Beiträge von Estandia

    Ich glaub das Dilemma ist, dass viele Leute nur sehen, dass die Probleme danach weg sind, wie es dem Hund dabei geht, ist ihnen egal oder sie wissen schlicht aus Unwissen nicht, dass der Hund eigentlich leidet und es anders ginge...
    Und dann gibts ja auch die Leute, die jegliche Kritik von sozialen Plattformen löschen oder kritische Stimmen diskreditieren.
    Gibt ja auch Leute, die bestimmte Methoden einfach gutheißen bzw. halt ihre Grenzen des "Zumutbaren" woanders ziehen.
    Man sieht halt oft von aussen nicht was "drinnen" abgeht. Dann kommt man dahin, hat womöglich schon im Voraus 10 Stunden bezahlt, hatte einen langen Anfahrtsweg und bleibt dann da...

    Ich war auch mal hier, mal da, wo ich nicht 100% konform mit Methoden gegangen bin, das war nix großartiges, aber ich möchte mich (FÜR meinen Hund) bei einem Trainer auch wirklich wohlfühlen.

    Dackel oder nicht - das ist ja mal ein niedlicher Fratz :D :cuinlove:

    Korrekturtraining mit Wurfkette/Schelle -> Halti-Training -> Vieles mit der Körpersprache um dominanz zu signalisieren, ihn von anderen Hunden wegzutreiben.Aber niemals etwas, das ihn ernsthaft verletzt hätte... trotzdem kommt es mir etwas heftig vor, wenn man auf ihn "einprügelt"...

    Vertrau auf deine Intuition! Es ist/war viel zu viel für den Hund.

    Antworten in Kursiv :smile:

    @Estandia
    Aber irgendwann bei viel Training, ist ja das Verhalten durchaus auch selbstbelohnend. Es kommt sicher auf den Hund und die Art des Trainings an, aber habe das schon häufiger beobachtet.

    Die Frage ist (meiner Meinung nach), wissen wir wirklich dass dieses oder jene Verhalten ab JETZT selbstbelohnend wirkt oder ist es eine Reihe an externen Faktoren, die da zusammen reinspielen?
    Wieviel haben wir durch Training noch an genetisch vorhandenem Potenzial "freigeschalten" durch die richtigen Einflüsse?

    Interessante Frage.

    Genetisches Verhalten wird ja intrinsisch belohnt, erlerntes Verhalten muss theoretisch für immer von aussen belohnt werden, damit es nicht zerfällt.
    "Trieb" ist ja nichts anderes als "wie gut reagiert der Hund mit seinen spezifischen Verhaltensmustern auf den Reiz".

    Ich kann auch nur wiederholen was schon geschrieben wurde. Von diesem Hobby-Züchter, nein. Das ist ein unnützes Risiko, dass man da eingeht.

    Der andere Aspekt, bitte lest euch ungeschönte Rassebeschreibungen/Erfahrungen von Haltern des Aussies durch.
    Die Hunde sind bunt und schön, keine Frage, aber das sollte nie den rationalen Blick auf die wirkliche Bedeutung und dir möglichen Ausprägungen der Rasseeigenschaften dieses kernigen Hütehundes vernebeln.


    Frauchen liebt ihren Hund über alles, macht alles für ihn, leben tagein und aus miteinander. Der Hund wird viel beschäftigt. Er kann mit ins Bett etc. Er ist ein nicht kastrierter Rüde, teilweise sehr sexuell dominiert, schnüffelt sehr viel, wenn eien läufige Hündin in der Nähe ist... . Frauchen wünscht keine Kastration auch keine chemische.

    Das klingt für mich einfach nach "Zuviel des Guten" und das alles in Verbindung mit Frauchen, da will der Hund vielleicht irgendwann einfach nicht mehr ...