Ich glaub ich hätte gern studiert. Ich hab nach meiner Bürokauffrau-Ausbildung gleich angefangen zu arbeiten und hab viiiiiel nebenher gelernt. Die ersten 5 - 8 Jahre hieß das Job und Fernschule und ich hab das echt gern gemacht. Dann kam der Hund und ich hab lange selbständig gearbeitet. Das war auch toll
Nun läuft alles wieder in geregelten Bahnen mit ner Festanstellung und einem guten VZ-Job. Der Hund ist wesentlich ruhiger geworden, genießt sein Renter-Dasein und es herrscht einfach keine "Hektik" mehr.
Beiträge von Estandia
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Ach ja, die Nowak
Ich war einige Male mit ihr unterwegs, früher, da fand ich sie ganz gut, weil sie sich um die Gestaltung von interessanten Hunderunden wirklich n Kopf gemacht hat und auch sonst "für uns passend" rüberkam. Nachdem dann der Quark mit Rudestellungen aufkam, haben mich ihre Bücher dann auch nicht mehr interessiert. Ich find das ganz spannend, wie man sich den Rudelstellungen zuwenden und daran GLAUBEN kann, wenn das vorige "rudelstellungsfreie" Training ohne diese "Erklärung" genauso gut funkioniert (hat). -
Am besten alle vergessen und nicht am eigenen Hund nachmachen.

Den Tipp find ich gar nicht so schlecht

Gerade bei dem heutigen breiten TV-Angebot kann man als blutiger Anfänger viel falsch (nach)machen. Zugucken und was man vielleicht vertiefen möchte Wissen drüber aneignen.
Rütter mochte ich früher mehr. Vielleicht liegts aber auch daran, dass er *mir* nichts mehr "beibringen" kann. Auf reine Unterhaltung steh ich nicht so (war aber bis jetzt in allen seiner Shows), da hab ich trockene Theorie lieber, wo ich wirklich noch was lernen kann. Ich bin der Meinung, der Rütter hält ziemlich hinterm Berg mit seinem Wissen, auf einem Fachseminar konnte ich mal einen Einblick gewinnen. Die Sendung ist sehr stark reduziert.
Millan ist nicht mein Fall. Rütter meinte mal in der Theorie ist Millan nicht so übel, aber die Praxis ist halt ... naja ... ich glaub er nannte es wortwörtlich "Gewalt am Hund".
Victoria Stilwell z.B. hat mich nie interessiert obwohl sie ja diese positive Schiene propagiert.
Ich bin nicht so der Fernsehgucker, schon gar nicht Hundesendungen- oder filme.
Ich seh da immer mehr als mir lieb ist

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Haaaach ist das schön, wenn man wirklich (zu)sehen kann wie der Hund altert und weise wird

Bei unserem Tierchen fragen wir uns immer nur "ist der weißer georden? der war mal dunkler im Gesicht, oder?"

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Ich hab mal 1:15 - 2:00 Stunden angeklickt. Morgens geh ich die "große Runde" was oft aber nicht immer mindestens eine Stunde ist, die restlichen 3 Spaziergänge des Tages variieren, von "Pinkelrunde um den Block" (10 Min) bis "letzte ruhige Abendrunde" (45 Min). Mehr als 2 Stunden am Stück geht der Hund nur noch an freien Tagen spazieren. Das haben wir deutlich runtergeschraubt. Der schafft auch keine 4km in einer Stunde, dafür ist der einfach zu eigenbrödlerisch und tatterig geworden. Wir "verbringen" also Zeit draussen, machen aber nicht viel Strecke, wenn man es so nennen will

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Dann sind all die Leute, die regelmäßig auf Plätze gehen und dieses Hilfsmittel falsch einsetzen keine Sportler? Wer ist in der Pflicht wenn der gemeine OttoNormalo einen Stachel kaufen und anlegen kann und ihn dann falsch anwendet? Wenn die Sportler es richtig machen, warum kommt da keine adäquate Aufklärung her? Ich vermisse auch hier immernoch aussagekräftige und eindeutige Erklärungen. Es ist mal so mal so. Es ist kein wunder dass so viel Mystik Unwissen produziert, wenn man sich die "Wahrheit" erst zusammenreimen muss.
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Mal an die Vollzeit arbeitenden, deren Hunde NICHT allein bleiben müssen... übt ihr tatsächlich nach 8, 9 Stunden Arbeit noch das allein bleiben?
"üben" würd ich das nicht nennen, "nutzen" wohl eher
Als der Hund noch mit ins Büro kam und ich dann später von zu Hause gearbeitet hab, hab ich den natürlich immer mal wieder allein gelassen (und gecheckt, wie er sich verhält). Wirklich geübt hab ich, als ich den Hund neu hatte. 2 Wochen Urlaub und dann nahtloser Übergang mit ins Büro. Aktuell muss der Hund 2 mal 4 Stunden täglich allein bleiben, mal mehr mal weniger weil wir auch Schicht arbeiten. Der ratzt halt die ganze Zeit und ich muss den erstmal wecken, wenn es zur Mittagsrunde rausgeht.
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Zumal man sich immer vor Augen führen muss, dass wir hier über ein sieben Jahre altes Video aus den USA diskutieren.
Und der Rückschluss wäre, dass es "so etwas" HIER und HEUTE nicht gibt? -
Mir sagt das, dass Ivo, bevor er "Platz" ausführt, erst mal wissen will, ob es sich für ihn auch lohnt?
Hört sich für mich so an. Wobei ich nicht sagen würde "er will erst wissen was er dafür bekommt" sondern, dass das "Zeigen von etwas" vorher für ihn zum Signal dazugehört. Ungünstige Verhaltenskette denk ich.
Das macht er bei KEINEM anderen Signal. Mag er "Platz" einfach nicht? Hat jemand eine Idee?
Überleg mal, ob du ein anderes Signal hast, dass eine ähnliche Vorgehensweise erfordert (hat). Vielleicht ist es nur Zufall, dass Platz die einzige Position ist, wo du ihn "mit Lecker in der Hand hinterführen" musstest. Schau mal, ob er im Kontext mit den Platz-Übungen irgendwelche Stress-Zeichen zeigt.
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Und ich habe auch eine Frage:
Kann jemand ein gutes Buch zum Thema Ressourcenverteidigung empfehlen?
Jean Donaldson: Meins! (ich hab nur die englische Version davon durchgeackert, ich weiß nicht genau, wie gut sie die ins Deutsche übersetzt haben.)
(Wenn deine HSH-Maus solch Verhalten zeigt wären die Bücher/Webinare von Mirjam Cordt zum Umgang und Haltung von HSH vielleicht auch ganz interessant
)