Beiträge von Mikah

    Hallo Foris,

    ich möchte mal gerne eure Meinungen zum Thema Zweithund und Alleinebleiben hören.

    Mein Hund bleibt momentan nur alle paar Tage mal für einige Stunden alleine, aber spätestens nach dem Studium werden es schon mal 6,7 Stunden pro Tag werden.

    Wir möchten gerne ohnehin einen zweiten Hund anschaffen und ich wollte mal von euch hören, wir ihr das seht...sind die Hunde dann füreinander da, sind "nicht allein" weil ja ein Teil des Rudels da ist?!
    Oder macht das gar keinen Unterschied?

    Es soll ja auch nicht für ewig sein, aber solange er auf große Entfernung nicht gut abrufbar ist, sollte er sich soweit nicht entfernen.

    Immer abrufen, hmmm...so mache ich es bisher, aber dann rufe ich ihn pausenlos ran...

    Finde auch, dass es passen kann, wenn du dir anfangs einige Wochen Zeit für den Hund nehmen kannst.

    Bedenke aber auch, dass du in ca. 3-5 Jahren ausziehen, studieren oä wirst...bist du bereit, den Hund mitzunehmen?

    Hallo Foris,

    ich wollte mal fragen wie ihr das mit euren Hunde geübt habt, dass sie im Freilauf einen Radius von sagen wir 20m um euch einhalten?!

    Mein Hund kann inzwischen in wildarmen Gebieten am Tage ohne Leine laufen, kennt aber grundsätzlich nur eine Geschwindigkeit: volle Kraft voraus!
    Das heißt, er ist schnell mal 50-100 m weit von mir weg...er lässt sich dann schwerer abrufen, kommt oft erst nach mehrmaligem Rufen. Wenn er noch nicht so weit weg ist, kommt er fast immer sofort.

    Mit der Schleppleine habe ich ja nun knappe 5 Monate feste trainiert, aber selbst daran hat er nie verstanden, wie lang sie ist, also wie lange er rennen kann...er ist schon oft in die Leine gerannt.
    Habe auch viele Übungen gemacht wie diese Orientierung aber bringt alles nix.

    Hat jemand einen guten Tipp?

    Du hast vergessen, dass deine Schwester 2 Hunde hat ;) ?!

    Eine OP-Versicherung habe ich auch, die zahlt ab dem 3. Monat jegliche OPs, außer die Routine wie Zahnstein entfernen (womit mein Hund allerdings bisher keine Problem hat und toitoitoi nie bekommt, da ich barfe) und kostet bei mir 16 Euro monatlich, das finde ich super. Wenn ich bedenke, dass alleine die Notfall-OP meiner Labradorhündin über 2000 Euro gekostet hat lohnt sich das im Falle eines Falles.
    Eine Vollversicherung lohnt sich aber eigentlich nicht...denn 40 Euro monatlich hat ein gesunder Hund selten an monatlichen Kosten und ein kranker Hund wird ohnehin nicht aufgenommen. Und bei Risikorassen wie Berner, Dogge, Labbi zahlst du horrende Beiträge.

    Monatlich gebe ich ca. 80 Euro für den Hund aus, inkl. OP-Vers., dazu kommt die Hundesteuer und die Haftpflicht einmal jährlich sowie Hundeschule 75,- alle 6 Monate und Einzel-Jagdbegleithundtraining monatlich 20,-.

    Mein Hund, seines Zeichens Epagneul Bretone, hat einen enormen Stöber- und Vorstehtrieb, aber kein Interesse zu hetzen. Wenn das Kaninchen oä gefunden hat, steht er vor und zwar solange, bis das Tier sich entfernt. Hinterher würde er normalerweise nicht rennen.

    Wir verstärken das Vorstehen und ich übe momentan das Abrufen aus dem Stöbern bzw von der Tierfährte. Das klappt dank Felldummy als Ultimativbelohnung nun in wildarmen Gebiet fast immer, in wildreichem Gebiet zu 75%!

    Ich habe eben eines gesehen auf dem Abendspaziergang...das Problem sehe ich allerdings darin, dass es hier viele, viele Goldis gibt, die aussehen wie euer Hund...und die Zunge sieht man ja eher selten.

    Ich verstehe auch den Sinn gar nicht, warum jemand einen Hund stehlen sollte, noch dazu einen Goldi, einen sehr häufigen Hund...

    Labradore nur vom VDH-Züchter!!!

    Und selbst da ist bei dieser anfälligen Rasse keine Garantie gegeben...unsere Hündin kam aus sauberer Linie, Top-Züchter, super Elterntiere und hat über 15.000 Euro TA-Kosten in 12 Jahren gekostet, wegen schwerer HD, Arthrose und schließlich Krebs.