Beiträge von Estandia

    Hier gab es schon immer morgens und abens was - tendenziell würde ich aber wenn nur einmal gefüttert wird morgens füttern.

    Unser Senior bekommt mittlerweile morgens, mittags, abends was - und evtl. nen großen Keks kurz vorm Schlafengehen, da er extrem Hunger schiebt, wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten zu lang werden.

    Ja wir haben das Kommando "Such" allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie das Wort wirklich verstanden hat, in der Regel sage ich das Kommando "Such" erst, wenn ich vorher was gezielt versteckt habe, das sieht sie ja, ob ich Leckerlies verteile oder einen Dummy in der Wohnung verstecke, dann könnte ich auch "Bratwurst" sagen und sie würde trotzdem anfangen zu suchen. Sie tut sich sehr schwer darin Sprachkommandos gezielt zu unterscheiden, sondern leitet sie sich aus dem Kontext heraus ab.


    Zu diesem Thema fällt mir "Die Hunde-Uni" von Theby ein. Da gibts Anleitungen, wie Hunde Wörter verstehen und unterscheiden lernen können. Und auch die anderen Sachen haben es zum Teil in sich. Vllt wäre das ja was.

    Klingt nach einem überforderten Hund - und bei HSH kommt eben das genetisch bedingte Verhalten bei Überforderung so richtig zum Vorschein. Ressourcen sichern und verteidigen. Es ist NORMALES Verhalten, das in Bahnen gelenkt werden muss - das kann einen Haufen Arbeit, ein Leben lang (!), bedeuten. Überleg dir gut, ob du dich diesem Hund gewachsen fühlst! HSH lassen sich nicht "herumschubsen" - ihren Respekt muss man sich verdienen! Also behandle du erst den Hund respektvoll, so dass er dich überhaupt verstehen und einschätzen kann...

    Ansonsten kann ich dir nur raten dich mal mit Mirjam Cordt von der HSH-Hilfe in Verbindung zu setzen.

    @Estandia

    wie hat oder verhält er sich denn ? Welche Charakterzüge hat er ?
    Und hey, ein tolles Alter für die kurzen Beinchen :gut:

    In jüngeren Jahren ein Überwacher vorm Herrn. Dazu noch ne Portion Ressourcensicherungsverhalten und Kontrollettiwahn + knackiges Aggressionsverhalten . Unglaublich ausdauernd, ein Allrounder im Sport (was körperlich ging), der will ALLES machen, ist dabei konzentriert und unermüdlich. Leicht trainierbar, fix im Lernen. Früher fand er viele Hunde einfach unnötig, so ab 10 Jahren wurde er wesentlich umgänglicher. Selbstbewusst und neugierig ist er, mutig weniger, eher immer aus der 2. Reihe-beobachtend, mit Menschen früher total unsicher bis ängstlich, aufgrund seines Straßenhund-/TH-Lebens.

    Ich werf mal meinen "Dackel-Labrador"-Mischling aus Ungarn in den Raum. Vom Verhalten her weder das eine noch das andere. Laut DNA-Test ein Schäferhundmischling - was auffallend zum Verhalten passt(e). Der ist jetzt 12, gute 40 cm bei rund 17 Kilo. Kurze, krumme Beinchen, wobei das vordere rechte mal gebrochen gewesen und schlecht geheilt zu sein scheint. Auf Probleme mit dem langen Rücken warte ich noch.

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    Und schon wieder:hier hat keine(r) geschrieben, dass er Strafe im Aufbau einer Übung verwendet, es ist immer nur die Rede davon, dass Strafe nur angewandt wird, wenn der Hund etwas, was er (eigentlich) kann, nicht tut bzw. etwas tut, von dem er weiß, dass er es nicht soll

    Im Gegenteil, viele haben gesagt, dass jeglicher Aufbau einer neuen Sache mit positiver Verstärkung gemacht wird

    Du möchtest, dass die andern sich bei allem, was sie schreiben, sehr präzise ausdrücken, fragst auch (mehrfach) nach - dann tue das (Dich präzise ausdrücken) bitte selbst auch und pauschalisiere nicht - danke

    Ich empfinde das weder als "pauschalen Vorwurf" noch als gegen irgendwen explizit gerichtet. Es gilt einfach immer, dass man überlegt, was man wie trainiert (wenn man NICHT weiterkommt). Wieso regt man sich auf, wenn man eh nicht das tut was angesprochen wird ...

    Ich hab aus aktuellen Anlass mal eine Frage.
    Nein ich will Kleinhunde nicht abwerten, da gibt es echt tolle Hunde, aber ich habe iwie das Gefühl, dass mein Rüde kleine Hunde nicht als Hund erkennt, kann das?
    Er ist ja kein Unschuldslamm und kann andere Hunde oftmals nicht leiden und zeigt das auch, aber bei Kleinsthunden, die ignoriert er völlig, als wären sie nicht mal anwesend. Letztens wieder, da kam ein Chi offensichtlich mit Selbstmordabsichten auf uns zu, macht voll auf dicke Hose, und Nuki? Guckt mich hilflos an nach dem Motto was ist das, mach es weg. Und sowas in der Art haben wir öfter. Bei größeren Hunden, so ab 35 würde er sich das nicht gefallen lassen, er steigt nämlich gerne als Provokation ein, aber Kleinsthunde ignoriert er völlig...

    SOLL dein Hund bei Kleinhunden wie bei normalen Großen reagieren?

    Verwechselst du "nicht ernst nehmen" vllt. mit dem "erwünschten" Ignorieren?

    Nur weil dein Hund ignorant reagiert nimmt er Kleinhunde sicherlich als das wahr was sie sind, nur eben mit einer anderen Reaktion. Wo ist das Problem?

    Da es so kurzfristig keinen Plan B gibt/zu geben scheint, würde sich mir die Frage nach "schaffen" nicht stellen. In einer Ausnahmesituation "dürfte" der Hund reinmachen. Das ist dann eben mal so, weil es für den Hund zu lange war.

    Weil es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, dass mein Hund den Abbruch befolgt. Loben tue ich ausschließlich in der Lernphase.Ich glaube fast, dass einen der Hund irgendwann nicht mehr ernst nimmt, wenn man ihn öfter für dasselbe Fehlverhalten korrigiert und anschließend lobt.
    Ich brauche nur noch selten einen Abbruch, weil meine Hündin sehr gut weiß, was sie darf und was nicht.

    Die Frage ist doch eine andere?! Nicht korrigieren UND DANN loben - sondern nur loben nach erfolgreichem Abbruch.

    Erst korrigieren und dann das richtige Verhalten belohnen, so baut man sich Ketten...