Beiträge von LasPatitas

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    Aha, dann lasse ich das mal checken. Ich zögere halt alles raus, weil sie mittlerweile so schlimm zittert wenn wir beim Tierarzt sind und sich so aufregt, dass ich wirklich nur gehe, wenn es nicht anders geht (mal abgesehen von Fr. Dr. Hörauf, der Spezialistin). Sie muss aber auch dringend Zahnstein gemacht bekommen, d.h. wir müssen eh hin.

    Mhh Hausbesuch ist vielleicht nicht möglich oder?

    Wenn deine Mädels "mitmachen" musst du getrennt gehen, damit du mit dme Rüden in Ruhe trainerien kannst und die Mädels sich das nicht weiter abgucken und nachmachen ;)

    Kennst du das Buch Alter Angeber von McConnell???

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    Ich hielt sie am Halsband locker fest. Die Gäste kamen rein, gingen auch auf uns zu. Soweit alles klar. Erst als sie mir die Hand gaben ist Kimba ohne Vorwarnung knurrend nach vorne gesprungen. Sie hat zuvor nicht versucht nach hinten auszuweichen.

    Kein Wunder, das sie nach Vorne ging, aus ihrer Sicht konnte sie nicht weg, dadurch, dass du sie am Halsband festgehalten hast.

    Aber wie schon gesagt, es heißt nicht, dass ein ängstlicher Hund immer versucht zurück zuweichen.
    Wenn er keine Fluchtmöglichkeit hat/sieht (am Halsband festehalten) oder die Individualdistanz zu schnell unterschritten wird (Besuch ging auf euch zu und streckte die Hand nach euch aus) oder der Hund gelernt hat, das Flucht nichts bringt oder ein Angriff besser wäre, wird er das zeigen!

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    Aber was würdet ihr sagen, sollte es nochmal zu solch einer Situaion kommen (angenommen draußen wenn jemand mich begrüßen will), wie soll ich reagieren? Reagieren muss ich schon alleine dadurch, dass ich sie dann zurückhalten muss, denn ich denke keiner findet es lustig knurrend von einem großen Hund angesprungen zu werden... :/ Sollte ich solche Situationen herbeiführen und dem Hund beiläufig Leckerli geben? Kann ich darauf hoffen, dass sich das Verhalten wieder legt?

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    Wenn es klingelt wird Hundi in eine seperates Zimmer gebracht, wenn der Besuch sitzt wird Hundi rausgelassen, wenn der in dem Zimmer mit dem Besuch rein will muss er dort auf einen Platz bleiben (möglichst weit weg vom Besuch), der Besuch hat den Hund zu ignorieren (nicht ansprechen, nicht angucken, nicht anfassen) und muss Beschied geben, wenn er aufsteht oder gehen will, dann wird Hundi in ein anderes Zimmer gebracht, bevor der Besuch aufsteht und erst rausgelassen, wenn er wieder sitzt oder weg ist.

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    Wenn Besuch kommt, muss der Hund den rein garnicht beschnüffeln. Gerade wenn er sowieso unsicher ist, könnte es sein, dass er sich nach dem beschnüffeln (meistens nehmen Menschen dann ja auch Kontakt auf) in einer Situation befindet, in der sie kein richtiges erlerntes Verhaltensmuster parat hat.

    Ich würde irgendwo ausserhalb des Eingangsbereiches einen Platz für den Hund reservieren und sie dort ablegen wenn es klingelt - kein kontrollieren des Besuchs, kein Kontakt. Wen ihr rein lasst, ist eure Sache.. nicht die eures Hundes :roll:

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    Frau Schmitt, Fußhupe und eine Seele von Hund, hat mich neulich auch schwer überrascht. NIE, wirklich nie, zeigt sie Agressionen gegen Menschen oder Tiere (ganz im Gegenteil, sie ist ein offener, freundlicher, liebenswürdiger kleiner Kerl, der sich über jede Zuwendung freut). Auch gegenüber Besuchern in der Wohnung ist sie immer freundlich und freut sich, wenn jemand kommt, sie bellt nicht mal wenn's klingelt.
    Bis neulich, als bei uns in der Wohnung neue Heizungsthermostate eingebaut wurden.
    Da hat sie die beiden Männer mit gesträubtem Fell angeknurrt und war kaum zu beruhigen. Sie ist überall hinterher gegangen und hat deutlich ihren Unmut geknurrt. Ich hatte meine liebe Mühe, sie in ihren Korb zu schicken und dass sie dort auch bleibt. Aber auch da hat sie vor sich hin gebrummt und das Geschehen um sie herum äußerst misstrauisch beobachtet.

    Ich glaube, dass das an der Art und Weise lag, wie diese Männer hier in der Wohnung herumgegangen sind. Freunde und andere, auch ganz fremde Besucher gehen respektvoll in anderen Wohnungen umher, selbst wenn sie alle Zimmer betreten. Hm. Schwer zu erklären. Aber diese Männer haben sich einfach anders benommen, selbstverständlicher, haben sich auch noch an "unseren Sachen" zu schaffen gemacht.
    Aber ganz ehrlich: Ich war ihr gar nicht böse. Sie ist ein sehr sensibler Hund, ich war nur überrascht, dass sie diese eigentlich feinen Unterschiede im Benehmen, die mir als Mensch sonst gar nicht aufgefallen wären, so deutlich wahrgenommen hat. Das waren nun wirklich Eindringlinge. Verdächtig.
    Die sollten einfach wieder verschwinden.
    So verkehrt fand ich die Reaktion gar nicht.

    Vielleicht sollte die TS mal dahingehend beobachten, wo das Verhalten einzelner Menschen anders ist als "normale" Besucher, Freunde und/oder Bekannter. Dann erscheint einem die Reaktion des Hundes vielleicht schon sehr viel weniger unverständlicher.

    Mochtest du die Handwerker vielleicht selber gar nicht und hast das auf dein Hundi reflektiert :lol: ;)

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    Beim Blutbild ging es mir auch darum, abzuklären ob irgendetwas auffälliges zu sehen ist, weil sie so schlapp ist. Und Halsgeschichten kann ich mir glaube ich sparen, da sie ja Fleisch ohne Probleme frisst, und Nudeln auch.

    Viele Hunde die "Halsgeschichten" haben suchen sich zuerst Sachen raus die sie am liebsten mögen und erst wenn gar nichts mehr geht verweigern sie die Nahrung.

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    Glaubt sie dann nicht, dass sie was Gutes macht, wenn ich ihr Spielzeug gebe, wenn sie mich beißt? Schwierig!

    Du sollst ihr das Spielzeug geben, bevor sie überhaupt auf den Gedanken kommt dich zu beißen.....(es ist sozusagen das Ventil für den Stress) :roll:

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    . Was ich nicht verstehe, wenn du merkst das es mit diesen Brutalo "auf den Rückenlegen und festhalten"-Methoden nicht besser wird, warum machst du es dann?

    Alsooo, mein Mann hat es ein paar Mal gemacht und seitdem lässt sie ihn damit in Ruhe. Ich habe eigentlich schon nach ein paarmal damit aufgehört, als ich festgestellt habe, es funktioniert nicht. Ich habe dann andere Sachen probiert, wie z.B. ignorieren, aber das war im Sommer und ohne Jacke hat das aber echt weh getan... :-/ Irgendwann habe ich dann immer kapitulieren müssen.

    Dann zieh eine Jacke an und ignoriere das Verhalten, auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit und damit belohnst du ihr Verhalten!

    Umso mehr Heckmeck du machst, umso gestresster wird sie und umso mehr zeigt sie dieses Verhalten. Umso wütender wirst du und brutaler, umso mehr Stress hat dien Hund und zeigt das Verhalten stärker.

    Also sofort stehen bleiben, wenn sie in die Leine beißt (ist übrigens ein Zeichen von Stress).

    Außerdem solltest du deinen Hund führen und zwar mit Köppchen und ohne körperliche Gewalt.

    Die Aufmerksamkeit entziehen (ignorieren) bei Fehlverhalten ist z.B. eine Möglichkeit.

    Anstatt Fehlverhalten zu bestrafen (ignorieren ist übrigens auch eine Form der Bestrafung) solltest du richtiges Verhalten im Ansatz belohnen!

    So kommt bei beiden Seiten keinen Frust auf und dein Hund weiß, was er richtig machen soll (mit einem Abbruchsignal signalisierst du ihm lediglich, was er NICHT machen soll, aber nicht, was er stattdessen machen soll).

    Wenn der Hund nicht leinenführig ist oder irgendwelche Attacken hat, ist ein Halsband defenitiv nicht zu empfehlen.

    Mhh wobei ich mich aber immer frage mit dem "Kontakt", was ist, wenn der Hund ohne Leine läuft? :???:
    Da muss der Hund anders Kontakt halten und zwar mit den Augen/ Ohren /Nase.

    Hör auf dein Bauchgefühl, lass dir VORHER erklären welche Übungen wie gemacht werden, damit du nicht überrumpelt wirst.

    Bei Wörtern wie korregieren, Bestrafung, einwirken usw. würde ich genau nachfragen, was damit gemeint ist.