Beiträge von Estandia

    Ich muss auch ehrlich sagen, es gibt bestimmte Kommandos, da verlange ich eine sofortige, schnelle Ausführung, auch, wenn es nur im Alltag ist und da bin ich sehr konsequent.
    Bei den DSH war das "Platz", damit ließen sie sich zuverlässig "ausbremsen", wenn sie schon am Hinterhersprinten eines Kaninchens waren oder bei Tamy das "warte", das führt sie sofort aus, egal ob sie trabt oder galoppiert. Damit kann ich sie sofort stoppen, egal ob da ein Kaninchen vor ihr ist oder nicht.
    Alles andere ist mir egal, ob das im Alltag zackig ausgeführt wird oder nicht.

    Eben. Ich denke ist wohl klar, dass man bestimmte Signale bei bestimmten Hunden in bestimmten Situationen anders wertet und abfragt. Von einer Momentaufname auf eine allgemeingültige Verlässlich- oder Tauglichkeit eines Hundes (und Fähigkeit des Halters) zu schließen find ich schon seeehr befremdlich.

    Hallo,

    meint ihr,die Ursachen von Problemverhalten resultieren eher daraus,dass der Hund zu ängstlich ist oder zu viel Selbstbewusstsein besitzt?

    Kommt glaube drauf an was du als "Selbstbewusstsein" definierst. Ein Hund, der keiner Klopperei aus dem Weg geht, immer vorn dabei ist, immer der erste irgendwo sein will, klar KANN es da (häufig) zu Problemen kommen. Ein ängstlicher Hund mag sich weniger trauen und "leichtführiger" erscheinen, kann aber auch schnell Mobbingopfer werden und sich dann die Strategie "Präventivschlag" zulegen. Auch problematisch. Ein "zu viel" ist eigentlich nie gut. Wie Dackelbenny schon schrieb wäre DANN angemessene Anleitung notwendig.

    Steht euren Hunden, wenn sie alleine sind, die ganze Wohnung zur Verfügung oder nur ein begrenzter Bereich?
    Gebt ihr als Abschied sozusagen noch ein Leckerlie/Knochen o.ä. oder nichts?

    Meiner kann überall hin außer ins Bad. Liegt aber daran, dass die Sitterin die tägliche Unordnung da drin nicht sehen muss, wenn sie den Hund abholt :pfeif:
    Futter bekommt der Hund um 10 vor 8, um 8 geh ich aus Haus. Extra was zum Knabbern weil ich weggeh gibbet nich.

    Ich hab' noch nie verstanden, warum sich bei Rassehunden so am Preis aufgehangen wird. :ka:

    Das wird damit zusammenhängen, dass man "Aussenstehenden" den Preis für nicht sichtbare Arbeit nur schwer bis gar nicht vermitteln kann. Das was vor dem Verkauf von Welpen wirklich GELEISTET (körperlich wie finanziell) wurde, sieht der Welpenkäufer für gewöhnlich nicht (oder nur zum Teil) und er kann somit nicht nachvollziehen, warum der Welpe so "teuer" ist. Dem wirkt man ja durch "Papiere" entgegen, so hat man etwas Vorzeigbares, praktisch das Zeugnis der Leistung, die dem Welpenkäufer verborgen geblieben ist.

    Es ist dem Menschen einfach typisch, so zu denken, gerade wenn man nicht in der Materie drinsteckt. Dann ist eben Überzeugungs-/Aufklärungsarbeit gefragt, wenn man denn so will.

    Ich arbeite zB in der Medienbranche, es ist tagtäglich eine Krux neuen Kunden klar zu machen warum wie was wieviel kostet. Der oft langwierige kreative Prozess ist eben nicht sichtbar für den Kunden/Käufer - dennoch ist es Arbeit.