Wir hatten jahrelang Jemanden in der Familie, der (wahrschinlich noch heute) im "Damals" lebt und immer noch genau so denkt und handelt wie Montagsmodell es beschreibt.
Als ich dafür ausgelacht wurde, dass ich meinen Hund abwechslungsreich füttere und jedes Jahr zum TA gehe, habe ich gemerkt, dass ich mich weiterentwickelt habe, andere nicht.
Beiträge von Estandia
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Ich habe als Kind gelernt: Wenn du einen fremden Hund streicheln willst, frag zuerst die Besitzer: Kann man den streicheln? Man ging also davon aus, dass es auch Hunde gibt, die man nicht streicheln kann, weil sie es nicht mögen.
War der Besitzer einverstanden, sollte ich dem Hund erst einmal die Hand hinhalten und ihn daran schnuppern lassen bevor ich ihn anfasse.
So hat man u. a. früher versucht, sein Kind vor Hundebissen zu schützen.
Ja so habe ich das auch gelernt und eben auch, dass es durchaus Hunde gibt die es nicht leiden können und das war dann auch vollkommen in Ordnung. Ich habe nur das Gefühl, dass es inzwischen ein absolutes Unding vom Hund ist wenn er eben durch Knurren oder auch bellen signalisiert, dass er es nicht möchte. Ist dann immer direkt ein gefährlicher und aggressiver Hund. Akzeptiert wird es nur wenn die Hunde rückwärts gehen.
Ich kenn das auch so. Das war irgendwie Allgemeinwissen und auch das Wort der Eltern galt damals mehr - jedenfalls bei mir.
Ich musste, als ich meinen Hund neu hatte, fix lernen mit dieser Erlaubnis und Ermutigung zur Übergriffigkeit von Kindern und Erwachsenen umzugehen.
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Das Thema bissig war irgendwie auch weniger schlimm als heute, kann das sein?
Ich vermute auch dass es früher als natürlicher angesehen wurde. Hunde bellen und beissen eben. Sind halt Hunde.
Heutzutage kommt man fix in Teufels Küche, wenn der Hund auch nur knurrt. Da ist dein netter Nachbar ganz plötzlich Zeuge, Ankläger und Richter in einem

Und was mir aufgefallen ist, dass Hundehalter - wohl aufgrund der Masse an Hunden - schnell über einen Kamm geschoren werden. Da ist Hundehalter A Schuld an dem was sich Hundehalter C vorgestern im Park geleistet hat... -
Es gibt auch Hunde, die sind Stresstrinker. Dabei kann der Stress direkt in der Situation sein, aber auch zeitversetzt auftreten und für den Besitzer gar nicht als Stressfaktor erkennbar sein. Da Labbis ja eine sehr hohe Neigung dazu haben in Zwangsverhalten zu kippen, vor allem, wenn es Maulaktivität beinhaltet, müssen da meiner Meinung nach Fachleute ran, die in ihrem Bereich alles beleuchten und gut kooperieren.
Das möchte ich auch noch mal unterstreichen, weil das Extrem einfach sehr nach Ventil klingt. Wenn da diverse Stressoren mitreinspielen, kann man immer an mehreren Schrauben drehen.
Wie trinkt Kira denn? Hastig und überstürzt, verschüttet sie viel Wasser dabei? Trinkt sie immer gleich viel oder zu einer bstimmten Tageszeit (noch) mehr?
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Es geht hier doch allen darum die Sorgen des Hundes zu lindern, damit auch die des Halters weniger werden.
Dass sich gleiche Antworten überschneiden ist wohl normal, Nachtreten würd ich das jetzt auch nicht nennen. -
Ich habe keine Erinnerung mehr, wie das damals vor mehr als 30 Jahren mit unserem Familienhund war. Als roter Cocker ist der regelmäßig allein jagen/spazieren gegangen und auch wieder zurückgekommen. Was der an Futter bekam oder wie der erzogen wurde, keine Ahnung. Hundebücher hatte meine Mutter jedenfalls nicht...
Ich kann auch keine Vermutungen anstellen wie andere Hunde zu der Zeit lebten.
Ich glaube vieles erscheint heute extremer und ach so viel anders als früher eben weil so viel dokumentiert/diskutiert wird, vornehmlich auf den sozialen Plattformen.
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Bokey, 14einhalb, kastriert mit 2,5
Generell interessiert an Fremdhunden. Spielt wenn es passt. Explizite Vorlieben oder Abneigungen kann ich nicht erkennen.
Grundsätzlich würde ich ihn als "aufgeschlossen" aber nicht aufdringlich bezeichnen und bis zu einem gewissen Grad tolerant, was ungebührliches Verhalten angeht.Das beschriebene Verhalten besteht unverändert seit gut 10 Jahren. Davor, in seiner Sturm+Drang-Zeit als Vollzeitkontrolletti-Schäfer war er wählerischer und vor allem intoleranter unterwegs.
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Wo hast Du den gefunden, ich habe auch ein Rezept mit Burrata, aber noch nie einen im Geschäft gesehen.
Bei uns gibt es den im größeren Rewe und Edeka

Genau beim Rewe gibt es den bei uns. Und in den gängigen Bio-Läden. Mir ist der nie aufgefallen bis ihn mir eine Kollegin empfohlen hat.
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Und dann ist es mit der Zeit einfach besser geworden Estandia ?
Ich hab einfach mehr drauf geachtet als ich dann wusste, was ihn wirklich ängstigt. Ich hab ihn dann aus solchen Situationen rausgenommen und zudem passierte ja auch nichts schlimmes (mehr). Bokey hat gemerkt, dass ich genau weiß, was los ist und entsprechend handele. Er konnte nach und nach entspannen und wurde viel ruhiger. Er weiß, dass er - beispielsweise im Freilauf und in der Wohnung natürlich - selbst den Abstand wählen kann. Heutzutage "sieht" man nicht mehr welche Angst er eigentlich mal hatte.
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Das war bei uns am Anfang richtig schlimm. Vor Besen, Harken, Gehstöcken ist der Hund geflüchtet.
Ich vermute, dass er - als Straßenhund - mit selbigen Utensilien verscheucht worden ist, eventuell ist er sogar mit einem Fanglasso eingefangen worden. Sein damaliges Verhalten würde dazu passen.