Beiträge von LasPatitas

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    Ich würde an deiner Stelle in diesen Situationen noch gar nicht versuchen den Hund zurück zu rufen, es funktioniert ja noch nicht, sondern zum Hund hingehen, ihn festhalten bis der Fremdhund vorbei (und weit genug weg) ist, und ihn dann weiter spielen lassen.
    Eventuell kannst du ihm auch das Hinlaufen verbieten.

    Den Rückruf würde ich in gesonderten Situationen trainieren - die Ablenkung muss langsam gesteigert werden, ist sie zu hoch kann der Hund noch gar nicht reagieren.
    Zudem würde ich auch noch über die Motivation nachdenken: wie belohnst du deinen Hund, nach erfolgreichem Abruf? Immer "nur" mit Leckerchen oder auch mit Spielen, etc.
    Draußen würde ich auch mal das Kommando geben, wenn der Hund von alleine (oder zufällig) zu einem kommt und ihn dann ganz dolle loben.

    Zusätzlich würde ich dem Hund beibringen, dass es sich lohnt auch im Freilauf auf seine Menschen zu achten. Wenn der Hund einen anschaut loben und Leckerchen schmeißen, am Anfang bei jedem Blickkontakt, später immer weniger.
    An Weggabelungen einfach in seine Richtung gehen ohne dem Hund was zu sagen, folgt er einem, loben; bleibt er an Weggabelungen stehn und "fragt" in welche Richtung es geht, in loben und in die Richtung deuten in die es weitergeht.
    ...

    lg

    Was ich auch gerne mache bei mehreren Hunden: ich rufe einen der auf jeden Fall auf Ruf kommt (ihr Spielpartner) und auch zeitgleich den anderen Hund. Wer zuerst kommt wird zuerst belohnt (und so lange, bis der andere Hund kommt), dann die folgenden. Durch die Gruppendynamik kommen auch Hunde, die sonst zu abgelenkt sind und das schnelle Herankommen wird verstärkt belohnt.

    Stelle sicher, dass der Spielpartner zuverlässig herankommt, der anderen Halter stellt sich neben dich, ihr ruft jeder euren Hund (ich winke auch dazu) und jeder belohnt seinen Hund. Beide werden auf Signal freigegeben.

    Zitat

    Ich würde mich an das Vet- oder O-Amt wenden! Dem Hund muss geholfen werden und nur dort kannst du was erreichen. Aber bitte lass dich nicht abwimmeln, das machen die Herren und Damen von solchen Behörden gerne mal...

    Ich drücke alle Daumen und Pfoten die ich zur Verfügung habe. Sag doch mal bescheid was weiter passiert mit dem Hund!

    Das würde ich auch machen, weil:

    1) vielleicht ist der Hund nach dem Tierschutzgesetzt nicht richtig untergebracht (fehlende Schutzhütte usw.)

    2) vielleicht kommt er die eine Stunde am Tag (laut Tierschutzgesetzt Minimum) gar nicht raus

    3) Ist das für den Hund extremer Stress isoliert zu leben (von Mensch und Tier) und auch noch alleine bleiben zu müssen, obwohl es ihm keiner beigebracht hat (selbst unverträgliche Hunde sollen in Zwinger so untergebracht werden, dass sie wenigstens Blickkontakt zueinander haben)

    4) Ist das auch einfach eine Lärmbelästigung

    Ich hoffe auf viele Ideen zum Thema: Alternative zum Kong

    Hintergrund ist, dass der Hund den Kong nicht nur leert, sondern hinterher auch mit ihm spielt, dabei sich sehr hochschaukelt und gar nicht zur Ruhe kommt.

    Also anstatt nach dem Leeren angenehm entspannt zu sein, kommt der Hund durch den leeren Kong nicht zur Ruhe.

    Der Kong soll den Hund beschäftigen, wenn mit ihm das Allein bleiben geübt wird. d.h. Knochen geben o.ä. fällt weg, weil der Hund damit alleine bleiben wird.

    Habt ihr Alternativen zum Kong (welches der Hund vielleicht nicht als Ballersatz sieht)?

    Was auch noch auf dich zu kommt:

    Die Mutterhündin braucht mehr oder Spezialfutter. Ihre Impfung gegen Herpes wäre auch wichtig. Entwurmung oder Kotuntersuchung.

    Die Welpen müssen gecheckt, entwurmt und geimpft werden.

    enn du dich für die Welpen entscheidest und eh einen zweiten Hund holen wolltest, dann würde ich einen aus dem Wurf behalten.

    P.S. Meine Beschreibung ist jetzt für einen erwachsenen Hund.

    Bei einem Welpen musst du alle 2 Stunden rausgehen. Und in 6 Wochen kann kein Welpe stubenrein werden und bis zu 8 Stunden alleine bleiben (und auch nicht bis zu acht Stunden Urin und Kot halten).

    Ich denke als Grundlage kannst du dir erstmal ein gutes Hundebuch kaufen. Da werden viele Fragen beantwortet und du bekommst einen ersten Eindruck, was auf dich zu kommt.

    Bevor du dir selber einen Hund holst, kannst du ja erstmal einen Hund Gassi führen, Stunden- oder Tageweise betreuuen (bei Betreuung in deiner Wohnung VORHER die Genehmigung vom Vermieter holen- sonst kann es richtig Ärger geben). Dann merkst du, ob das eine Sache für dich ist oder nicht.

    Bei einem Hund kommen auf jedenfall die Gassigänge auf dich zu. Ca. 4 mal am Tag, wobei einmal schon 30-60 Minuten spazierengehen beinhalten sollte, die anderen Male sind 15 Minuten okay oder auch mal um den Block.

    Und das auch, wenn du krank bist, keine Lust hast, es regnet usw.

    Ein Hund wird auch mal krank, macht in´s Haus, muss zum Tierarzt- kostet also Geld, Mühe und Nerven (in Berlin zahlt man z.B. 120 € Hundesteuern im jahr, dann musst du noch eine Haftpflichtversicherung abschließen ca. 30 € im Jahr, dann die Tierärztlichen Kontrollen und Impfungen und dann das Futter). Da bist du so bei 50 € im Monat.

    Was sagen denn deine Mitbewohner dazu? Denn die müssen mit dem Hund auch mehr oder weniger leben (ggf. Hundehaare akzeptieren, dass der Hund unerwünschte Verhaltensweisen zeigt).

    Ich wollte mal fragen, ob jemand Erfahrung zur manuellen Blasenentleerung beim Hund hat (wenn dieser das nicht mehr selber kann).

    Ist das einfach zu lernen?

    Wie oft habt ihr die Hunde entleert?
    (bei einer Seite wird von min. 3x täglich max. 8 Stunden geschrieben, was ich auch als Minimum ansehe. Meine Hunde kommen ja auch viermal raus).