Beiträge von LasPatitas

    Zitat


    (wenn ich gemerkt habe wie sie sich schon schämt, habe ich schon garnichtmehr wirklich geschimpft. Kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass sie das absichtlich macht!)

    Dein Hund schämt sich nicht...solche Gefühle kennen Hunde nicht. Sie reagiert lediglich mit Beschwichtigungsverhalten auf deine (in ihren Augen agressive) Verhaltensweise.

    Sie weiß mittlerweile: Pfütze in Bett, wenn Frauchen wach wird gibts Ärger.

    Ich denke nicht, dass deine Hündin das mit Absicht macht.

    Bis das Problem behoben ist, würde ich sie erstmal nicht mehr im Bett schlafen lassen.

    Hat deine Hündin sich danach geleckt? Das ist ein Zeichen, dass sie sich im Schlaf auch selber anpieseln.

    Zitat

    Wenn die bisherigen Maßnahmen nichts geholfen haben, kommt es mir so vor, als ob man den Hund durch all die Maßnahmen eher in seinem Verhalten bestärkt hat - je mehr ich locke, desto wichtiger mach ich das Thema, je mehr ich drauf eingehe (Möbel umstellen, etc.) , dito. Ich kann mir vorstellen, dass man irgendwann dazu neigt, den Atem anzuhalten, sobald der Hund sich auch nur der Tür zum WZ nähert...

    Und damit nimmt man dem Hund die Angst nicht, sondern vertieft sie nur.
    Man gibt dem Thema eine Brisanz, die ihm gar nicht zusteht. Man verbreitet Anspannung, die der Hund lediglich als Bestätigung für sein "da stimmt was nicht" wertet...

    Habt Ihr denn schon versucht, Euch einfach ganz normal zu benehmen?

    So seh ich das auch!


    Benehmt euch normal, versucht nicht den Hund reinzulocken oder reinzurufen.

    Ich würde den Napftrick benutzen:

    Napf füllen und in die Nähe des Zimmers stellen (nicht in das Zimmer!), wo der Hund noch entspannt ist. Dann einfach weggehen und fressen lassen. Wenn der Napf leer ist und Hundi davon weg, wegräumen. Das würde ich immer 2-3 Mal wiederholen, dann etwas näher an die Tür ran usw.

    Da das Thema Clicker für Anfänger komplex erscheint, würde ich dir erstmal ein Buch empfehlen:

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_no…%3Aclicker+hund


    Wie schon die andern gesagt haben: Erziehung ist wichtig (der Hund muss wissen, was er darf und was nicht) und Sozialisation. Kommandos usw sind erst später wichtig und auch davon nur ein paar wenige....

    Mit dem Clicker kann man einfach und stressfrei (für beide ;) ) den Hund erziehen (z.B. Leinenfürhigkeit, sich am Halter orientieren, wie benimmt man sich gegenüber anderen Personen usw.)

    Viel Erfolg :smile:

    Zitat

    Die letzten Monate war er selten allein zu hause. Schon fast zu wenig.. vielleicht müssten wir ihn wieder öfters kurz alleine lassen und das mehr zu trainieren!??

    Um was zu trainieren? Das alleine bleiben?

    Das sollte man, wenn der HUnd es kann schon regelmäßig machen, dass es nichts außergewöhnliches wird.....

    Das ein junger Hund mal etwas kaputt macht, wenn er alleine ist (gerne auch Ledersachen z.B. Geldbeutel, Schuhe) ist vollkommen normal.

    Wann wurde der Hund kastiert?

    Hat er Schmerzmittel und Antibiotika bekommen?

    Zitat

    -> das habe ich gemacht: ich habe ihn kurz geschimpft mit ein paar Worten (ich weiß, soll man nicht, die wissen das nicht mehr.. aber ich bin der Meinung, die wissen das ganz genau! Wenn ich ihm den zerfeldderten Geldbeutel zeige und frage was das soll, und er die Ohren anlegt und Beschwichtigt, Hallo! Da will mir einer sagen die Hunde hätten kein Gedächtins!!??)

    Dein Hund hat da lediglich auf dein agressives Verhalten reagiert. Du könntest auch jetzt (was ich dir natürlich nach der Szene nicht mehr rate) deinen Hund zusammenstauchen (ohne Grund!) und er würde das gleiche Verhalten zeigen.......

    Knurren ist ein eindeutiges Zeichen, das dem Hund etwas unangenehm findet. Aus leichtem Zubeißen wird auch ein festes Zubeißen.

    Mit Tiertrainern gesprochen, ist kein Training gemacht!

    Von deinem Text her, hört es sich so an, als ob euer Hund euch absolut nicht vetraut......

    Woher kommt ihr denn? Vielleicht können euch User einen kompetenten Trainer bei euch in der Nähe sagen, alles andere sehe ich als sinnlos!

    Zitat


    was viele hh nicht wissen: in einem funktionierenden rudel haben welpen eine sonderstellung, bis sie (bei hunden) sechs wochen alt sind. dann werden sie von allen familiemitgliedern (bei primaten sehr unüblich) gemaßregelt, egal, ob die familienmitglieder im status unter den eltern stehen oder nicht. der "rangniedrigste" hund darf die welpen des "ranghöchsten" erziehen. das ist so, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht.

    Das ist so nicht ganz korrekt......

    Die anderen Tiere des Rudels begegnen der Wölfin sehr unterwürfig und diese passt mit Argusaugen auf, was mit ihren Welpen geschieht (was man bei säugenden Hündinnen oft beobachten kann ist eine Agression gegen Rüden, anscheinend Überbleibsel aus der Zeit).

    Rangniedere Wölfe trauen sich selten in Gegenwart der Mutter die Welpen zu maßregeln. Machen es aber, wenn die Mutter nicht anwesend ist.

    Was ab der 6ten Woche (laut Beobachtungen von Bloch) passiert ist, das die Welpen ab diesem Lebensalter gemaßregelt werden (mit Schnauzengriff) und später (ich glaub das war ab der 8ten Woche) weniger, dafür vermehrt mit runterdrücken.

    Zitat

    und als Leckerli bekommt sie jeweils immer ganz winzige Häppchen Fleischwurst.

    ´

    Nimmt sie sonst nichts anderes?

    Hundi muss nicht unbedingt mehr trinken, bei bestimmten Leckerlies, aber mehr pieseln.

    Die Hündin von meiner Schwester macht mit 7 Jahren noch ne Pfütze, wenn sie Wiener Würstchen bekommt.....