ZitatFür mich klingt das Ganze als müsstest Du ein wenig an Deiner souveränen Führung arbeiten. Tust Du es nicht, führt der Hund.
Ich würde sie v.a. niemals selbst entscheiden lassen
- ob Madame Lust hat was zu machen
- ob sie einfach weggeht, wenn Du was von ihr willst
- wer draußen böse ist und wer nichtIch an Deiner Stelle würde sie ganz klein halten, alle Privilegien streichen und nur kleine Gehorsamaübungen machen (im Prinzip bei 0 anfangen) und auch nur dann, wenn Du sie durchsetzen kannst.
Futter gäbe es bei mir nur gegen Mitarbeit, ansonsten Pech gehabt.
Ja, das klingt für mich genauso.
Sara hat mich am Anfang auch zur Verzweiflung gebracht, leider hat mein Freund nicht viel machen wollen und hatte auch gar keine Ahnung.
Der Hund konnte absolut nix dafür, es war halt fehlende Erziehung, fehlende Auslastung und eine Hormonüberproduktion, dazu noch ihr temperamentvolles Wesen.
Ich hab einen sehr krassen Gang eingelegt, hab sie ignoriert, dadurch wurde ich für sie interessant und dann hab ich gegen Leistung ihr Futter aus der Hand gefüttert. Rennen und Toben in einem umzäunten Gebiet brachten erstmal Auslastung, die Hormonüberproduktion musste ich leider mit einer Kastra entgegenwirken.
Ein Jahr später wurde ich von Leuten angesprochen, die sie vorher kannten, ob das "wirklich die Sara ist".
Die Schlepp musst du wieder abbauen, ich kenn keinen Hund der nicht merkt, dass das Ding dran ist ![]()