Beiträge von Estandia

    Da die TS ja nach Videomaterial gefragt hatte bin ich mal so frei und nehme eines ihrer eingestellten Videos, weil's grad passt.

    Ich hab auch so ein "Angebervideo" xD
    da waren wir grad frisch im trainieren, inzwischen sind die Regeln hier an der Leine auch wieder etwas gelockert... aber seitdem wir die Leinenführigkeit durchexerziert haben, reißen mir die Hunde wenigstens nicht mehr die arme aus, selbst wenn sie inzwischen wieder vor mir laufen.

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    OBJEKTIV: Die Verhaltensweisen, die die Hunde da zeigen, fallen alle für mich in den Bereich, was ich bei meinem Hund in diesem Kontext niemals sehen möchte. Das ist interpretationsfrei. Ich sehe NUR das Verhalten OHNE rumzugrübeln warum.

    SUBJEKTIV: Ich find's grausig wie sich die Hunde verhalten. Für mich war es unglaublich schwer das Video anzusehen. Den Preis, den die Hunde SCHEINBAR für diese "Führigkeit" gezahlt haben, wäre mir zu hoch. Nie nie nie möchte ich so ein Verhalten bei meinem Hund aufgrund meiner Erziehung sehen. Die Leine kann ich, wie du, mit einem Finger halten - das Ausdrucksverhalten meines Hundes allerdings ist ein völlig anderes.

    Das ist meine MEINUNG dazu. Liegt in der Natur der Sache, dass diese womöglich anders ausfällt, als das was du vielleicht hören möchtest. Ich akzeptiere deine Einstellung/Meinung zu dem Video (und den Methodiken) - teilen muss ich diese aber dennoch nicht.

    Ich finde es auch recht normal, dass man sieht, wenn ein Hund auf seine Belohnung wartet, sofern diese noch nicht ausgeschlichen wurde.

    Und das ist der Punkt. Das Training ist noch nicht beendet. Jemand, der weiß was er tut - egal mit welcher Methode - wird darauf achten, dass Verhalten und Körpersprache am Ende passen. Das, was wir im Alltag sehen, ist meistens nur HALBWEGS das was es mal sein soll...

    ich finde es echt schlimm, weil shiros diskussionsstil nur darauf abzielt solange zu provozieren, bis der gegenüber irgendetwas von sich preisgibt, was shiro gegen diese Person verwenden kann. Hier geht es nicht um ehrliches interesse, wie andere das machen, sondern ums bloßstellen Anderer und da verliert man die Lust daran, noch irgendwas von sich selbst zu berichten, während der Gegenüber nix außer "meins steht ja nicht zur debatte, ich kanns ja eh nicht" einbringt.


    Find ich zwar nicht - aber jedem das seine. Wenn ich hinter dem stehe wie und was ich mit meinem Hund mache brauch ich mich auch nicht "bloßgestellt" fühlen und auf so ein fruchtloses Diskussionsniveau gehen.

    Ehrlich gesagt erwarte ich auf eine Strafe, Ermahnung, eine unterwürfige Reaktion vom Hund. Dann weiß ich, ok Hund hat verstanden, dass das Mist war.


    Ich nicht. Auf eine Strafe erwarte ich eine Minderung des unerwünschten Verhaltens aber keine Unterwürfigkeit - DANN weiß ich nämlich, dass ICH Mist gebaut habe und die Bedrohung für meinen Hund zu viel war (eines der Risiken beim Strafen). Ermahnen tue ich meinen Hund sowieso nicht, wenn ich den an "gutes Benehmen erinnern" muss, überleg ich mir warum der immer noch meint, so handeln zu müssen und passe MEIN Verhalten an.

    "Hudson, I warn you! Lass es bleiben!" Meist reicht das, oder ich eile zu ihm und wir schauen uns tief in die Augen, bzw. er überlegt sich das dann doch anders und hüpft nicht herum, sondern geht wieder normal gassi.

    Bei June reicht ein warnendes " Junie" und sie besinnt sich. Bei Reeba ein scharfes "Ree" und sie erinnert sich an die Regeln.

    Ehrlich, ich will nicht Jahre lang an irgendwelchem Gedöns rumerziehen.


    Klingt für mich jetzt nicht so schlüssig :???: Ich habe/hätte keine Lust meinen Hund/Hunde an irgendwas zu erinnern - egal über welche Signale ...

    Das war jetzt so meine Ansichtssache. :tropf:
    Wenn mir jemand erklärt, er möchte das sein Hund nicht auf das Sofa geht in dem er Leckerlis in den Hundekorb wirft, bedeutet das für mich er "umgeht das Problem quasi" aus welchem Grund auch immer.

    Ich sage einfach "nein" wenn mein Hund zum Sprung aufs Sofa ansetzt und das Thema ist erledigt.

    Ich glaube einfach das Hunde mit solch klaren Definitionen besser klar kommen; wie gesagt; meine Meinung :ka:

    ich sag "geh ins körbchen" ..... "nein" ist für mich keine grenze.

    Mal ne blöde Frage:
    was ist denn so schlimm daran, wenn ein Hund gehemmt wird, also Hemmungen hat, etwas zu tun, was er nicht darf?


    Mein Hund - ehemaliger Straßen- und TH-Hund - hat genug Hemmungen "mitgebracht". Es war schwer genug, um diese "herumzuarbeiten" und zu "mildern". Da möchte ich ihn nicht auch noch übers hemmen erziehen. Ich finde einfach in MEINER Erziehung hat bedrohen, weh tun, böse/blöde werden (und ich rede nicht von Extremen) nichts verloren - dafür hab ich mir keinen Hund geholt. Ich fühl mich kacke dabei und ich will nicht zu jemandem werden, den weder ich noch mein Hund MAG. Ich geh einfach den "netten Weg" weil's um ein Vielfaches einfacher und angenehmer ist. Ich kenn mich mit dem Lernverhalten von Hunden zur Genüge aus und weiß wie "gut und schnell" Hemmen funktionieren kann. Dennoch WILL ich es einfach nicht anwenden.