Beiträge von Estandia

    Naja, was für Äußerungen will man von einem selbsternannten "Trainer für Aggressionsproblematiken" schon erwarten ... eine fundierte Aus- und Weiterbildung ist manchmal schon von Vorteil ...

    Ich hätte dem Hund Leine gelassen und wäre eben schneller hinterhergelaufen. Distanzvergrößerung ist hier die Belohnung und das hätte ich unterstützt. Leinenführigkeit hätte ich aussen vor gelassen in einer Situation, wo der Hund "mit etwas anderem zu kämpfen hat" und es gerade richtig macht. Auf Meideverhalten wäre ich niemals stolz oder froh drüber, es zeigt nur, dass der Hund anstatt einen anderen anzugehen nun Angst vorm Halter hat ...

    Und spielt die Art der Belohnung eine Rolle oder nicht ? Überall steht es anders :-)

    Du müsstest selbst am besten wissen was dein Hund RICHTIG GEIL, so lala, überhaupt nicht oder nur manchmal toll findet. Damit kannst du dann variabel belohnen. Belohnt werden MUSS der Hund - egal wie - wenn sich ein bestimmtes Verhalten mehren soll. Allgemein sagt man, Futter für RUHIGE Verhaltensweisen, Spielzeug für dynamische Verhalten. Laufen, rennen, fangen spielen - nachdem der Hund sich stark konzentrieren musste ... Futtertube wenn er irgendwo ruhig vorbeigehen soll ... so in dem Dreh halt. Wichtig ist, dass der Hund nicht voraussagen kann, welche Belohnung wann von dir kommt. Halte die Übungen kurz und knackig, lieber dreimal erfolgreich als 10 mal mit 5 Fehlern. Und mach dich nicht verrückt, es ist kein Weltuntergang wenn sich der Hund festschnüffelt oder mal ne Hündin 3 Minuten anstarrt und nicht hört - gibt wesentlich brenzligere Situationen :D

    Wie trainiert ihr mit euer Hunde?
    Machen sie Fortschritte?
    War das Problem sofort da u.s.w.


    Als Straßenhund kam Bokey mit den bestehenden Problemen zu mir. Durch die schlechte Sozialisierung hatte er Angst vor allen Menschen und zeigte zudem starkes Meide- und Drohverhalten.

    Ich hab über die Jahre nur richtiges Verhalten belohnt aber nie explizit trainiert, a la geplante Sessions mit Desensibilisierung und Gegenkonditionierung. Ich hab ihm die Entscheidung gelassen wie nah er selbst an Menschen ran möchte und habs dann verschieden belohnt. Heute ist es hin und wieder noch so, dass ich manchen Leuten einfach den Kontakt verbiete, wenn er sich unwohl fühlt und nicht angefasst werden möchte. Das kann er ruhig signalisieren und dann handle ich entsprechend, knurren/drohen tut er nicht mehr. Seit er ungefähr 9 Jahre ist, sucht er aber selbständig Kontakt zu allen möglichen Menschen und freut sich auch. Mit der Gewöhnung und simplen Strukturen hat sich vieles gelegt, heute kann er easy durch eine Kindergartengruppe durchlaufen, früher wär das undenkbar gewesen.

    So, meine Bilderchen :smile:


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    Das ist der springende Punkt. Training beginnt nicht IN der Situation, wo man das betreffende Verhalten plötzlich braucht. Man trainiert vom Leichten ins Schwere - wie bei allem. Einem Erstklässler gibt man schließlich auch keine Abituraufgaben zum Lösen ... Gutes Training schließt Fehler des Hundes anfangs aus und gibt unmissverständlich vor, was gewünscht ist und Belohnung bringt. Richtiges Verhalten mehrt sich, unerwünschtes schwindet, die Chance in Notsituationen gutes Verhalten erfolgreich abfragen zu können steigt ... OHNE ständig nach Superbelohnungen suchen zu müssen.