Alle Nischen in der Wohnung werden verbarikadiert (Max hockte gerne zwischen Cochen oder unter Bettecken und knurrte und keifte daraus hervor).
An der Couch im Wohnzimmer haben wir das schnell wieder gelassen, wenn er sich dorthin nicht "zurück ziehen" konnte, dann ging er nach vorne.
Das Kinderzimmer wurde mit einem leichten Sperrholzbrett, befestigt am Türrahmen, blockiert. Bzw. an den Bettnischen ein Brett festgeschraubt. Das Einbaubett von meinen Eltern wurde mit einer Spannholzplatte (Rückwand) zwischen Matratze und Rahmen blockiert.
Die Hundedecke flog aus dem Schlafzimmer raus (er hatte bis dato eine Decke im Wohnzimmer und eine im schlafzimmer), weil der Hund mit seiner Decke quer vor dem Bett lag und mein Vater morgens einen Hinderniss rennen aus dem Schlafzimmer veranstalten musste.
Das Futter wird von Nass- auf Trockenfutter umgestellt und zu jeder Fütterung in der Wohnung verteilt, damit er Beschäftigung hat.
Die ersten Tage fand er das noch interessant, danach machte er mehrere Tage Hungerstreik, bis meine Mom ihm wieder Feuchtfutter gegeben hat.
Jegliches Ballspielen wird verboten.
Nach zwei Wochen haben wir wieder mit ihm Ballgespielt (wir konnten ihn andersweitig ja auch nicht auslasten...wenn man Ballspeile als Auslastung ansehen kann.......)
Er bekommt ein Halsband und eine kurze (Haus-)leine ohne Handschlaufe um, damit man ihn vor Besuchereintritt und bei Ausrastern wegsperren konnte.
Der Tipp war wirklich sehr gut, obwohl Max nicht dumm war...........schnell begriff er, dass man ihn mit der Leine kontrollieren konnte, rannte keifend unter den Esstisch, biss in die Leine und zog sie zu sich heran.........niemand hat sich getraut nach der Leine die neben ihm zu liegt zu greifen.
Trotzdem verknüpfte Max, das Klingelzeichen mit Einsperren in das Schlafzimmer und rannte bei Klingelzeichen selber in das Schlafzimmer.
Wenn mein Vater nach Hause gekommen ist, hat Max sich auch (mit viel Radau) ins Schlafzimmer schicken lassen (wir mussten mit der Zeit Metallbleche an den Türecken anbringen, weil diese schon ganz zerbissen waren, ebenso neue Stühle kaufen, denn er biss gerne in Wut in die Querstreben der Stühle). Nach 15 Minuten konnte man ihn rauslassen und es war Ruhe.