So jetzt wir 
Leineaggressionen sind für mich ja nicht nur, das Randalieren an der Leine, sondern eine Unveträglichkeit gegenüber Hunden im angeleinten Zustand (das ist für mich die Vorstufe und oft der Grund des Übels
).
Ulexa ist so ein typischer Kandidat: umso älter sie wurde, umso aggressiver reagierte sie auf Hundebegegnungen an der Leine.
Dabei war es noch lange nicht so, dass sie in der Leine hing und krakelte, sondern erst bei direkten Nase-an-Nase Kontakt den anderen Hund gezwickt hat (mhh der passt mir JETZT nicht = hack).
Zeitgleich fing sie an, bei Hunden die krakelend an der Leine an uns vorbei gekommen sind zurück zuzicken.
Dabei wollte sie in beiden Fällen zu den Hunden hin.
Ich hab beides ein jähes Ende bereitet, indem ich Leinenkontakte nicht mehr zulassen (Hund auf die abgewandte Seite, Bodyblocks, Bogenlaufen)Dadurch hat sich gezeigt, wenn Ulexa die Möglichkeit hat auszuweichen, tut sie das auch ganz bewusst.
Sie hat übrigens auch auf Hunde raegiert, die sie kennt und mit denen sie unangeleint spielt 
Bei Ulexa spielte das ich-bin-an-der-Leine-gefangen-und-komm-nicht-weg eine ganz große Rolle, sie fühlte sich genötigt mit anderen Hunden in Kontakt kommen zu müssen, hatte darauf aber eigentlich keine Lust und reagierte aggressiv.
P.S. Wenn ich mit jemanden vom Platz gekommen und losgelaufen bin, war das kein Problem, wenn der Hund dann aber Kontakt aufnehmen wollte (bei Begrüßung oder zwischendurch), dann hat sie abwehrend reagiert und wollte ihre Ruhe haben.