Beiträge von Estandia

    Wenn der Helfer sie mal bissl mehr belastet (ich meine jetzt keinen lumperden Stockschlag), dann würde sich Ambi lieber verpissen. Nicht weil sie wirklich Angst hat.

    Ich hab gelernt Meiderverhalten basiert auf Angst. Der Hund möchte sich aus der Situation entfernen, weil er einen Reiz als bedrohlich empfindet.

    Wenn man sie aber über kleine Schmerzimpulse etwas anstachelt, dann wechselt sie in die Aggression und traut sich viel mehr

    Ist es dann nicht eher provoziertes Wehrverhalten?

    Ich habe die Vermutung, dass das irgendein von mir falsch gefördertes Hütehund-Verhalten ist, der ja zu einem Viertel in Tommi drinsteckt (BC).
    Er hat irgendwie allgemein meiner Empfindung nach nicht so richtig Bock, spazieren zu gehen, irgendwas muss ich gerade kapital falsch machen, vielleicht bin ich aber auch nur viel zu verkopft, an Tagen, wo ich einfach nur gut drauf bin... Verhält er sich längst nicht so extrem auf diese Art und weise.

    Das klingt wirklich so, als wärst du auch unbewusst zu sehr BEI ihm. Vielleicht muss da "nur" ein Knoten platzen. Kann er denn Tricks? Also Sachen wo er einen klaren Bewegungsablauf hat, ich würd ein paar aneinenanderrreihen und ein paar Übungen zu Beginn, in der Mitte und am ende des Spaziergangs machen - nicht erst wenn er sowieso schon hinten rumdümpelt, sondern losgelöst vom aktuellen Verhalten.

    Ich hab auch so einen Hund, der hinter mir laufen einfach angenehmer findet. Vorne laufen ist die totale Strafe :roll:

    Hm ..... also ich bin sehr zufrieden da wo wir grad trainieren. Das Angebot hält sich zwar in Grenzen aber ich find Trainerin sehr angenehm. Die Übungsstunden sind richtig gut strukturiert und abwechslungsreich. Sie hat den Anspruch, dass die Hunde schonmal nicht zum Toben zum Platz kommen, sie beachtet die Bedürfnisse jeden Hundes (zwecks Individualdistanz, Leistung, Pausen etc.) und achtet SEHR genau auf aversive (bewusste/unbewusste) Einwirkungen. Sie begleitet einen zusätzlich über Facebook, man bekommt Hausaufgaben, kann Videos einstellen und bekommt adäquate, hilfreiche Hilfestellungen.

    Hundeschule Mosig - IHK/BHV Zertifikat

    :smile:

    Wenn der Hund dann doch bellt, ist er A nicht entspannt und B auch noch zusätzlich aufgeregt, weil er nicht sieht was abgeht. Er befindet sich auf seinem Platz, in - denk ich mal - HabAchtStimmung und deine Stimme ist dann der Startknopf. Da noch "draufzumeckern" halte ich in der Aufregeung für kontraproduktiv. Arbeite an der Basis. Der Hund soll auch innerlich entspannen. Sicherer und stärker desensibilieren auf das Klingelgeräusch.
    Und dann würde ich rückwärts arbeiten. Hund in der Nähe zur Haustür, damit er sieht es passiert nichts und du hast ein Auge drauf und kannst sofort belohnen. Dann immer weiter "zurück" zum Platz ausser Sicht arbeiten. Ruhig sein belohnen. Wirklich belohnen! Nicht über die Reaktionsschwelle kommen lassen, Rückfälle schmälern einfach vorigen Erfolg. Gib die Kontrolle über eine Situation, die du eigentlich hast, nicht aus der Hand, weil du den Hund auf seinem Platz nicht belohnen kannst. Geh einfach viel kleinschrittiger vor.

    Natürlich meine ich Dich, schließlich steht mein Post direkt unter Deinem und bezieht sich ziemlich eindeutig darauf :smile:

    Das vermute ich aufgrund Deiner Fragestellung/Formulierung ...

    Nein, ich habe keine Vorstellung. Wenn ich Fragen stelle, dann nicht weil ich die Antwort schon weiß, selbst wenn es meine Formulierung irgendwie suggeriert.