Beiträge von Estandia

    Uns fiel auf, dass auf einer unserer übichen Gassistrecken, die wir bei Wind und Wetter, Schnee und Eis laufen (klar, die Hunde müssen ja raus) plötzlich, sobald es wärmer und sonniger wird, Hunde auftauchen, die man den ganzen Winter über nicht gesehen hat, die aber nachweislich auch schon vor dem Winter bei ihren Besitzern wohnten... Woran liegt das? Müssen diese Hunde bei Regen und Schnee nicht raus, geht man mit denen den ganzen Winter über nur im Ort an der Leine?
    Habt ihr diese Beobachtung vielleicht auch schon gemacht? Und vielleicht sogar mal einen "Schönwetterhundehalter" darauf angesprochen? Seid ihr vielleicht selbst einer?

    Die Beobachtung an sich hab ich noch nicht gemacht, finds halt normal, dass man bei schlecht Wetter mal weniger Leute mit Hunden trifft und bei schön Wetter eben mehr Leute draussen sind. Ich bin bei jedem Wetter unterwegs, würd mich aber trotzdem zu den Schönwetterhundehaltern zählen, da ich bei trockenem Wetter einfach LÄNGER unterwegs bin, bei Regen und Sturm geh ich halt die "nötige" Runde. Ich bin aber auch niemand, der denkt "Mist, jetzt wo die Sonne scheint gehen mal wieder ALLE meine nervigen Nachbarn spazieren". Mir ist wumpe wer wann unterwegs ist. Hier im Wald kann man zig Hunde innerhalb einer Stunde treffen oder in 5 h keinen einzigen. Das liegt aber weniger am Wetter als eher am Zufall :D

    Und nur weil sie keinen WTP haben arbeiten sie trotzdem eng mit dem Mensch zsm, anders als zB. HSHs. Und das hatte ich mit "eigenständig" gemeint, das war wohl uneindeutig.

    HSH arbeiten genauso eng mit dem Menschen zusammen wie jeder andere Hund auch. Nur weil in deren Rassebeschreibung häufig das Wort "eigenständig" fällt, heisst das nicht, dass man sie per se allein/sich selbst überlassen kann. Sie sind stark sozial strukturiert und hochsensibel.

    Ich vertrete die Meinung, dass das immer individuell ist. Ungeachtet Herkunft, Rasse, Aufzucht. Kein Hund ist wie der andere und es gibt kein "einheitliches Setup" beim Welpen. Training, Haltung, Erziehung beim Halter ist ebenso viel zu individuell, um eine verbindliche Aussage zu treffen. Einige Hunde leiden still (Thema unsichtbare Schweißpfotenabdrücke) - andere heulen eben ... Allein bleiben ist kein "Stand alone Training" - es ist komplex und hängt von mehr Faktoren ab, als nur minutenweises aus dem Zimmer gehen ...


    Ich Clicker (oder versuche es) Hundebegegnungen bei Pino. Klappt gut, aber ich habe da immer ein paar koordinationsprobleme mit Clicker, Leine und Leckerchen.


    Vorher trocken üben. Ohne und mit Hund.


    Ich habe den Clicker in der Hand und brauche die andere um die Leine “sicher“ im Griff zu haben.


    Leine um die Hüfte, beide Hände frei.

    Pino ist ja recht stark, er hat sich schon mal losgerissen, als ich nicht richtig festgehalten habe.


    Hört sich eher nach nem K(r)ampf als nach Training an.

    Nun muss ich immer den Clicker wieder wegpacken um an das Leckerchen zu kommen oder in die andere Hand nehmen und dann wieder wechseln. Leckerchen schon vorher in die Hand nehmen hat nicht so funktioniert, die sind mir ständig runtergefallen (oder noch blöder, den Clicker hat's geerdet) ?


    Deswegen vorher trocken üben. Leckerchen schon vorher rausholen ist locken, kein belohnen.

    Nun ist das Problem, das ich recht schnell vom Clicker zur Belohnung kommen muss


    Nach einer adäquaten Konditionierung kann man da eigentlich etwas entspannter rangehen ...

    um Pino in der Ruhe zu halten, die ich gerne möchte. Er spult unglaublich schnell hoch.


    Dann ist die Situation noch zuviel für ihn. Ich würde eine paar Schritte im Training zurück gehen.

    Sprachbarrieren sollten doch in unserer heutigen Zeit kein Problem mehr sein :???: Und Hunden kann man auch einfach so beibringen bestimmtes Futter nicht zu fressen OHNE es ihnen madig machen zu müssen ...

    Ich mag die dsh hier eigentlich aufgrund der halter nicht so gern. Hab hier auch noch nie einen dsh gesehen, der einfach mal frei spielen durfte. Die werden irgendwie alle behandelt wie beim Militär. Ich hab ja nichts gegen wohlerzogene Hunde, im Gegenteil, aber wenn der Hund nichtmal zu uns rübersehen darf ohne gemaßregelt zu werden dann finde ich das traurig. Ich gehe den Hunden tatsächlich aus dem weg, um dem halter keinen Grund zu liefern den Hund zu gängeln. Abgesehen davon verhalten die dsh hier sich einfach aggressiv ggü anderen Hunden.

    Und die rottis hier werden entweder von irgendwelchen prolls gehalten, die sich über ihren aggressiven Hund zu freuen scheinen oder von zierlichen frauen, die den Hund nur mit viel gebrüll und würgehalsband halbwegs bei sich halten können. Da ist mir auch nicht wohl dabei.

    Hm und ein dobermann hier läuft gerade frisch kupiert herum, sagt doch auch schon alles über den halter. Wenn wir ihm begegnen kann der Kerl ihn kaum halten und ist dann auch alles andere als nett zu dem Hund.

    Du scheinst in meiner Straße zu wohnen :verzweifelt:

    @ Thema
    Ich habe nichts gegen Rassen. Gegen keine. Nur gegen individuelle Halter. Und denen geh ich aus dem Weg.
    Bokey findet vieles komisch, gibt aber jedem Artgenossen eine Chance.

    mir ist heute auf der Arbeit aufgefallen, dass Nicht-Hundehalter und Hundehalter gänzlich unterschiedliche Maßstäbe an meinen Hund anlegen. Ist euch das auch schon aufgefallen?


    Nein. Ich finde es logisch, dass thematisch unversierte Menschen anders reagieren als welche, die Ahnung von jedweder Materie haben. Dennoch kann ich nicht sagen, dass Nicht-HH so reagieren und HH eben so. Von vielen Menschen, die sich mit meinem Hund befassen, kann ich nicht sagen, ob sie vllt nicht doch HH sind. Ich hab HH mit Bildungslücken genau wie Nicht-HH mit wesentlich mehr Verstand getroffen ...

    Nun frage ich mich, welcher Maßstab nun wirklich anzulegen ist?! Ein Verhalten, das ein anderer HH akzeptabel findet, kann ja so durchaus von einem Nicht-HH als inakzeptabel empfunden werden. Wie handhabt ihr das?


    Ist mir egal. Für mich und meinen Hund gelten immer die gleichen Regeln, egal wen wir treffen. Mein Hund muss nur meinen Ansprüchen genügen.

    Hi, könnt ihr bei euren älteren Herrschaften im Alter auch eine zunehmende Dreistigkeit beobachten?


    Nein. Mein Hund ist im Januar 10 Jahre geworden.

    Vieles entsteht durch das Nachlassen der Sinne, Schmerzen hier und da und all die ganz normalen Veränderungen, die das Alter so mit sich bringt. Sicherlich spielt in manchen Fällen auch Demenz eine Rolle.


    Auf soetwas stelle ich mich ein und das daraus Verhaltensveränderungen resultieren können. Bringt das älter werden eben mit sich. Nie würde ich meinem Hund Dreistigkeit oder ähnliches unterstellen.