Besondere Proportionen
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Beiträge von Estandia
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Nö. Wenn das ohne weiteres Zutun so passieren sollte, würde ich mich fragen, ob gesundheitlich was nicht in Ordnung ist (orthopädisches Problem z.B.)
Nein, kenn ich nicht. Für mich klingt das verhaltenstechnisch auch ein "bisschen extrem"...
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Habt ihr eigentlich die Leinenführigkeit komplett positiv trainiert?
Komplett positiv .... würd ich nicht sagen, OBWOHL mein Hund nichts davon als strafend empfunden hat. Angeleint werden und nicht mehr tun können wonach einem der Sinn steht ist mMn nicht wirklich positiv
Meinem Hund war es nur egal, der Lerneffekt war eben nur gleich Null. Ich hab anfangs das mit dem Stehenbleiben probiert, wenn Zug auf die Leine kam. Das zog sich aber so dermaßen hin, weil der Hund zwar vorlief aber ohne "Dampf". Außerdem wollte ich nicht diese Umorientierung haben WENN der Hund dann Zug verspürt ... war mir halt zu nervig so eine Verhaltenskette trainieren zu wollen. Ich hab's dann geclickert. Einmal mit wenig Ablenkung, einmal mit viel. Effektiv irgendwas um die 45 Minuten vielleicht. Das ist jetzt fast 7 Jahre her, seitdem hab ich nie wieder was an der Leinenführigkeit geübt. Situationen wo der Hund mal zieht gibt es natürlich, ich habe nicht alles geübt. Dazu war ich zu faul und die 2 Situationen wo das Verhalten auftritt kenn ich 
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Ich möchte gerne die Leckerchen reduziere wie mache ich das am besten?
Du kannst "vom immer was geben" zur "variablen Verstärkung" übergehen. Verstärkerschemata ist da das Stichwort

Ist das eine gute Idee wenn ich ihr mal was gebe dann wieder nicht?
Ja ist es - natürlich abhängig vom Hund wie schnell/wie oft man das macht. Es hilft wenn man "vom immer was geben" zur einer "regelmäßigen Häufigkeitsverstärkung" übergeht beispielsweise mit einem 1:2-Verhältnis. Klingt zwar technisch ist aber ganz einfach. Jedes DRITTE MAL bekommt der Hund NICHTS fürs toll machen. Bei 10 Situationen streicht der Hund also (nur noch) 7 Leckerchen ein - der Frust NACH dem nichts bekommen dürfte sich in Grenzen halten, da dann wieder zweimal was folgt. Hilfreich sind aber auch Situationen die oft auftreten, damit die ersten Mal mit dem "nichts bekommen" zeitlich sich nicht so hinziehen.
Ich habe nur Angst das sie dann Frust kriegt und dadurch wieder bellt was meint ihr?
WENN der Hund zu Frust neigt, würd ich vorher - also bevor man wirklich NICHTS mehr gibt - dazu raten den Hund mit verschiedenen Sachen trotzdem IMMER noch zu belohnen. Gerade im Alltag wo man die ganzen Ablenkungen schwer einschätzen kann passiert es schnell, dass das Superleckerchen keinen/kaum noch Belohnungseffekt hat, weil der Hund einfach anderes im Kopf hat. Hab ich nen Hund der gerne und problemlos draussen Futter nimmt, kann ich ja da so einiges diverses Zeug mitnehmen - wichtig wäre nur, dass man in etwa weiß und SIEHT welches Futter hoch im Kurs steht bzw. welches Futter für welche Situation passend ist. Ansonsten hab keine angst vor dem Bellen - gibt schlimmeres
Rückfälle wird es immer mal geben ... -
Ich gesell mich mal auch einfach hier zu ... woanders passen wir nicht rein

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Aus deinen Texten lese ich leider nur heraus, dass weder du noch dein Hund einen Plan von irgendwas haben. Dein "Geschimpfe" und "Gelobe" scheint völlig wirr. Wenn du "richtig strafen" würdest, dann würde das "falsche" Verhalten deines Hunde GAR NICHT mehr auftreten. Offenbar belohnst du aber weiterhin all das was du NICHT haben möchtest ...
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Denke ich auch, denn so wird ja das vorher gezeigte Verhalten verstärkt. So hat es bordy auch erklärt.
Wobei ich die Erklärung etwas missverständlich finde und verstehe warum @anfängerinAlina da nachgefragt hatte ...
Negative Verstärkung wäre es, wenn dein Hund irgendwas zeigt was du nicht willst, ihr geht dann auf einen drohenden Hund zu ( den dein Hund als unangenehm empfindet) und wenn dein Hund dann wieder das macht was du möchtest, geht ihr weg.
"wenn dein Hund dann wieder das macht was du möchtest, geht ihr weg." Nachdem mein Hund erwünschtes Verhalten IN einer unangenehmen Situation zeigt wird das Unangenehme entfernt. Das gute Verhalten wird damit verstärkt. Der Knackpunkt bei der Sache ist einfach immer nur dass man was Doofes nutzt, den Hund also explizit in eine unangenehme Situation reinbringt. -
Hmm, ich hätte zu dem oben genannten auch noch dieses zur Hand/zur Empfehlung:
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Was soll man denn erklaeren? Es gibt (alte) Threads zu diesem Thema. Die meisten User duerften es aufgrund der Erfahrungen aufgegeben haben, da noch irgendwas erklaeren zu wollen.
Es wurde z.B. zig mal erklaert, dass man mit einem Tack auch aktivieren kann (so wie mit der Kralle auch). Wurde nie verstanden - wenn ich mich nicht irre.Dann wurde es offensichtlich nicht GUT GENUG erklärt.
Am Ende ist es auch egal. Der Einsatz ist in DE verboten und somit ist auch ein gescheiter Einsatz nicht machbar.
Ist es egal? Scheinbar nicht, wie auch DIESER Thread wieder zeigt... Verbote haben Menschen doch noch nie von etwas abgehalten. Sieht man hier im DF, wie auch "auf der Straße". Und ich rede nicht vom Hörensagen ...
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Das ist bei Luna "tschüss" und funktioniert ganz gut. Aber ist (in meinen Augen) eine Strafe.
Ist auch ne Strafe, soll ja die Wahrscheinlichkeit mindern, dass der Hund unaufmerksam ist/wegläuft/nicht hört - also so wie es empfohlen wird. Kann ich ankündigen (wie eben mit dem Tschüss) oder auch nicht, aber dann isses eben arbeiten über die Angst des Hundes. Im Training hat das Ausnutzen von schlechten Gefühlen bei mir nix verloren.