Beiträge von Wakan

    Nein, die Frage war nicht ironisch gemeint.
    Ich habe das Buch wirklich nicht gelesen. Ich habe überhaupt noch nie ein Buch über Hundeverhalten und Erziehung gelesen.
    Alles was ich über Hunde weiss ist das Ergebnis eigener Beobachtungen von Hunden plus Hintergrundwissen das ich durch einzelne Publikationen erlangt habe.
    Ich versuche immer mich nicht von irgendwelchen Theorien beeinflussen zu lassen. Freue mich aber wenn ich durch Einzelpublikationen oder persönliche Gespräche mit Leuten wie Bloch oder Feddersen oder anderen dieses Qualifikationsniveaus feststelle, das diese meine Ansichten teilen oder Aspekte mit in meine Überlegungen einbeziehen kann, die ich zuvor übersehen habe oder denen ich eine falsche Priorität eingeräumt habe.

    Zitat

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß immer erst das Leittier informiert wird bevor eine Gefahr abgewendet wird.

    Liebe Grüße, Katharina

    Vor allem dann nicht, wenn das Leittier oder die Leittiere überhaupt nicht da sind, was manchmal tagelang der Fall ist. :wink: :)

    Ist ein Vorurteil wie die ewige Frage: "Wer geht zuerst durch die Tür oder wer geht vor und wer bleibt hinten"?

    Stellt ein Wolfsrudel vor das in verschneiten Bergen auf die Jagd geht. Da gibt der Leitwolf die grobe Richtung an und ein rangniederes Tier macht die Schwerstarbeit und tritt eine Spur in den Schnee in der die anderen folgen. Der Leitwolf wäre nicht der Leitwolf, würde Aufgaben erledigen die Rangniedere machen können.
    Bei meinem Rudel ist der Leithund nie der erste. Nicht bei der Jagd, nicht bei Ärger und nichtmal beim Fressen und nicht wenn es raus oder rein geht. Das hat er überhaupt nicht nötig. Nieman würde etwas tun das er nicht akzeptiert- egal wo er ist.

    Chef sein wollen und Chef sein ist ein riesen Unterschied. :wink: :)

    PS. Ich finde die Diskussionen über "Dominanz" immer so nett. :wink:

    Beides richtig aber doch auch beides falsch.

    Richtig: In freier Wildbahn, also unter Wölfen, obliegt es den Leittieren einen Angriff oder eine Verteidigung zu steuern. Allerdings agiert ein Wolfsrudel strategisch. Soll heißen, es greift der an dem diese Aufgabe zugeteilt ist oder die günstigste Position inne hat. Das ist längst nicht immer ein Leittier. Warum auch wenn ein anderer die "Drecksarbeit machen kann? Das nur und ausschließlich die Leittiere kämpfen kommt praktisch nur bei Konfrontationen mit etwa gleich starken Rudeln vor. Und selbst hierbei unterbleibt ein Kampf in den meisten Fällen.
    Bei Hunden ist es völlig anderes. Der überwiegende Teil aller Rassen sind selektiv auf selbstständiges Handeln hin gezüchtet worden. Welcher Jäger kriecht selbst in den Dachsbau, welcher Hirte kämpft selbst gegen Wölfe oder verfolgt einen Bären, welcher Viehzüchter in Südamerika kämpft selbst gegen Raubkatzen, welcher "weiße Afrikaner" kann einer Löwenfährte folgen, welcher Sklavenaufseher hätte im Sumpf oder im Jungle eine Gruppe Flüchtlinge finden können, welcher Mühlenbesitzer ist nachts auf Rattenjagd gegangen unsw.? Viele Rassen konnten und durften teilweise über Jahrtausende kein Kommando abwarten.

    Der Mensch sollte dem Hund mitteilen können wann ein Angriff oder eine Verfolgung zu unterbeiben hat bzw. einen Angriff abbrechen können. Das ein Hund aber bemüht ist im Interesse seines Führers zu agieren, ist normal und unabwendbar. Vor allem dann, wenn der Führer den Angriff nicht durchführen kann- aus Angst zum Beispiel. In dem Fall ist es schlicht die Aufgabe des Hundes diesen Part zu übernehmen.
    Deshalb gibt es ja so viele Missverständnisse und unerwünschte Verhalten der Hunde. Dann, wenn aus Sicht des Hundes eine Diskrepans zwischen Anspruch auf die Führerschaft und realem Führungsvermögen besteht.

    Gruß
    Wakan

    Zitat

    tierfleischmehl ist ja nicht das schlimme, sondern tiermehl. da ist nämlich dann alles von dem vieh drin...

    prinzipiell weiß man beim rohfüttern ja schon eher, was der hund bekommt, als beim trofu.
    denn wenn du fleisch fütterst ist das sicher hochwertiger, als irgendwelcher durchgedrehter müll, der in manchen futtersorten drin ist.
    selbst wenn das schlachttier vorher nicht so toll ernährt wurde.

    Sorry, aber diese Logik erschließt sich mir nicht wirklich. Im Trofu sind Fleischbestandteile von Augen, Hoden etc. verarbeitet. Bestandteile also, die nach dem Lebensmittelrecht und dem Fleisch- Hygiene Gesetz nicht für den menschlichen Verzehr verarbeitet werden dürfen. Und? In der Natur fressen Hunde diese Dinge auch mit. Ebenso wie Fellreste, Knochenbestandteile/Bruchstücke, Magen- und Darminhalte unsw.
    Auf der anderen Seite erzählt Ihr hier jetzt, "Tierfleischmehl" wäre Ok, obwohl dies nun ja auch schon ein Verarbeitungsgrad ist und mit "Barf" eigentlich nichts zu tun hat. Was denn jetzt?

    Zitat

    prinzipiell weiß man beim rohfüttern ja schon eher, was der hund bekommt, als beim trofu.


    Ach, woher denn? Dazu müsste man zumindest wissen, von welchem Tier das Fleisch stammt, wie das Tier unter welchen Umweltbedingungen gehalten wurde, wie die Böden behandelt wurden auf dem die pflanzlichen Bestandteile angebaut wurden und regelmäßige Analysen machen lassen, um die jewewiligen Durchschnittswerte zu errechnen.

    Barf in allen Ehren, aber von "WISSEN was drin ist", kann ausschließlich bei Vertigfuttern die Rede sein- wenn überhaupt.

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    Sie hat sich erkundigt, es haben schon einzelne Personen eine Strafanzeige gegen diese Person betätigt aber ohne Erfolg.

    :?: :!: Wegen was haben sie den Strafanzeige gestellt? Kann es sein das die Dame Strafanzeige und Klage nicht auseinander halten kann?

    Wenn der Hund einen Impfpass hat, aber nicht geimpft ist, dann ist Betrug durch den Verkäufer und Urkundenfälschung dur ch die Person, die den Impfausweis ausgestellt hat. Das sind Straftatbestände die zur Anzeige gebracht werden. Das muss die Staatsanwaltschaft verfolgen. Tut sie das nicht, erstattet man halt Strafanzeige gegen die Staatsanwaltschaft.

    Das der Hund gestorben ist, ist eine zivilrechtliche Frage. Der Käufer hat einen Gewährleistungsanspruch. Der ist zivilrechtlich durchzusetzen. Da ist nix mit Anzeige, weil es kein Straftatbestand ist. Da kann man allerdings scheitern weil man ja nachweisen müsste, dass der Hund die Katzenseuche oder was auch immer, schon vor der Übergabe hatte und müsste zudem nachweisen, das der Hund sich nicht auf anderem Wege infiziert haben kann.

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    xxx Tierschutz gab der Frau den Tip eine Sammel Klage zumachen.

    Wer ist xxx- Tierschutz?
    Sammelklage wegen was? Sind alle Hunde nachweislich an Katzenseuche gestorben? Wiso gibt diese GE- Tierschutz überhaupt so hirnrissige Rechtsauskünfte?

    Egal. Wenn mehrere Leute Hunde von dort hatten die alle kurze Zeit später an Infektionskrankheiten gestorben sind, dürften die schriftlichen Aussagen zusammen mit den Gutachten der Tierärzte ausreichen. Damit kann man das zuständiege Veterinäramt auf diesen Hof ansetzen. Das Vetamt müsste zumindest vorläufig jede weitere Abgabe von Tieren unterbinden. Andernfalls könnte man juristisch gegen das Vetamt vorgehen. Selbst wenn dies erfolglos bliebe, stünde es in den Akten des Amtsvets.

    Ist schon witzig, irgendwie. Die Deutschen sind eines der Klagefreudigsten Völker der Erde. Aber wenn es drauf ankommt sind die Leute zu schusselig sich einen vernünftigen RA zu suchen.

    Zitat

    Ist ja furchterbar!!! Die idee mit den Rastplätzen ist sehr gut !!! Jeder der ein bisschen herz hat müsste sich doch von so einem Text abschrecken lassen!!!Aber dann bitte so groß wie ne Plakatwand ! Riesen-Gänsehaut!!!

    Sowas liest kein Mensch der es lesen sollte. Und wenn doch, dan ist es bei ihm "ja schließlich etwas anderes".
    Leute die Hunde aussetzen sind Leute die sich entweder nicht mehr anders zu helfen wissen oder solche, die ihren Egoismus und ihre Selbstherrlichkeit überhaupt nicht als solche empfinden.

    Abhilfe brächte eine erhebliche Steigerung der Leistungsfähigkeit der Tierheime und ein qualifizierterer Umgang mit Menschen durch das Tierheimpersonal, sowie eine Zwangsregistrierung jedes Tieres über Transponder und automatischer Meldung bzw. wirklich drakonische Strafen für das Aussetzen von Tieren.

    Solche romantischen und herzzerreißenden Geschichten berühren niemanden den es etwas anginge.

    Warum macht die Frau das nicht allein?

    Einmal kann sie den Händler auf Schadensersatz verklagen und dann kommen noch Betrug und Urkundenfälschung dazu. Wenn man etwas wühlt findet man bestimmt auch noch mehr.
    Ist denn schon Strafanzeige erstattet worden?
    Ich hoffe die Frau hat den Kadaver noch. Den braucht sie vielleicht um den Betrug und die Urkundenfälschung (Impfung) nachzuweisen.

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    [ :gut: danke für deinen guten Rat, aber ich bin mir da nicht so sicher ob ich mich da wirklich drauf schmeißen soll und ihn dan aufs kreutz lege ,ich will mich ja nicht beisen lassen .

    grüß sanny

    Mache nichts was Du nicht durchsetzen kannst. Wenn Du Angst hast, lass es.
    Kleiner Tip am Rande. Wenn Ihr gebissen werdet, lasst den Arm drin. Nicht zurückweichen! Stellt Euch möglichst aufrecht hin und gebt ihm das Kommando "AUS". Damit würdet Ihr schon viel gewinnen. Erstens bleiben die Wunden dann kleiner als wenn der Hund reißt, und zweitens macht das Eindruck auf den Hund.

    Und sucht Euch eine vernünftige Hundeschule. Bei solchen Ratschlägen wie "am Nacken fassen und schütteln" kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Es ist wichtig das ihr gleich eine "gute" Hundeschule findet. Wenn an dem Hund noch rumgepfuscht wird kann es nur schlimmer werden.

    Gruß
    Wakan