Beiträge von Estandia

    Krass wirklich?? :o ich hatte echt gedacht, dass man sich schon beschäftigen sollte - also nicht nur spazieren gehen. Weil, abends dreht er auch immer ein bisschen auf, hat richtig Energie und ich denke dann immer ihm ist das sonst auch zu langweilig?! :o
    Muss halt echt dazu sagen - bin Hundeunerfahren. Bin dankbar für Tipps und Ratschläge

    Das sind mitunter die ersten Anzeichen, dass der Tag bereits zu viel für'S Hundehirn zu bieten hatte. Stress und Überforderung bauen Hunde u.a. durch "überschäumende Bewegung" ab. Es ist normal, dass man denkt, der Hund müsse nun gerade jetzt beschäftigt werden, weil er offensichtlich die Energie dazu hat. Man schießt sich aber oft damit selber ins Knie. Wenn ein Hund so früh schon lernt, dass er zwischen 1 und 2 Stunden Beschäftigung (täglich) bekommt braucht der mitunter in einem Jahr das Doppelte an Bespaßung und sehr schnell geht es in eine Abhängigkeit beim Hund. Der braucht irgendwann diese Beschäftigung und kann ohne nicht mehr leben.

    2007

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    Unsere Hündin ist 8 Jahre Jahre und hat vorher bei einer Familie gewohnt, in der plötzlich ihre Bezugsperson ( Frauchen ) verstorben ist. Sie war bis letzter Woche tagsüber in der Woche bei einer Tagespflege und den Rest der Zeit bei Herrchen / dieser ist zeitlich aber auch sehr eingespannt.
    Laut Tagespflege, wurde sie von ihrem Frauchen zwar gut erzogen ( es wurde Agility, Objektsuche etc gemacht ) aber trz auch sehr verwöhnt.

    Wenn eine Bezugsperson plötzlich "verschwindet" kann das für einen Hund sehr traumatisch sein. Das Bindungsverhalten, das evtl. durch das Verwöhnen vorher schon überbedient wurde, kann jetzt nach dem Umzug viel stärker auftreten - was das penetrante auf dich zukommen erklären würde. Der Hund sucht nach Hilfe und Grenzen, um sich ordnen zu können. Der kennt es halt so von früher. Deswegen erscheint der Hund mitunter übermäßig gestresst. Kann sein, dass ich das einrengt, kann aber auch sein, dass der Hund lange versuchen wird, die alten Gewohnheiten beizubehalten.

    Lass den Trainer kommen, schaut genau drauf, was Sache ist und der Hund sollte sich langsam an sein neues (anderes) Leben anpassen dürfen.

    Einen gehorsamen Hund im Freilauf erreiche ich über Bindung, Führung und entsprechende Ausbildung, da braucht es kein ständiges Deckeln und Gezische am Anfang sondern einen Hundehalter, der etwas davon versteht, wie Hunde lernen.

    So wie ich es damals auf den Seminaren verstanden habe, soll es zu ständigem Deckeln gar nicht kommen. Der ungefähre O-Ton war damals "wenn du zu oft rot anweden musst, überleg dir was bei Gelb schon falsch läuft". Sinn der Sache ist natürlich im Grünen zu bleiben.

    :pfeif:

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    |)

    Ohhhhhhhhhhhhhh :cuinlove: :cuinlove: :cuinlove: