Die Einteilung in Stadien bei Verhalten ist übrigens nix, was ich erfunden habe (schön wär's), sondern, was man als Trainer, wenn man in der Verhaltenstherapie arbeitet, lernt. Dabei unterteilt man Verhalten in verschiedene Stadien. Es fängt damit an, dass der Hund das Verhalten auf einen konkreten und richtigen Auslöser hin zeigt. (Beim Buddeln könnte das bedeuten, dass der Hund die Maus hat ins Loch flitzen sehen.) Der Hund zeigt das Verhalten in einem normalen Maß, wenn er nach kurzer Zeit, wenn er die Maus erwischt hat oder die Sinnlosigkeit des weiteren Buddelns erkennt, wieder abbricht.
Das nächste Stadium wäre, dass der Hund das Verhalten auf den richtigen Reiz hin zeigt, aber übermäßig lange buddelt, letztendlich aber selber wieder das Ende findet. Dann gibt es das Stadium, dass der Hund das Verhalten auf alle möglichen Auslöser hin zeigt, wieder abbricht. Oder auf alle möglichen Auslöser hin, etwas länger braucht, abbricht, Oder eben auf alle möglichen Auslöser hin und nicht mehr selber abbrechen kann. Desweiteren unterscheidet man, ob der Hund generell selbst das Ende finden kann oder von seinem Mensch durch einfache Ansprache nachhaltig davon abgebracht werden kann. (Ohne, dass der Mensch den Hund dauernd wieder ansprechen muss, damit das so bleibt.) Dann das Stadium, wo der Hund nicht mehr abbrechbar ist.
Das und noch mehr übrigens gut beschrieben in diesem Buch: