Zu Punkt 2 und 3 wurde ja schon etwas geschrieben.
Nun zu Punkt 1:
Dein Hund hat gelernt, das nur wenn er Futter sieht er auch Futter bekommt und nur dann das Kommando schnell und freudig ausführt.
Sieht er kein Futter denkt er, dass er auch keine Belohnung in Form von Futter kommt und arbeitet nicht gerne mit.
Außerdem hat er gelernt, das er den Druck den du auf ihn ausübst entgeht, wenn er das Kommando befolgt.
Das es Draußen besser klappt als Drinen hat oft den Hintergrund, dass eine Aktivität (wie z.B. nach dem Hinsetzte am Straßenrand über die Straße laufen oder das Laufen dürfen nach dem Absetzten und Ableinen) eine Belohnung darstellt.
Damit dein Hund lernt zu arbeiten, darf der Hund das Futter nicht sehen, erst nach dem Ausüben des Kommandos und nach dem Lob, kommt die Belohnung überhaupt erst in Sicht.
Dafür würde ich eine einfache Übung wählen, die der Hund auf jeden Fall macht.
Außerdem würde ich ein Lobwort "aufladen".
Das der Hund erst nach Befolgen eines Kommandos Aktivitäten ausüben darf ist okay, denn die Ausübung der Aktivität ist ja die Belohnung für die Ausführung.
Allerdings würde ich auf Druck verzichten, viele Hunde arbeiten dann nur wiederwillig mit.
Das nicht bekommen der Belohnung reicht als Strafe oft aus und der Hund wird das Signal bei Wiederholung mit hoher Wahrscheinlichkeit befolgen (Vorraussetzung ist natrülich, dass er gelernt hat, was ich überhaupt von ihm will). 