Zitat
Mit dem loben war ich mir unsicher, habe auch nur 3 oder 4 mal gelobt, da es ja nihcts außergewöhnliches für ihn sein soll wenn er vernünftig an der Leine läuft.
Halb und halb.
Wenn du deinen Hund lobst und belohnst, signalisiertst du ihm: Das machst du richtig!
Das ist ja ein wichtiger Hinweiß für ihn, denn du kannst ihm ja nicht erklären, dass er vernüftig an der Leine laufen soll.
Deshalb ist ein Abruchkommando alleine unsinnig, er lernt dadurch nur, was er nicht machen darf, aber nicht, was er richtig machen soll.
Also probiert der Hund zig verschiedene Sachen aus (aha das darf ich nicht, das auch nicht...), bis er mal das Richtige gefunden hat.
Die Bestätigung am Anfang, bis der Hund weiß was richtig ist, ist wichtig um Frust zu vermeiden, an beiden Enden der Leine 
Aber ich glaube, darüber seid ihr schon hinaus, jetzt heißt es nur noch: konsequent durchziehen 
Für die meißten Hunde ist das Weitergehen schon eine Belohnung und, wie du schon sagts, die Leinenführung sollte etwas alltägliches/normales sein, weswegen ich selten mit Leckerlies im Leinenführtraining arbeite.
Wenn das Training gut klappt, kannst du verschiedene Faktoren ändern (immer nur einen ändern, bis alles funktioniert, dann den anderen):
- Lange Leine --> kurze Leine
- gerades laufen --> Kurven laufen
- wenig Ablenkung --> mehr Ablenkung
- schnelles Laufen --> langsames Laufen usw.
Viel Erfolg, ihr schafft das 