Wobei ich das beim Rütter recht seltsam finde. Ich war mal auf einem Tages-FACH-Seminar Körpersprache von ihm und das war wirklich ne ganz andere Nummer als das TV-Programm. Sachlich, informativ, ging auf feinste Nuancen ein. Deswegen verstehe ich oft die groben Schnitzer im Fernsehen nicht, wenn er es doch eigentlich besser weiß.
Beiträge von Estandia
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Geht dieses Wochenende irgendwas?
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Nur das 100% nur noch aus dem Beutel..finde ich persönlich zu krass..
Das ist eine von Rütters Methoden. Er wählt mit Absicht "zu krasse" Richtlinien, weil er genau weiß, dass die Menschen, die er da in dem Moment vor sich that, das nicht einhalten KÖNNEN. Wenn die Ansagen zu lasch sind machen die Halter nicht wirklich mit. Bei eindeutigen Vorgaben aber VERSUCHEN die meisten möglichst nah dran zu sein. -
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Ja die 2 Sachen haben eine entscheidende Rolle gespielt
Durch sein damaliges Alter hab ich schon gewusst, dass Bokey nicht größer als 40 cm werden wird. An Gewicht hat er (leider) einiges zugelegt, Tragen und Hochheben kann ich ihn trotzdem noch. Wenn das regelmäßig notwendig werden wollte, dann ist das eben so. Ansonsten ist mein Anspruch immer mit Fahrstuhl zu wohnen und nicht höher als 4. Etage. -
Auch von hier ganz herzliches Beileid und viel Kraft!
Ich kann auch absolut verstehen wenn möglichst bald wieder ein Hund bei euch einziehen soll und wird. Tamy und alle anderen bleiben ja unvergessen.
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Die Hunde in The Division find ich schon fast ne Plage

Aber geil gemacht. Verrichten ihre Geschäfte, spielen miteinander und paaren tun sie sich auch.
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Die Aussage: wenn man nach 3 Sekunden schimpft, bringt es nichts mehr, finde ich z.B. Blödsinn. All unsere Hunde haben z.B. sowas wie ein schlechtes Gewissen gezeigt und wenn man ne Stunde später geschimpft hat, haben sie es begriffen. Warum hält man Hunde für doof?
"Sowas wie"??? Es ist Beschwichtigung aus Angst, weil der Hund keinen Plan hat warum sein Mensch rummeckert. Zu sagen, der HUnd hätte es begriffen, auch eine Stunde später noch - sorry, da halte ich dich für doof!
Und deine Aussage halte ich für falsch - sogar für fatal.
Find ich auch. Sowas öffnet Tür und Tor für unreflektiertes Meckern und Bestrafen und hilft dem Hund überhaupt nicht weiter.
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Bei uns war es so ein ganzheitliches Ding. Die Kontrollsachen hab ich unterbunden, verhindert, gemanagt. Die ganzen guten Sachen dagegen belohnt bzw. überbelohnt. Bokey ist jetzt kein genrell aufgeregter Hund und war auch leicht zu führen. Man musste ihm nur sagen was er zu tun hatte und nach 2, 3 mal war alles in Butter. Rückruf, Fuß laufen, liegen bleiben kam da oft praktisch zum Einsatz. Wenn er anfing Hunde zu kontrollieren hab ich angeleint oder ihm den Zugang zu anderen Hunden abgeschnitten. Rumliegen im Auslaufgebiet und Hunde überwachen hab ich durch Abrufen und strategisch schlechtes Ablegen unterbunden.
Als erstes durch die Tür gehen - wurde (am Anfang) peinlichst drauf geachtet. Nicht weil es besonders schlimm war, sondern weil sich einfach viele Chancen zu diesem Training boten. Ich hab immer zuerst selbst aus der Tür geguckt und den entspannt wartenden Hund dann nachgerufen.
Dass Menschen weder zu kontrollieren noch zu maßregeln waren hat er einfach dadurch gelernt, dass er kleinschrittig an die menschlichen Bewegungen rangeführt wurde, die er sonst versucht hat zu kontrollieren. Rumlaufen (langsam und schnell), rumhüpfen, rumalbern mit anderen, sowas. Was für ihn schwer einzuschätzen war und der Drang da einzugreifen hoch war.
All diese Sachen haben ineinandergegriffen. Der große Pluspunkt war auch, dass der Hund daheim total ruhig und desinteressiert an allem war. Rein ins Körbchen und Ruhe war. -
Die Einschätzung als Kontrollhund kommt übrigens davon, dass Mia unseren Besuch (auch in einem anderen Thread angesprochen) angefangen hat zu verbellen und zu beknurren, und zwar mit drauf zu gehen, statt zurück zu weichen, wie sie das Anfangs tat (wir hatten bisher zwar nur zwei Mal "richtig" Besuch plus Handwerker, etc). Dann eben das ständige Hinterherlaufen und das vor der Badtür fiepen/ jaulen. Und noch viele Kleinigkeiten, die aber gar nicht auffallen, weil wir eben nicht wissen, was "normal" ist. Zum Beispiel haben wir neulich gelesen, der Hund soll nicht zuerst aus der Tür, weil er dann denkt, er muss die Umwelt abwickeln und uns umsorgen/beschützen und nicht wir als Herrchen und "Rudelanführer".
Hmmmm.......bin gespannt auf andere Meinungen oder Bestärkungen dieser Einschätzung und Rat.Diese und andere Maßnahmen werden auch gern als "Rangreduktionsmaßnahmen" bei "zu dominanten" Hunden bezeichnet. Fall nur nicht auf diese Schiene herein

In Sachen Kontrollfreak helfen aber diese Dinge, dass der Hund lernt sich zurückzunehmen, lernt zu warten, zu entspannen, lernt seinen Menschen zu vertrauen, dass hinter der Tür, hinter der Ecke nichts aufregendes passiert. Da mach dir vllt einfach mel eine Liste in welchen Situationen sich Mia aufregt und wo auch du gerne hättest, dass sie ruhiger wäre bzw. ruhig im Körbchen warten sollte. Bei der Körbchen-Sache würde ich generell die Belohnung weglassen und den Hund einfach nur hinbringen und dalassen. Bring sie zurück zum Körbchen wenn sie aufgestanden ist. Ohne Hektik. Führ sie hin, leg ich was zum Kauen ins Körbchen sobald sie eeeeetwas ruhiger geworden ist. Da gilt es einfach den längeren Atem zu haben ohne genervt zu reagieren.
Wie ist es unterwegs? Läuft sie viel vor und checkt uneinsehbare Bereiche ab?