Beiträge von Estandia

    Wann habt ihr euch entschieden euren ersten Hund anzuschaffen? Damit meine ich nicht das Alter, viel mehr welche Gedanken ihr euch gemacht habt und wann der Entscheid gefallen ist?
    Mein erster Hund ist Juni 2007 eingezogen, der Entscheid ist irgendwann 2006 gefallen. Hundehaltung mit Vermieter abgeklärt, Suche begonnen.

    Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema "Arbeiten+Hund" gemacht und würde mir in diesem Fall im Voraus (also vor der Adoption) jemanden oder 2 tierliebende Leute suchen, die sich am Tag um den Hund kummern könnten, denn ihn 8-9 Stunden alleine zu lassen geht gar nicht. Leider hat niemand in meiner Familie die Möglichkeit ihn den Tag durch zu nehmen, da alle ebenfalls arbeiten und den Hund mitzunehmen ist voraussichtlich nicht möglich. Jedoch wäre in diesem Fall das Geld kein Problem...
    Ein (großes) Netzwerk an Leuten zu haben die mal aushelfen ist gut - aber ich würde mir keinen Hund mehr holen, wenn der nicht mit zur Arbeit kann. Ich bin da auch "vorgeschädigt" und sehr emotional, ich hole mir kein Tier, das sozial so abhängig von mir ist, um es dann 5 Tage die Woche zwischen 8 - 10 Stunden allein zu lassen. Es kommen ja eben auch noch die Zeit hinzu, die man eben auch ohne Hund mal was machen will. Einkaufen, Kino, Arzttermine ... Das KANN auch alles mit einem guten Sitter funktionieren, aber permanent abhängig von Dritten zu sein, find ich immer etwas schwierig. Das musst du abwägen, ob du wirklich so flexibel arbeiten kannst, dass sich lange Alleinbleiben in Grenzen hält.

    Ich bin früher (bevor ich zuhause ausgezogen bin) regelmässig mit unserem Nachbarshund spazieren gegangen und habe mit ihn oft Nasenarbeit gemacht und Gehorsamkeit, um ihn auch während dem Spaziergang geistig auszulasten. Das würde ich dann auch gerne mit meinem Hund tun und eine Hundeschule besuchen.
    Such dir eine HuSchu/Trainer wo du dich wirklich gut aufgehoben fühlst und vor allem der Hund GUT behandelt wird. Steck da ruhig etwas Zeit in die Suche, adäquates, gewaltfreies Training ist wirklich das A und O.

    15 Jahre sind eine lange Zeit und man weiss nie was kommt.
    Da hast du recht. Aber es ist die BESTE Zeit MIT Hund und glaub mir, die Zeit vergeht schneller als einem lieb ist.

    Wie vereinbart ihr euren Wunsch zu reisen und trotzdem einen Hund zu haben?
    Ich habe alle Reisen vor dem Hund erledigt.

    Ist es ratsam einen einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren als Ersthund?
    Da kannst du Glück oder Pech haben. Ich habe einen Straßenhund aus Ungarn adoptiert. 2,5 Jahre war er damals. Eine meiner 2 besten Entscheidungen in meinem bisherigen Leben :herzen1: Die Orga drumherum und die Entscheidung selbst FÜR diesen Hund waren aber nicht einfach. Das hat gedauert, bis ich mir sicher war. Ich habe die Entscheidung nie bereut.

    Du liest das an einem Tag durch? :shocked:

    Ich hab "Der Joker" vorgestern angefangen und hab nur morgens immer ne halbe Stunde Zeit beim Bahnfahren. Bis jetzt find ich's gut.

    Davor hab ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" gelesen. Da stimmen die Amazon-Rezensionen schon voll. Oft sehr lustig und doch immer mit einem traurigen Nachgeschmack. Habs verschlungen weil es sich leicht wegliest.

    ich wollte nur wissen, ob man jeden Hund, auf Spielies geil machen kann, wenn Spielies für diesen uninteressant sind und wenn ja, wie das gehen soll.

    Sowas geht insofern (natürlich vom Hund abhängig), indem man IMMER das weniger Beliebte vor das sehr Beliebte stellt. Motivation greift nach vorne. Ergo "überstrahlt" der am Ende gegebene primäre Verstärker das zuvor weniger beliebte Spieli (sekundärer Verstärker). Das Spieli ist dann irgendwann für sich allein "gut". Muss man natürlich schauen wie gut oder schlecht der Hund Spielis annimmt, der primäre Verstärker muss das auffangen.

    Ich bin zwar mitten in der Pampa am Leben, aber:

    Trotzdem verstehe ich nicht, wieso man sich an der Stelle so gegen die leinenpflicht stellt. Es mag vielleicht nicht so schlimm sein wenn man mal kontrolliert wird, da ist es mit einem Bußgeld abgetan. Aber ich würde nicht in der Haut stecken wollen, wenn wirklich mal etwas passiert! Der Hund braucht nur frei laufen & einem Fahrradfahrer reinlaufen, der Stürzt und bricht sich das Genick. Dann seid nämlich ihr der doofe & zahlt vielleicht ein Leben lang.

    Und das sind nach wie vor Tiere und manchmal "unberechenbar" .

    Aber vielleicht hab ich da auch ein anderes Bild vor Augen. Bin ja kein Stadtmensch! ;)

    Angeleint sein verhindert keine Unfälle. Hier werden Hunde auch an Leinen überfahren ...

    Ich kann meinen Hund einschätzen, ebenso die Situationen. Und wie gesagt, wir gefährden niemanden. Da zieht bei mir auch nicht das "manchmal sind sie doch unberechenbar"-Argument nicht.

    Wir handhaben das auch nach "wo kein Kläger, da kein Richter". Solange mein Hund nichts und niemanden gefährdet läuft der auch in Leinenzwang-Gebieten frei (wie die anderen auch :ugly: ). Wo oft kontrolliert wird ist er an der Leine, einfach weil ich nicht überrascht werden will und mir keinen Zacken aus der Krone brech, wenn der Hund mal angeleint spazierengeht. Freilauf heisst für uns nicht, dass er mit jedem anderen Hund spielt, sondern eher, er kann in seinem Tempo (das sehr langsam ist) und in seinem Radius (der eh nicht sehr groß ist) tun dund lassen was er will.