Beiträge von purzelchen2

    hallo,

    ich denke, wenn du das NEIN erst sagst, sobald sie sich über den kot hermachen will, wird sie den unterschied zum kotabsetzen schon verstehen.

    ich hatte auch einen labrador, der draußen alles fressen wollte (zum glück keine steine, aber sonst alles vom aas zum fremden kot). und ich hatte auch meine sorge, eben weil sie überall schnüffeln dürfen soll und vor allem aber auch gras u.ä. fressen darf. ich hab mir gedanken gemacht, ob es einem hund beizubringen sei, pflanze ja, angebissener apfelrest nein. ich hatte auch nicht den intelligentesten hund, aber zu meiner verblüffung hat es gut funktioniert. ich hab wirklich tagelang durchgehend trainiert, alles außer pflanze verboten, später auch von anderen die tollsten leckerbissen am wegesrand verstecken lassen und irgendwann schafften wir es entspannt an hühnerbein und schweineohr vorbei. also bring etwas geduld und ausdauer mit und die unterscheidung wird eines tages funktionieren.

    bei letzterem musst du eher die anderen leute erziehen, sonst hast du keine chance. und das ist meist sogar schwerer als den hund zu erziehen! du siehst, hundi hat es zuhause schon gelernt. ich hatte aber auch meine liebe müh, fremden menschen zu erklären, sie sollten den hund nicht ungefragt füttern, anfassen, zum hochspringen animieren. es ging manchmal nicht ohne laut und sehr bestimmt zu werden. also dafür noch mehr ausdauer und gleichmut. =)

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    Ich habe hier niemandem im Speziellen angesprochen.
    Wem der Schuh passt, der kann ihn sich anziehen, wer sich nicht betroffen fühlt, kann einfach drüber lesen.

    dann solltest du vielleicht nicht meinen beitrag zitieren, wenn du den gar nicht meinst.
    im übrigen habe ich in dem thread auch wenig andere gelesen, die andere entwürfe angegriffen haben. eher viele besonnene stimmen, die für toleranz plädieren. bei dem thema fleischkonsum werden manche menschen aber irgendwie schnell nervös.

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    Eben. Und ICH entscheide für mich selbst, was ich als Schädigung empfinde und ICH entscheide, was ich davon (soweit überhaupt möglich) lasse und was nicht. So, wie das wohl jeder tut. Und ich kann akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Fleisch diverser Tiere essen, auch Hunde.

    ja, ich doch auch. beides. nie was anderes gesagt. da sind wir uns ja einig. :smile:

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    Ich verstehe jetzt nicht was schlecht daran ist, wenn sich manche Menschen zur Aufgabe machen Landstriche zu erhalten, in dem sie die Aufgaben übernehmen die eigentlich die Natur selbst bewerkstelligt hätte, hätte der Mensch nicht eingegriffen :???:

    einerseits können sie erkennen, dass menschliches eingreifen eben nicht hilfreich ist und die natur wieder machen lassen.

    andererseits können sie von mir aus auch fröhlich selbst arbeiten, aber zu argumentieren, dass eine tierart leiden muss, damit die andere da leben kann, ist schlichtweg schräg.


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    Hat es nicht.
    Aber ich finde es steht keinem Moralapostel zu, über andere zu richten, nur weil er seinen eigenen Lebensentschluss für besser oder moralisch überlegen hält.
    Jeder hat irgendwo seine ökologische Leiche im Keller und bevor man sich über andere ein Urteil fällt, sollte man immer erst vor der eigenen Tür kehren und sich fragen, wo man selbst noch weitere Verbesserungen vornehmen würde.

    oh je, welcher floh hat dich denn gebissen? an welcher stelle habe ich irgendjemandes lebenseinstellung kritisiert?? welche vorwürfe projezierst du?

    nochmal: natürlich führt fast jeder lebensstil zu ökologischen problemen. und ja, ich frage mich da ständig, an welchen stellen ich sie verringern kann und tue es auch. was andere machen, ist ihnen völlig frei. ich habe lediglich gesagt, dass diese argumentation lückenhaft ist. (völlig unabhängig vom thema fleisch, das hat mich an der stelle gar nicht interessiert. nur die unlogik.) ist das wirklich so schwer zu verstehen?

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    Wir leben in D in einer Jahrhunderten alten Kulturlandschaft. Da wo ich wohne, gibt es zum Beispiel die Steinriegellandschaften, die entstanden sind, weil unsere Vorfahren dort Wein angebaut haben. In mühseliger Handarbeit wurden die Steilhänge rigolt, und die Steine zu Riegeln aufgeworfen. Heute baut dort keiner mehr Wein an. Dafür sind diese Gebiete wahre Oasen für bedrohte Pflanzen- und Tierarten, seltene Orchideen wachsen hier und Rebhuhn, Fasan und Wachtel finden hier einen Rückzugsort, den es sonst so nicht mehr gibt. Der Mensch hat auch die Aufgabe, diese Arten zu schützen, und das geht nur über den Erhalt dieser Landschaften. Und hier hat sich eine extensive Beweidung mit Z.B. Schafen bestens bewährt.
    Ich würde mir sehr viel mehr naturnahe Landwirtschaft statt Agrarindustrie wünschen, aber unser aller Konsumverhalten hat zu der Entwicklung geführt. Und dann sind wir auch wieder back on topic :-)

    warum müssen da genau diese orchidee und dieses rebhuhn leben? wie gesagt, natur sich selbst überlassen, wird die genau passenden pflanzen und tiere ansiedeln lassen. der mensch ist nicht die krone der schöpfung. :hust:

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    Jeder, der in unserem Lebensraum lebt, trägt dazu bei, dass weiterhin viel Schlechtes geschieht. Auch Du! Ob Stromverbrauch, Wasser oder auch die Herstellung von Nahrung, Kleidung, Wohnraum usw.

    jetzt wird es ja immer schräger mit der argumentation. und weil in einem bereich schlechtes passiert, muss das auch in allen so sein?
    natürlich schädigen wir alle die umwelt, aber es liegt doch in unserem rahmen, an stellen, wo es nicht nötig ist, es auch zu lassen.