Schäden und Frauchen ein schlechtes Gewissen also ist sie wohl kaum Dauerohrfeiger.


    Sagt doch auch keiner :???:

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    Habt ihr eigentlich sonst nichts zu tun, als ständig die gleichen, langatmigen Diskussionen zu führen?


    Wer ist denn "ihr"? Offenkundig GIBT es doch Diskussionsbedarf und den aufgrund ungenauer Definitionen und unzureichenden Sachverständnisses ...

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    Ihr kriegt sowieso keine gemeinsame Basis. Findet euch doch endlich mal damit ab, anstatt ständig den gleichen Kappes durchzukauen. Neue Erkenntnisse sind doch nun echt nicht dabei.

    Finde ich im Hinblick auf Hundetraining, Hundehaltung, ja TIERhaltung, eine furchtbare Aussage. Sollte man deswegen aufhören nach einem gemeinsamen Konsens zu streben? Diskussionen gibt es aufgrund verschiedener Meinungen, die aus unterschiedlichen Wissenshintergründen resultieren, warum die denn NICHT auffrischen und abgleichen? Es kann doch dem Tier nur hilfreich sein, wenn sich der Halter bildet und diskutiert, GERADE wenn man keine gemeinsame Basis hat.

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    Nenn es Gewalt, eindeutig war es trotzdem - tust du dieses oder jenes, rappelt es im Karton.

    Nur weil "Gewalt" in unserer Welt unnett ist, ist "gewaltlos" bzw. das, was man dafür verkauft, nicht automatisch besser für den Hund.

    ... von unterwegs.

    Wirf doch 3 Dinge nicht in einen Topf. Wenn "Gewalt" schlecht ist, MUSS, rein vom logischen her, die "Abwesenheit von Gewalt" ja besser sein. Das was als "gewaltfrei verkauft" wird ist eine völlig andere Geschichte.

    Gesendet von meinem SM-T315

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    Besser, einmal punktgenau und deutlich Tacheles reden, als den Hund ewig in schwammigem Ungewissen zu lassen. Wenn er nämlich Klarheit darüber besässe, daß etwas besser zu lassen ist, würde er es nicht mehr tun!

    Erschließt sich mir nicht, sorry. Ich kann einem Hund auch PUNKTGENAU sagen was ich nicht will OHNE "Tacheles zu reden". Es sagt keiner was gegen eine Handlung im Affekt, aber das Gegenteil davon einfach gleichzusetzen mit "im schwammigen Ungewissen lassen" zeugt jetzt nicht grad von viel Wissen.

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    Nochmal: dazu müsste man testen, ob der Schreck und der Schmerz wirklich das Verhalten abgestellt haben, es quasi nicht mehr auftaucht. Da bin ich skeptisch.

    Und wie man ja weiß, unterbricht soetwas ja nur die Aktion, verändert aber nicht die Intention. Muss halt jeder selber wissen, woran er "arbeiten" möchte...

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    Wo finde ich denn Infos darüber, wie Hunde wirklich spielen?

    Es gibt zB ein sehr schönes Buch "Spielverhalten bei Hunden" von Mechthild Käufer. Ansonsten lohnen sich immer Videos oder Seminare/Webinare zum Ausdrucksverhalten/Körpersprache.

    Frust ist nix schlimmes. Aus Frust entsteht die Bereitschaft sich mehr anzustrengen, um die eigenen Ziele doch noch irgendwie anders zu erreichen. Der springende Punkt ist nur, dass ich meinem Hund beibringe adäquat mit Frust umzugehen. Dabei geht ums Erfahren, Aushalten und Abbauen von Frust auf eine Weise, die weder den Hund noch andere gefährdet. Und das muss der Hund erstmal lernen, mehr oder minder stark.