Beiträge von Estandia

    Du liest das an einem Tag durch? :shocked:

    Ich hab "Der Joker" vorgestern angefangen und hab nur morgens immer ne halbe Stunde Zeit beim Bahnfahren. Bis jetzt find ich's gut.

    Davor hab ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" gelesen. Da stimmen die Amazon-Rezensionen schon voll. Oft sehr lustig und doch immer mit einem traurigen Nachgeschmack. Habs verschlungen weil es sich leicht wegliest.

    ich wollte nur wissen, ob man jeden Hund, auf Spielies geil machen kann, wenn Spielies für diesen uninteressant sind und wenn ja, wie das gehen soll.

    Sowas geht insofern (natürlich vom Hund abhängig), indem man IMMER das weniger Beliebte vor das sehr Beliebte stellt. Motivation greift nach vorne. Ergo "überstrahlt" der am Ende gegebene primäre Verstärker das zuvor weniger beliebte Spieli (sekundärer Verstärker). Das Spieli ist dann irgendwann für sich allein "gut". Muss man natürlich schauen wie gut oder schlecht der Hund Spielis annimmt, der primäre Verstärker muss das auffangen.

    Ich bin zwar mitten in der Pampa am Leben, aber:

    Trotzdem verstehe ich nicht, wieso man sich an der Stelle so gegen die leinenpflicht stellt. Es mag vielleicht nicht so schlimm sein wenn man mal kontrolliert wird, da ist es mit einem Bußgeld abgetan. Aber ich würde nicht in der Haut stecken wollen, wenn wirklich mal etwas passiert! Der Hund braucht nur frei laufen & einem Fahrradfahrer reinlaufen, der Stürzt und bricht sich das Genick. Dann seid nämlich ihr der doofe & zahlt vielleicht ein Leben lang.

    Und das sind nach wie vor Tiere und manchmal "unberechenbar" .

    Aber vielleicht hab ich da auch ein anderes Bild vor Augen. Bin ja kein Stadtmensch! ;)

    Angeleint sein verhindert keine Unfälle. Hier werden Hunde auch an Leinen überfahren ...

    Ich kann meinen Hund einschätzen, ebenso die Situationen. Und wie gesagt, wir gefährden niemanden. Da zieht bei mir auch nicht das "manchmal sind sie doch unberechenbar"-Argument nicht.

    Wir handhaben das auch nach "wo kein Kläger, da kein Richter". Solange mein Hund nichts und niemanden gefährdet läuft der auch in Leinenzwang-Gebieten frei (wie die anderen auch :ugly: ). Wo oft kontrolliert wird ist er an der Leine, einfach weil ich nicht überrascht werden will und mir keinen Zacken aus der Krone brech, wenn der Hund mal angeleint spazierengeht. Freilauf heisst für uns nicht, dass er mit jedem anderen Hund spielt, sondern eher, er kann in seinem Tempo (das sehr langsam ist) und in seinem Radius (der eh nicht sehr groß ist) tun dund lassen was er will.

    Wenn das wirklich so ein Meckern ist (und kein Rufen nach der Gruppe weil er unter sozialer Isolation leidet), dann wäre meine Frage wie er sonst mit Allein-lassen umgeht. Also mal irgendwo anbinden, warten müssen, mal ausser Sichtweite gehen, und auch im entfernteren Sinne, was tut der Hund, wenn er Dinge nicht bekommt, die er gern haben möchte.

    Ich finde, wenn ein derartiger Vorfall, mich so bestürzt, dass ich sage, das Vertrauen ist unwiederbringlich zerstört, ich KANN meinem Hund NICHT mehr vertrauen - dann sollte eine Abgabe in Betracht gezogen werden. Vertrauen ist die Basis dieser sozialen Beziehung. Ich bin da ganz bei Hummel, ich fände es unfair dem Hund gegenüber ...