Die jetzige Phase empfinde ich sehr wohl als Machtkampf und bin betroffen immer wieder, dass für einen Welpen nicht klar zu sein scheint, dass ich der Rudelführer bin.
Für den Welpen wird es klar, wenn du dich als LEITperson kompetent und einschätzbar verhälst. "Rudelführer sein" wird meist über diverse Unsinns-Maßnahmen beschrieben, die den Hund einfach nur gängeln und klein halten sollen. Es gibt unter Hunden keinen "Rudelführer". Hunde leben in einem Sozialverband - aus einem solchen kommt der Welpe heraus - die Älteren haben automatisch eine Leitfunktion inne. Eine Gruppe führen heisst (an)leiten, beschützen, Sicherheit geben. Dann folgen einem die "Schwächeren" von allein. "Rudelführung" hat nichts mit einer Hackordnung zu tun und sollte in den seltensten Fällen in einen Machtkampf ausarten (womöglich ist das einfaches Überdrehen des Welpen durch Überforderung). Es verwirrt die Hunde, sie versuchen nur zu verstehen was vor sich geht und wenn dann keine HIlfe vom Halter kommt, sind sie gezwungen sich selbst zu helfen bzw. mitunter zu verteidigen. Versuche nicht alles auf einmal, der Welpe soll ankommen und sich einfinden, seinen Platz wird er freiwillig einnehmen, WENN er merkt und versteht, dass er genau an und in dieser Stelle sicher ist.
Ich suche jetzt einen kompetenten Hundetrainer. Im Raum Hannover wird es schon jemand geben.
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