Also meine Frage: Meint ihr, ich hätte draußen weniger Schwierigkeiten mit ihr, wenn ich zuhause mehr Grenzen setzen würde? Und kann ich bei einer fast vierjährigen Hündin noch damit anfangen, und wenn ja, mit was zuerst?
ZuHause und Draussen sind zwei verschiedene Dinge. Stichwort Ablenkung. "Drinnen" fängt man an zu trainieren, was "draussen" irgendwann mal funktionieren soll. "Drinnen" kannst du aber nie nachstellen was "draussen" passiert. Da ist eine schrittweise Annäherung notwendig, Stichwort Ablenkung adäquat erhöhen.
Ganz grob klingt es so, dass dein Hund A nicht wirklich Ahnung davon hat was genau du von ihr willst und B tut sie eben was sie will, weil sie es offenbar kann. Training ist eben Fleissarbeit mit ein bisschen Köpfen dahinter. Schneller als der Hund sein, nicht körperlich, aber im Kopf und Trainingssituationen besser planen. Dann kann der Hund nämlich erfolgreich sein, weil du festlegst, was er tun soll.
Und ja, Hunde lernen einen Leben lang. Den Quatsch, den sie nicht tun sollen genau wie Zeugs, das du gern haben willst. Nur, Hunde sind Gewohnheitstiere. Was "schon immer funktioniert" hat ist natürlich weit schwerer "wegzuerziehen".