Beiträge von Estandia

    Ja, ich glaube gerade in Berlin gibt es durchschnittlich oft solche Leute.

    Das ist mMn definitv so. In Friedrichshain z.B. möchte ich nicht wohnen wollen, OBWOHL ich nen verträglichen und verkehrssicheren Hund hab. Eine "Scheißegal-Haltung" hab ich allerdings bei keinem HH feststellen können, mag sein, dass überdurchschnittlich viele Leute Begegnungen wesentlich lockerer sehen und auch handhaben - aber "scheißegal" was der Hund macht, war es bisher keinem HH, den ich getroffen habe ...

    aber eben nach der Rudelführung oder nicht? Und das lasse ich ungerne zu!

    Nein, das ist Quark. Leider hört man dieses Klischeeargument immer und überall. Es ist aber Unsinn, demnach musst du dir keine Gedanken machen, was du nicht zulassen willst. FÜHREN heisst LEITEN und hat nichts, aber auch rein gar nichts, mit Unterdrückung oder Gängelei oder Schikane oder mit dem an sich reissen von Dingen zu tun. Du leitest deinen Hund in allen Situationen an, indem du ihm klare und faire Vorgaben gibst, nach denen er sich RICHTEN MÖCHTE - nicht weil er es muss und ihn sonst böse Dinge erwarten. Freiwillige Kooperation mit dir, weil er weiß, dass es Spaß macht und Sinn ergibt! Herdenschutzhunde sind sensibel, das heisst nicht, dass sie kuschen - sie nehmen alles sehr genau und verzeihen keine Fehler. Wenn sie einen Menschen an der Seite haben, dem sie vertrauen können, der ihre Bedürfnisse erkennt und entsprechend handelt, dann sind sie die loyalsten Wegbegleiter, die man haben kann.

    Malu ist ja ausm Ausland, aus Ungarn. Sie soll auch auf der Straße gelebt haben. Aber dafür ist sie viel zu zahm....

    Straßenhunde betteln ja auch. Da sollte man schon zutraulich tun, um was zu bekommen ... Dass Hunde, weil sie von der Straße kommen, per se ängstlich oder aggressiv sein sollen halte ich für ein Gerücht. Und das sag ICH, die nen ängstlichen Straßenhund aus Ungarn hat :D

    Wisst ihr, ob die Tierschütze sich in solchen Fällen ein Geburtsdatum ausdenken müssen?

    Normalerweise schätzt der TA das Alter anhand der Zähne.

    Kangale sind Ressourcensicherer. Plötzliches (!) Bewachen und Verteidigen vom Futternapf ist eine bekannte Erscheinung und resultiert OFT aus falscher Haltung und Bindungsproblemen. Suche bitte bitte nicht die Konfrontation! Und nein, Kangale(mixe) sind nicht per se schwierig, sie haben nur Eigenschaften, die man kennen und händeln muss - bei richtiger Haltung sind das normale, sehr sensible Hunde!

    Ich blicke da ja bei München und Berlin eh nie durch, was ich so lese... Warum betrifft euch das Hundegesetz eh nicht, wenn es "generell" ist?

    Mit dem Nachweis der Sachkunde kann man sich "Leinenfreiheit" erarbeiten. Wenn ich mich recht entsinne bekommt man die "automatisch" wenn der Hund seit 6 Jahren vorfallsfrei gehalten wird oder man eben den Führerschein gemacht hat. Beides trifft auf uns zu.

    Ich leine da ab, wo ich es verantworten kann, auch wenns nicht explizit erlaubt ist.
    Ist eigentlich täglich.

    Wir machen aber auch Leinenspaziergänge und da meine es gewöhnt sind und sehr entspannt laufen, ist das kein Thema.

    Ich mach mir keinen Stress, wenn es mal weniger Freilauf ist.

    Genauso handhabe ich es auch. Das neue angeblich Morgen inkrafttretende Berliner Hundegesetz mit dem generellen Leinenzwang betrifft uns eh nicht.